Batterierücknahmesystem der Landbell GmbH erreicht in 2021 Sammelquote von über 50%

Die Landbell GmbH (Landbell Group) betreibt ein neu genehmigtes Rücknahmesystem für Gerätebatterien nach §7 des Batteriegesetzes. Das Rücknahmesystem hat am 18. November 2021 seinen Betriebsbeginn beauftragt durch einzelne Batteriehersteller aufgenommen. Die Genehmigung wurde durch die Stiftung ear (eine beauftragte Institution des Umweltbundesamtes) erteilt.

Der Auftrag für das Rücknahmesystem besteht darin bundesweit Geräte-Altbatterien zu sammeln und geeigneten Recyclinganlagen zuzuführen.

Von 2016 bis für das Berichtsjahr 2020 galt für die Rücknahmesysteme mindestens 45 Prozent der in Verkehr gebrachten Gerätebatterien zurücknehmen.

Das am 01. Januar 2021 in Kraft getretene novellierte Batteriegesetz hat ab dem Berichtsjahr 2021 die Sammelquote auf mindestens 50% gehoben mit dem Ziel zur Batteriesammlung zu sensibilisieren und vor allem die Sammelmenge und Verwertung zu erhöhen, um darin enthaltene Materialien in die Kreislaufwirtschaft (Circular Economy) einzubringen.

Erreichte Sammelquote der Landbell GmbH für 2021:

Weit über 50% Sammelquote wurden von dem neu genehmigten Rücknahmesystem der „Landbell GmbH“ (Landbell Group) in 2021 erreicht. „Landbell GmbH“ (Landbell Group) hat die für das Berichtsjahr 2021 vom Gesetzgeber auf 50% erhobene Sammelquote für Geräte-Altbatterien überschritten.

Genauere Infos dazu folgen Ende Mai im detaillierten Erfolgsbericht für 2021.


So recyclingfähig müssen Ihre Verpackungen sein

Neuer Mindeststandard der ZSVR unterstützt Hersteller bei der Gestaltung von gut recycelbaren Verpackungen

Die Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR) hat einen neuen Mindeststandard zur Bemessung der Recyclingfähigkeit von Verpackungen veröffentlicht. Die Ausgabe 2021 ist bereits die dritte ihrer Art.

Im Vergleich zur Vorjahresausgabe wurden die Inhalte laut ZSVR präzisiert, geschärft und anwenderfreundlicher ausgestaltet. Zudem wird die Verwertung von neuen Verpackungslösungen nun anhand von anschaulichen Beispielen verdeutlicht.

Die Zentrale Stelle ist nach dem Verpackungsgesetz dazu verpflichtet, im Einvernehmen mit dem Umweltbundesamt jährlich bis zum 1. September einen neuen Mindeststandard zu veröffentlichen. Dieser Mindeststandard bildet die Grundlage für die sogenannte ökologische Gestaltung der Beteiligungsentgelte, mit der die dualen Systeme den Herstellern Anreize für die Verwendung möglichst gut recycelbarer Verpackungen setzen sollen.

Landbell bietet mit PACK2RECYCLE einen Service an, der Herstellern hilft ihre Verpackungen recyclingfähiger zu machen- auch über den Mindeststandard der ZSVR hinaus. Mehr Informationen zu PACK2RECYCLE finden Sie hier


Novelle des VerpackG - was ändert sich bei nicht systembeteiligungspflichtigen Verpackungen?

Novelle des Verpackungsgesetzes -  was ändert sich bei nicht systembeteiligungspflichtigen Verpackungen?

Die ersten Änderungen der Novelle des Verpackungsgesetzes (VerpackG) sind bereits am 3. Juli 2021 in Kraft getreten, weitere Änderungen folgen im Laufe des Jahres 2022. Wir hatten Ihnen hier bereits eine Übersicht mit den wichtigsten Änderungen zusammengestellt.

