Kein Littering: Schöne Picknickplätze retten

Die Sonne lacht, der Himmel ist blau – ein toller Tag für ein Picknick. Doch oft sind die schönsten Picknickplätze schon zugemüllt. Dabei ist es ganz einfach, Picknickabfälle umweltfreundlich zu entsorgen.

Littering, was ist das denn?

Zuhause werfen wohl die wenigsten Menschen ihren Abfall einfach auf den Boden. Doch wie sieht es aus, wenn wir unterwegs sind?

Nach einer Studie des Umweltbundesamtes hat das sogenannte Littering in den letzten Jahren stark zugenommen. Als Littering wird das achtlose Wegwerfen oder Liegenlassen von Abfällen im öffentlichen Raum bezeichnet. Zu den am meisten „gelitterten“ Abfallarten gehören laut Studie Kunststoff- und Verbundmaterialien wie zum Beispiel Einweggetränkebecher oder andere Einwegverpackungen.

Littering ist ein inzwischen weit verbreitetes Phänomen und hat erhebliche Folgen für die Umwelt. Verpackungsabfälle landen in Parks, Flüssen, an Stränden oder im Meer. Littering sollte daher unbedingt vermieden werden.

Gute Picknickplanung ist alles – das gilt auch für den Abfall

Salate, Sandwiches & Co. können in Lunch-Boxen oder Frischhaltedosen verpackt werden. Wer die Verpflegung für ausgiebiges Picknick im Grünen plant, sollte auch an Abfalltüten denken. Picknickabfälle können Sie so direkt vor Ort trennen und mit nach Hause nehmen. Dort wird der Abfall dann einfach in die richtigen Mülltonnen oder Abfallcontainer entsorgt.

Leere Kunststoffverpackungen? Gehören zuhause in die Gelbe Tonne

In der Gelben Tonne oder in den Gelben Sack entsorgen Sie zum Beispiel Kunststoffverpackungen und -folien mitgenommener Lebensmittel, Eisverpackungen, leere Joghurtbecher oder Chips-Tüten. Dorthin gehören auch leere Senftuben, Kronkorken, Alu-, Blech- oder Kunststoffdeckel. Die Regel lautet: In die Gelbe Tonne oder in den Gelben Sack kommen alle Leichtverpackungen aus Kunststoff, Aluminium, Weißblech und Verbundmaterialien wie Getränkekartons.

Einweggeschirr oder Besteck aus Plastik darf inzwischen nicht mehr verkauft werden. Packen Sie stattdessen umweltfreundliches Mehrweggeschirr in den Picknick-Korb. Falls Sie noch Restbestände von Plastikgeschirr aufbrauchen: Sie gehören in den Restmüll, denn sie sind keine Verpackung.

Wohin mit Papierverpackungen, Einweggrill und Holzkohle?

Verpackungen aus Papier, Pappe und Karton kommen in die Papiertonne. Das gilt auch für Papiertragetaschen oder kleine Papiertüten vom Bäcker, Metzger und Obstladen. Pappteller und Papierservietten hingegen sind ein Fall für die Restmülltonne. In den Restmüll gehören auch Lebensmittelreste und sogar Einweggrills sowie die verbrannte Holzkohle. Sie muss allerdings vollständig gelöscht und erkaltet sein.

Glasverpackungen? Auch unterwegs ein Fall für den Glascontainer 

Leere unbepfandete Glasverpackungen wie Saft- und Weinflaschen, Gurken- oder Olivengläser packen Sie einfach wieder ein und entsorgen sie, nach Farben sortiert, in die jeweiligen Glascontainer. Blaue oder rosafarbene Sektflaschen für ein romantisches Picknick gehören übrigens in den Container für Grünglas. Es verträgt bei der anschließenden Verwertung die meisten Fehlfarben. Die übrigbleibenden Verschlüsse können Sie in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack geben. 

