Landbell unterstützt Forschungsarbeiten zu Hochwasserabfall nach der Flut in Rheinland-Pfalz

Wir alle erinnern uns noch an die schrecklichen Bilder der Flutkatastrophe in Deutschland vom letzten Jahr. Die Wassermassen haben ganze Ortschaften verwüstet und viel Zerstörung und damit auch Müllberge zurückgelassen. Vor allem im rheinland-pfälzischen Landkreis Ahrweiler haben die Fluten große Schäden verursacht. Aber was bleibt, wenn das Wasser weg ist?

Am 15. März 2022 wurde ein Bericht von Thinking Circular® veröffentlicht (Consultancy der früheren RP Wirtschaftsministerin Eveline Lemke) mit dem Titel „Schlussfolgerungen Hochwasserabfall Ahrtal Flut 2021“. Auf 100 Seiten fassen die Autoren des Berichts zusammen, wie die Manager*innen der Abfallwirtschaft nach der Flut im Juli 2021 im Landkreis Ahrweiler den riesigen Mengen an Hochwasserabfällen Herr werden konnten. Dabei bildet der Bericht nicht nur die Stoffströme ab und zeigt, wo welche Mengen in welcher Qualität angefallen sind. Er zeigt auch Lösungsansätze auf, wie das Abfallmanagement bei der Vorsorge vor Krisen und in das Katastrophenmanagement eingebunden werden sollte, auch um die Auswirkungen von Katastrophen auf Klima-Kipp-Effekte zu begrenzen.

„Die Abfallwirtschaft muss dringend neben den Rettungsdiensten in die Krisenstrukturen mitgedacht und eingebaut werden. Hier besteht Regelungsbedarf. Konzepte zur Zwischenlagerung können bereits in der Schublade liegen, ebenso wie Handbücher für Krisenmanager, in denen die Regeln für gute Abfallbewirtschaftung zu finden sind. Abfall spielte beim Retten eine untergeordnete Rolle. Das muss sich ändern, denn das Management der Abfälle ist teuer und kann nur optimiert werden, wenn die Planung dazu bereits beim obersten Krisenmanagement mitgedacht wird.“

Als Umwelt- und Entsorgungsspezialist mit Hauptsitz in Mainz hat die Landbell Group den Forschungsbericht gesponsert. Den ganzen Bericht können Sie hier lesen.