Betroffen sind in der ersten Stufe vor allem auch die sogenannten nicht systembeteiligungspflichten Verpackungen. Diese sind nach §15 Abs. 1 VerpackG folgendermaßen definiert:

  • Transportverpackungen: Sie erleichtern die Handhabung und den Transport von Waren, indem sie die direkte Berührung der Ware und Transportschäden (im Handel) vermeiden. Sie sind typischerweise nicht zur Weitergabe an Endverbraucher bestimmt. Klassische Beispiele sind Paletten oder Großverpackungen.
  • Verkaufs- und Umverpackungen, die nach Gebrauch typischerweise nicht bei privaten Endverbrauchern als Abfall anfallen: Klassische Beispiele sind Verkaufs- oder Umverpackungen, die für Gewerbe- oder Industrieunternehmen bestimmt sind, wie großgewerbliche Verpackungen, Exportverpackungen etc.
  • Verkaufs- und Umverpackungen, für die wegen Schadstoff- und/oder Gesundheitsrisiken bei der Verwertung eine Systembeteiligung nicht möglich ist
  • Verkaufsverpackungen schadstoffhaltiger Füllgüter
  • Mehrwegverpackungen: Sie sind dazu konzipiert und bestimmt, nach dem Gebrauch mehrfach zum gleichen Zweck wiederverwendet zu werden und ihre tatsächliche Rückgabe und Wiederverwendung wird durch eine ausreichende Logistik ermöglicht sowie durch geeignete Anreizsysteme, in der Regel durch Pfand, gefördert.

Welche Änderungen sind bereits in Kraft getreten? Sind Sie betroffen? Wir haben Ihnen hier alle Änderungen zusammengestellt.

Wenn Sie Unterstützung benötigen, kontaktieren Sie uns gerne für ein unverbindliches Angebot.

 

 


Nun ist es offiziell: Sie können uns vertrauen!

Europas führende Vertrauensmarke verleiht Gütesiegel an EASy-Shop

Nach erfolgreicher Prüfung darf der EASy-Shop der Landbell Group das Gütesiegel mit Käuferschutz von Trusted Shops tragen.

Mit der Zertifizierung zeigt Landbell seinen Kunden, dass Qualitätskriterien wie der Schutz von Kundendaten, Transparenz und Verständlichkeit sowie Sicherheit bei der Bezahlung von einem unabhängigen Anbieter geprüft und garantiert werden. Der an das Gütesiegel angeschlossene Käuferschutz stellt eine zusätzliche Sicherheit für die Kunden dar.

Der EASy-Shop bietet Verkäufern und Online-Händlern günstige Pauschallösungen zur Lizenzierung von kleinen und mittleren Verpackungsmengen für Deutschland und Österreich – und das schnell und unkompliziert über easyshop.landbell.de. Gleichzeitig findet man einen ausführlichen Info-Bereich mit allen Fragen rund ums Verpackungsgesetz.

Zudem sammelt Landbell über das Trusted Shops-Bewertungssystem Bewertungen und zeigt sich so noch transparenter gegenüber Kunden und Besuchern der Webseite. Neben dem deutschen wurde auch der österreichische Shop mit dem Trusted Shops-Gütesiegel ausgezeichnet.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite von Trusted Shops.


Neue EPR-Anforderungen für Online-Marktplätze

Der Online-Handel erfreut sich immer größerer Beliebtheit – nicht nur wegen der höheren Bequemlichkeit für die Verbraucher, sondern auch wegen der vielen Ladenschließungen auf Grund der Corona-Pandemie.

Gleichzeitig sehen die Europäische Kommission und viele Mitgliedstaaten im Online-Handel einen Tummelplatz für Trittbrettfahrer, die sich ihrer EU-weiten erweiterten Herstellerverantwortung (EPR) für Elektroaltgeräte, Batterien und Verpackungen entziehen.

Besonders gravierend tritt dieses Problem bei Online-Marktplätzen auf. Die Gründe dafür sind vielfältig: So sind sich viele Händler ihrer EPR-Verpflichtungen überhaupt nicht bewusst. Hinzu kommt, dass Online-Marktplätze aktuell noch nicht verpflichtet sind, die Compliance ihrer Verkäufer sicherzustellen.

Zuletzt hatten die europäischen Institutionen mit Verweis auf Artikel 8a der Abfallrahmenrichtlinie nochmals betont, dass Akteure im Online-Handel grundsätzlich ähnliche Pflichten haben wie alle anderen Hersteller oder Einzelhändler. Die Europäische Kommission arbeitet derzeit an einem Leitfaden, um die Mitgliedstaaten bei der Ausformulierung dieser Pflichten zu unterstützen.

