Sind auch Sie letztes Jahr auf Hund, Katze oder Hamster gekommen? Mit Ihrem neuen Familienmitglied fallen auch neue Abfälle an. Wie Sie die richtig entsorgen, das erfahren Sie hier.

Wenn bei Ihnen im letzten Jahr ein neues Haustier eingezogen ist, dann geht es Ihnen wie vielen Menschen: Seit Beginn der Corona-Pandemie im März 2020 ist laut Angaben von Fachverbänden die Anzahl tierischer Mitbewohner in deutschen Haushalten um eine Million auf knapp 35 Millionen angestiegen.

Mülltrennung: Neue Mitbewohner, neue Abfälle

Mit Ihrem neuen Haustier ziehen auch Produkte für seine Ernährung, Pflege und Unterhaltung bei Ihnen ein. Und es gibt neuartige Abfälle: Wohin kommen leere Verpackungen von Futter und Pflege? Was tun mit zerbissenen Spielbällen und gebrauchtem Katzenstreu? Diese Abfälle müssen richtig getrennt und entsorgt werden.

Futter und Pflege: Leere Verpackungen richtig trennen

Ihr neues Familienmitglied mit Samtpfoten bekommt Futter aus Alu-Schalen? Ihr frisch eingezogener „Best Buddy“ mit dem treuen Blick liebt Dosenfutter? Auch bei der Entsorgung der Verpackungen von Tierfutter, Pflegeprodukten und sonstigem Haustierzubehör gilt die Regel: Restentleerte Verpackungen, die nicht aus Papier, Pappe, Karton oder Glas sind, gehören in die Gelbe Tonne oder in den Gelben Sack.

Das sind zum Beispiel:

  • Verpackungen aus Kunststoff, Aluminium oder Weißblech wie Standbodenbeutel, Aluminiumschalen oder Konservendosen für Tierfutter;
  • Kunststoffverpackungen von Kauknochen oder Belohnungsleckereien;
  • Verbundverpackungen wie beschichtete Tüten von Katzen- oder Kleintierstreu;
  • Verpackungen von Fellpflegeprodukten, zum Beispiel Hunde- oder Katzenshampoo, oder leere Zahnpastatuben;
  • Putzmittelflaschen für die Reinigung von Käfigen und Katzentoilette sowie Hygienesprays.

Wichtig: Deckel oder Schraubverschlüsse sollten Sie getrennt von anderen Verpackungsbestandteilen in der Gelben Tonne oder den Gelben Sack entsorgen, Spraydosen müssen unbedingt völlig entleert sein.

Wer sich an diese Regeln hält, schont die Umwelt. Denn nur Verpackungen, die in der Gelbe Tonne oder den Gelben Sack entsorgt werden, können recycelt werden.

Noch mehr Recycling: Glas und Papier entsorgen

Leere Glasverpackungen, zum Beispiel von Vitaminpräparaten oder Pflegeölen werden nach Farben sortiert in die passenden Glascontainer geworfen. Ins Altpapier, also in die blaue Tonne, kommen Umverpackungen oder Verpackungsbestandteile aus Papier und Karton.

Spielen: Wohin mit zerbissenen Bällen, alten Laufrädern & Co.?

Hund, Katze, Hamster oder Zwergkaninchen: Für eine artgerechte Tierhaltung brauchen Ihre neuen Mitbewohner nicht nur liebevolle Pflege, Futter und Schlaf. Sie müssen auch gut unterhalten werden. Zerbissene Bälle und kleineres ausgemustertes Spielzeug, zum Beispiel aus Kunststoff oder Holz, kommen in den Restmüll. Große Gegenstände wie ausgediente Kratzmöbel oder ein Katzenklo können Sie auf dem Sperrmüll entsorgen. Alte Käfige, Fressnäpfe oder Spielzeuge aus Metall können Sie bei Ihrem Wertstoffhof abgeben.

Hygiene: Haare, Federn, gebrauchtes Katzenstreu & Co. richtig entsorgen

Tragen Sie beim Reinigen von Käfig oder Katzenklo Einweghandschuhe, kommen diese danach in die Restmülltonne. Katzenkot können Sie in der Toilette entsorgen – aber immer ohne Katzenstreu! Und auch nur, wenn Sie im Katzenklo Naturstreu verwenden. Katzen- oder Kleintierstreu entsorgen Sie am sichersten im Restmüll. Die Ausnahme: Naturstreu aus biologisch abbaubarem Material. Das darf, je nach Regelung ihrer Kommune, auch in die Biotonne. Dorthin gehören auch Tierhaare und Federn.

Viele weitere Infos zum Thema Mülltrennung für Mensch und Tier finden Sie auf:

www.muelltrennung-wirkt.de