Ein erster Entwurf dieses Leitfadens aus dem September 2020 sieht vor, dass Mitgliedsstaaten Maßnahmen zur Verhinderung illegaler Online-Verkäufe in Erwägung ziehen sollen. Dabei wird ausdrücklich die Notwendigkeit betont, Online-Marktplätzen bestimmte Pflichten aufzuerlegen, um das Trittbrettfahrer-Problem zu lösen. So könnten Online-Marktplätze dazu verpflichtet werden, die Einhaltung bestimmter EPR-Anforderungen (z.B. Registrierung und Berichterstattung) von ihren Verkäufern dokumentieren zu lassen und zu überprüfen.

Obwohl der Leitfaden noch nicht offiziell veröffentlicht ist, haben Deutschland, Frankreich, Belgien und Portugal bereits Gesetze zur Umsetzung der neuen Anforderungen an Online-Marktplätze veröffentlicht oder auf den Weg gebracht, wenn auch mit jeweils unterschiedlichem Ansatz.

So sollen Marktplätze in Deutschland und Belgien verpflichtet werden, ihre Verkäufer über die EPR-Anforderungen zu informieren, nicht jedoch in Frankreich und Portugal. Ebenso sollen diese aktiv überprüfen, ob Verkäufer ihren Registrierungs- oder Meldepflichten nachkommen und bei einer Herstellerverantwortungsorganisation lizenziert sind. Auch das Führen eines internen Registers mit den EPR-Daten sämtlicher Verkäufer gehört zu den vorgesehenen Pflichten.

Für den Fall der Nichteinhaltung durch einen Verkäufer sehen die Mitgliedsstaaten verschiedene Maßnahmen für Online-Marktplätze vor, z.B. die Sperre der betroffenen Verkäufer oder die Übernahme der EPR-Verpflichtung des Verkäufers.

Es ist davon auszugehen, dass andere Länder dem Beispiel von Deutschland, Frankreich, Belgien und Portugal folgen werden. Schließlich haben alle EU-Mitgliedsstaaten mit den negativen Folgen der vielen Trittbrettfahrer zu kämpfen, wie der Unterfinanzierung der Abfallwirtschaft und der Ungerechtigkeit den vielen ehrlichen Herstellern gegenüber, die für die Ausfälle der Trittbrettfahrer aufkommen müssen.

Wie der aktuelle Stand der neuen Verpflichtungen für Online-Marktplätze in Deutschland ist, finden Sie unter www.verpackungesetz-info.de

 


Gesetzliche Neuregelung für eine privatwirtschaftliche und wettbewerbsneutrale Lösung für effektive Anreizsetzung nach §21 VerpackG

Die dualen Systeme sind nach §21 (1) des aktuellen VerpackG dazu verpflichtet, Herstellern Anreize für das Inverkehrbringen ökologisch vorteilhafter Verpackungen zu schaffen. Den Ergebnissen des UBA-Forschungsvorhabens zur Evaluation der Wirksamkeit von §21 (1) VerpackG zufolge existieren jedoch systemimmanente Probleme bei der Anreizsetzung. Vor diesem Hintergrund werden aktuell wettbewerbsneutrale Fondsmodellvarianten diskutiert und Marktakteure vom Umweltbundesamt zur Einreichung weiterer Alternativen aufgefordert. Im Sinne einer effektiven Umsetzung von §21 (1) VerpackG sprechen sich die dualen Systeme gemeinsam für eine gesetzliche Neuregelung eines privatwirtschaftlich organisierten und wettbewerbsneutralen Modells aus, das auf bereits etablierten Strukturen und Prozessen aufbaut.

Recyclingfähiges Verpackungsdesign und Rezyklateinsatz in Verpackungen sind wichtige Voraussetzungen, um die steigenden Recyclingquoten nach Verpackungsgesetz zu erreichen, noch mehr Ressourcen durch Verpackungsrecycling einzusparen und den Ausstoß klimaschädlicher CO2-Gase weiter zu reduzieren. Diese Zusammenhänge wurden im aktuellen Verpackungsgesetz bereits berücksichtigt und die dualen Systeme dazu verpflichtet, ökologische Kriterien der Verpackungs-gestaltung bei der Bemessung der Beteiligungsentgelte miteinzubeziehen. Nach über zwei Jahren Verpackungsgesetz überprüft das Umweltbundesamt im Rahmen eines Forschungsprojekts die bisherige Wirksamkeit und zukünftige Möglichkeiten zur Weiterentwicklung des §21 VerpackG. Im Ergebnis steht für die Systeme fest: Eine Neuregelung des §21 VerpackG für eine funktionierende privatwirtschaftliche und wettbewerbsneutrale Lösung ist unumgänglich.

Wettbewerbsneutrale Lösung der dualen Systeme
Als zentrale Marktakteure der Kreislaufwirtschaft in Deutschland sehen die dualen Systeme sich in der Verantwortung, gemeinsam eine Lösung voranzutreiben, die die größtmögliche ökologische Anreizwirkung erzielt und gleichzeitig die Interessen privatwirtschaftlicher Stakeholder berücksichtigt. Denn eine mögliche gesetzliche Neuregelung von §21 VerpackG hat unmittelbar Auswirkung auf die Kostenbelastung der Inverkehrbringer wie auch auf den Markt und den Wettbewerb der dualen Systeme.

Das in den Gesetzgebungsprozess einzubringende Anreizmodell der dualen Systeme bezieht alle Materialfraktionen gleichermaßen ein - lediglich Verpackungen, die hochgradig recyclingfähig sind, werden von der Zahlung fester (für alle Systeme identischer) Zuschläge je Fraktion ausgenommen. Für eine effiziente und einfache Abwicklung wird auf etablierte Melde- und Abrechnungsprozesse zurückgegriffen, die bereits zwischen Verpflichteten und dualen Systemen existieren. So können redundante Kosten vermieden werden, die der eigentlichen Anreizwirkung letztlich entgegenstehen. Die Ansiedlung des Anreizmodells in der Verantwortlichkeit der dualen Systeme ist auch dahingehend schlüssig, dass diese für die Erfüllung der Recyclingquoten ein großes Interesse haben, dass Anreize nach §21 VerpackG ihre maximale Wirkung entfalten. Mit diesem Modell würde die im Gesetz verankerte funktionale Teilung operativer Umsetzungs- (Hersteller und duale Systeme) und Kontrollpflichten (Zentrale Stelle) fortgesetzt.

Transparente, zweckgebundene Förderung von Maßnahmen im Sinne des §21 VerpackG
Die Förderung der bereits im aktuellen VerpackG und dessen Gesetzesbegründung formulierten Ziele zum Schließen der Materialkreisläufe wird mit dem möglichen neuen, gesetzlich zu verankernden Modell der dualen Systeme verfolgt. Die vereinnahmten Mittel würden hierbei insbesondere für Maßnahmen und Initiativen ausgeschüttet werden, die das recyclingfähige Verpackungsdesign, den Rezyklateinsatz in Verpackungen und die Verbraucherinformation zum Ziel haben. Zudem sollen Innovations- und Investitionsanreize in die Kreislaufwirtschaft geschaffen werden. Zur Sicherstellung der Wettbewerbsneutralität sieht das skizzierte künftige Modell die Akkreditierung und Kontrolle förderungswürdiger Projekte durch eine wettbewerbsneutrale Stelle oder Gremium (z.B. BMU, UBA oder ZSVR) vor. Die Mittel werden insolvenzsicher verwaltet und verpflichtend über einen definierten Zeitraum ausgekehrt.


Ansprechpartner

BellandVision GmbH: Diana Uschkoreit, Tel.: +49 (0)9241 4832225, presse@bellandvision.de, www.bellandvision.de

Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland GmbH: Norbert Völl, Tel.: +49 (0)2203 937507, norbert.voell@gruener-punkt.de, www.gruener-punkt.de

EKO-PUNKT GmbH & Co. KG: Anna Ephan, Tel.: +49 (0)2306 106871, presse@remondis.de,
www.eko-punkt.de

INTERSEROH Dienstleistungs GmbH: Dr. Jan Hendrik Kempkes, +49 (0)2203 91471300, jan.hendrik.kempkes@interseroh.com, www.interseroh.de

Landbell AG für Rückhol-Systeme: Dr. Raffaela David, Tel.: +49 (0)6131 235652424, r.david@landbellgroup.com, www.landbell.de

NOVENTIZ Dual GmbH: Dirk Boxhammer, Tel.: +49 (0)221 80015870, presse@noventiz.de, www.noventiz.de

PreZero Dual GmbH: +49 (0)7132 30773255, presse@int.prezero.com, www.prezero.com/dual

Reclay Systems GmbH: Jens Nießmann, Tel.: +49 (0)221 58009850; niessmann@reclay-group.de, www.reclay-group.com

Recycling Dual GmbH: Sarah Wickerath-Teufel, Tel: +49 (0)2161 9462703, sarah.wickerath-teufel@recycling-dual.de, www. recycling-dual.de

Veolia Umweltservice Dual GmbH: Andreas Jensvold, Tel.: +49 (0)40 78101824, de.ukom.entsorgung@veolia.com, www.veolia.de/dual

ZENTEK GmbH & Co. KG: Irene Wohlmannstetter, Tel.: +49 (0)2203 8987145, presse@zentek.de, www.dualessystemzentek.de


…dass die Medaillen für die Olympischen Sommerspiele in Tokio aus recycelten Elektroaltgeräten hergestellt wurden?

…dass die Medaillen für die Olympischen Sommerspiele in Tokio aus recycelten Elektroaltgeräten hergestellt wurden?

Normalerweise stehen die Olympischen Spiele nicht gerade für Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Im Juli 2021 sollen jetzt aber in Tokio die grünsten und emissionsärmsten Olympischen Spiele aller Zeiten stattfinden.

In den 5.000 Gold-, Silber- und Bronzemedaillen stecken über 80.000 Tonnen Metall aus kleinen Haushaltsgeräten wie z. B. Smartphones. Auch die Podeste für die Siegerehrungen wurden nachhaltig hergestellt: Sie bestehen aus Plastikabfällen wie beispielsweise Shampoo-Flaschen, die im ganzen Land gesammelt und aus dem Meer zurückgeholt wurden.

So sollen außerdem 99% der für die Spiele beschafften Gegenstände sowie 65% der während des Betriebs anfallenden Abfälle wiederverwendet, getrennt gesammelt und recycelt werden. Auch die aus Pappe bestehenden Betten sowie die Matratzen für die Athleten sollen nach den Spielen vollständig recycelt werden.

Voraussetzung für ein funktionierendes Recycling ist aber immer die richtige Mülltrennung. Nur so können neue Produkte ohne den Einsatz neuer Ressourcen entstehen. Mehr Infos zur richtigen Mülltrennung finden Sie hier.


DS Entsorgung erreicht in 2020 erstmalig eine Batterie-Sammelquote von 70%

Seit dem 18. September 2020 betreibt die DS Entsorgungs- und Dienstleistungs- GmbH (Landbell Group) ein genehmigtes herstellereigenes Batterierücknahmesystem für Gerätebatterien im Rahmen des §7 des Batteriegesetzes und darf genehmigt durch die oberste Landesbehörde in Rheinland-Pfalz im Auftrag von Batterieherstellern bundesweit Gerätealtbatterien sammeln und recyceln.

2020 hat das Rückholsystem für Geräte-Altbatterien eine erstmalige Sammelquote von 70 Prozent erreicht. Dies ist von einem externen Sachverständigen bestätigt worden.

Seit 2016 bis einschließlich für das Berichtsjahr 2020 galt gemäß dem bis Ende Dezember gültigen Batteriegesetz für die herstellereigenen Rücknahmesysteme mindestens 45 Prozent der in Verkehr gebrachten Gerätebatterien zurücknehmen.

Das am 01.01.2021 in Kraft getretene novellierte Batteriegesetz sieht ab dem Berichtsjahr 2021 eine Sammelquote von mindestens 50% vor. Es soll gewährleistet werden, dass möglichst viele Altbatterien zurückgenommen und verwertet werden, um die darin enthaltenen Materialien in die Kreislaufwirtschaft einzubringen.

Den Erfolgsbericht 2020 über die Rücknahme von Geräte-Altbatterien finden Sie hier.


Duale Systeme stellen Markeninhabern einheitliche Trennhinweise für ihre Verpackungen zur Verfügung

Ab sofort haben Inverkehrbringer von Verpackungen die Möglichkeit, ihre Verpackungen mit Trennhinweisen zu kennzeichnen. Die Symbole zeigen Verbraucher*innen, wie eine Verpackung richtig zu trennen und zu entsorgen ist. Insgesamt neun beteiligte duale Systeme* stellen das neue Verpackungslogo kostenfrei zur Verfügung. Ziel des Angebots ist es, langfristig die Sammelmengen in den Gelben Tonnen und Säcken zu erhöhen sowie die Qualität der gesammelten Wertstoffe zu verbessern. Der Handlungsbedarf ist groß: Durchschnittlich 30 Prozent falsch entsorgter Abfall in der Gelben Tonne oder im Gelben Sack erschweren oder verhindern das Recycling wertvoller Rohstoffe.

Etwa 200.000 Unternehmen sind derzeit bei der Zentralen Stelle Verpackungsregister (ZSVR) registriert. Als Inverkehrbringer von Verpackungen übernehmen sie damit und durch die Beteiligung an einem dualen System Produktverantwortung im Sinne des Verpackungs-gesetzes. Entsprechend groß ist die Nachfrage der Unternehmen nach Angeboten zur Aufklärung der Verbraucher*innen, wie Verpackungen richtig zu entsorgen sind. Mit den neuen Trennhinweisen bieten die beteiligten dualen Systeme* den bei der ZSVR registrierten Unternehmen hierfür erstmals eine herstellerübergreifende und kostenlose Lösung.

Verantwortung zeigen: Hochland und Stylex nutzen das neue Verpackungslogo

Unternehmen, welche die Trennhinweise auf Ihre Verpackungen integrieren, klären damit nicht nur ihre Kund*innen über richtige Mülltrennung auf, sondern zeigen Verbraucher*innen auch, dass sie Produktverantwortung für ihre Verpackungen übernehmen. Das Unternehmen STYLEX hat sich bereits für das neue Verpackungslogo entschieden. „Wir sind uns der Wichtigkeit des Themas ‚richtige Abfalltrennung‘ und der damit verbundenen Produktverantwortung bewusst“, erklärt Sönke Carstensen, Geschäftsführer der STYLEX Schreibwaren GmbH. „Dazu gehört für uns auch, Kund*innen dabei zu unterstützen, unsere Verpackungen korrekt zu trennen und zu entsorgen.“ Der Schreibwarenhersteller wird die Trennhinweise ab Herbst 2021 auf seinen Verpackungen abdrucken.

Auch die Hochland Deutschland GmbH wird ab September 2021 auf den Produkten der Marke „Grünländer“ das neue Verpackungslogo einsetzen. „Wir freuen uns, ab September 2021 als erste Marke aus der Lebensmittelbranche den neuen Trennhinweis zu nutzen. Das Logo ist für uns ein wichtiges Instrument, um Verbraucher*innen zu zeigen, wie sie unsere Verpackungen richtig entsorgen. Es liegt uns besonders am Herzen, als Marke unseren Beitrag zu leisten, die Recyclingquote in Deutschland weiter zu erhöhen und Wertstoffe im Kreislauf zu halten.", so Markus Birzer, Head of Brand Grünländer.

Ein Verpackungslogo mit Wiedererkennungs- und Lerneffekt

Einfache Symbole zeigen Verbraucher*innen auf einen Blick, ob die Verpackung – je nach Materialart – in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack, ins Altpapier oder in Glascontainer entsorgt werden muss. Auch eine Kombination von Materialarten lässt sich mit dem Verpackungslogo einfach abbilden. Das einheitliche Grundlayout sorgt zudem für einen starken Wiedererkennungs- und Lerneffekt bei Verbraucher*innen. Gleichzeitig kann das Logo individuell entsprechend den Bedürfnissen der Hersteller modifiziert werden. Optional ist zum Beispiel die Ergänzung von Textelementen oder QR-Codes möglich. Die QR-Codes leiten auf weiterführende Informationen wie Kurzfilme und Verbrauchertipps weiter, die ebenfalls von den dualen Systemen zur Verfügung gestellt werden.

Weitere Informationen über das Verpackungslogo erhalten Sie unter www.trenn-hinweis.de

Über die dualen Systeme

Die dualen Systeme organisieren mit ihren Dienstleistern aus der Entsorgungs- und Recyclingbranche bundesweit die Sammlung, Sortierung und Verwertung gebrauchter Verkaufsverpackungen. Grundlage für ihre Arbeit ist das Verpackungsgesetz.

*Neun duale Systeme haben sich entschieden, gemeinsam eine herstellerübergreifende Kennzeichnung für Verpackungen anzubieten, um Inverkehrbringer bei der Aufklärung Ihrer Kund*innen zu unterstützen:

  • BellandVision GmbH (www.bellandvision.de)
  • EKO-PUNKT (www.eko-punkt.de)
  • INTERSEROH Dienstleistungs GmbH (www.interseroh.de)
  • Landbell AG (www.landbell.de)
  • NOVENTIZ Dual GmbH (www.noventiz.de)
  • PreZero Dual GmbH (www.prezero.com)
  • Reclay Systems GmbH (www.reclay-group.com)
  • Veolia Umweltservice Dual GmbH (www.veolia.de/dual)
  • ZENTEK GmbH & Co. KG (www.dualessystemzentek.de)

Wenn Sie Fragen zu den Trennhinweisen haben, kontaktieren Sie uns gerne unter service.vertrieb@landbell.de

 

 

 

 

 

 


…warum „Littering“ das Picknick im Grünen ganz schön vermiesen kann?

…warum „Littering“ das Picknick im Grünen ganz schön vermiesen kann?

Die Sonne lacht, der Himmel ist blau – ein Tag wie gemacht für ein Picknick im Grünen. Doch viel zu oft sind die schönsten Picknickplätze zugemüllt. Dafür gibt es sogar einen Namen: Littering. Als Littering wird das achtlose Wegwerfen oder Liegenlassen von Abfällen im öffentlichen Raum bezeichnet. Zu den am meisten gelitterten Abfallarten gehören laut einer Studie Kunststoff und Verbundmaterialien wie zum Beispiel Einweggetränkebecher oder andere Einwegverpackungen. Littering ist ein inzwischen weit verbreitetes Phänomen und hat erhebliche Folgen für die Umwelt. Dabei lässt es sich mit ein paar einfachen Tipps vermeiden.

Gute Planung ist alles – das gilt auch für den Abfall

Denken Sie beim ausgiebiges Familien-Picknick im Grünen am besten auch gleich an Abfalltüten.  Picknick-Überbleibsel können Sie so direkt vor Ort trennen und wieder mit nach Hause nehmen. Dort wird der Abfall dann ganz einfach in die richtigen Mülltonnen oder Abfallcontainer entsorgt.

Leere Kunststoffverpackungen? Gehören zuhause in die Gelbe Tonne

Die Regel lautet: In die Gelbe Tonne oder in den Gelben Sack kommen alle Leichtverpackungen aus Kunststoff, Aluminium, Weißblech und Verbundmaterialien wie Getränkekartons. Das können beispielsweise Kunststoffschalen und -folien mitgenommener Lebensmittel, Eisverpackungen, leere Joghurtbecher aber auch leere Senftuben, Kronkorken, Alu-, Blech- oder Kunststoffdeckel sein.

Wohin mit Papierservietten, Einweggrill, Holzkohle und Plastikgeschirr?

Verpackungen aus Papier, Pappe und Karton kommen in die Papiertonne. Das gilt auch für Papiertragetaschen oder kleine Papiertüten vom Bäcker, Metzger und Obstladen. Pappteller und Papierservietten hingegen sind ein Fall für die Restmülltonne. In den Restmüll gehören auch Lebensmittelreste und sogar Einweggrills sowie die verbrannte Holzkohle. Sie muss allerdings vollständig gelöscht und erkaltet sein. Wenn auf Einweggeschirr aus Plastik nicht verzichtet werden kann, wird auch das nach Gebrauch in den Restmüll entsorgt. Denn in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack gehören nur Verpackungen.

Glasverpackungen? Auch unterwegs ein Fall für den Glascontainer

Auch leere Glasverpackungen wie Saft- und Weinflaschen, Gurken- oder Olivengläser packen Sie einfach wieder ein und entsorgen sie, nach Farben sortiert, in die jeweiligen Glascontainer. Denn Glasverpackungen können recycelt werden. Schöne blaue oder rosafarbene Sektflaschen für ein romantisches Picknick gehören übrigens in den Container für Grünglas, da Grün bei der anschließenden Verwertung die meisten Fehlfarben verträgt.

Weitere Informationen zur richtigen Mülltrennung finden Sie hier.