Umwelt und Ressourcen schonen – auch beim Picknick

Beim Picknick liegengelassener Abfall gefährdet zum Beispiel Kleintiere und Pflanzen. Er schadet der Umwelt durch sich in den Boden absetzendes Mikroplastik oder übertragene Schadstoffe. Ihn nachträglich einzusammeln, erzeugt hohe Kosten für Städte und Kommunen. Zu Hause korrekt entsorgte Verpackungen hingegen können recycelt werden. Das schont die Umwelt, schützt das Klima und wichtige Rohstoffe bleiben erhalten.

Helfen Sie mit, die Umwelt zu schonen. Mehr Informationen, wie Sie Ihren Abfall richtig trennen und entsorgen, finden Sie auf www.mülltrennung-wirkt.de.


Garten: Pflanztöpfe & Co. richtig entsorgen

Im Garten und auf dem Balkon tut sich was. Das ist der Frühling! Jetzt nichts wie raus: Altes entsorgen und Neues pflanzen. Und wohin mit welken Pflanzen, gebrauchten Düngerverpackungen oder leeren Pflanztöpfen?

Pflanzen ins Beet, Töpfe zum Recycling

Endlich Frühling: In Ihrem Garten sind blühende Sträucher und Stauden gepflanzt. Auf dem Balkon sonnen sich bunte Frühlingsblumen und duftende Küchenkräuter. Doch wohin jetzt mit den vielen leeren Pflanztöpfen?

Sie kommen in die Gelbe Tonne oder in den Gelben Sack. Das gilt auch für Kunststoffpaletten, die den Pflanztöpfen beim Transport Halt geben. Verkaufsverpackungen aus dem Blumenladen oder Gartencenter wie diese enthalten wertvolle Rohstoffe. Sie können recycelt und zu neuen Produkten verarbeitet werden – zum Beispiel zu neuen Pflanztöpfen.

Auch für Verpackungsabfälle im Garten gilt grundsätzlich: In die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack gehören ausschließlich gebrauchte und restentleerte Verpackungen, die nicht aus Papier, Pappe, Karton oder Glas sind.

Ausrangierte Blumenkübel richtig entsorgen

Sie wollen eine Pflanze umtopfen oder einen Baum pflanzen und den leeren Pflanzenkübel entsorgen? Nicht mehr gebrauchte, große Pflanzgefäße, zum Beispiel aus Metall oder Kunststoff, können Sie in den Sperrmüll geben. Besser noch ist es, sie zu einem nahegelegenen Wertstoffhof zu bringen. Das gilt auch für sperrige, ausrangierte Gartengeräte wie kaputte Kinderschaufeln, verbogene Rechen oder Schubkarren mit Löchern. Sie enthalten wichtige Rohstoffe, die recycelt werden können.

Kleinere Übertöpfe aus Kunststoff gehören nicht die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack. Sie werden erst nach dem Kauf bepflanzt und zählen nicht als Verpackung. Wenn möglich, sollten sie in der Wertstofftonne entsorgt werden, denn so können sie recycelt werden. Wo keine Wertstofftonne vorhanden ist, kommen sie in den Restmüll. Auch kleinere Töpfe aus natürlichem Material, zum Beispiel aus Ton oder Holz, können Sie in geringen Mengen in der Restmülltonne entsorgen.

Wohin mit Verpackungen von Saaten, Erde oder Dünger?

Leere Pappkartons und Papiertütchen entsorgen Sie im Altpapier. Folienverpackungen, zum Beispiel von Blumenerde, gehören in die Gelbe Tonne oder in den Gelben Sack. Dorthinein kommen auch Kunststoffverpackungen von Dünge- oder Pflanzenschutzmittel. Doch Vorsicht: Die Verpackungen müssen vollständig entleert sein. Reste abgelaufener Dünge- oder Pflanzenschutzmittel dürfen auf keinen Fall im Garten oder im Abwasser entsorgt werden. Geben Sie die Restmengen, am besten in der Originalverpackung, bei Ihrer Sammelstelle für Sondermüll ab.

Alte Stauden, welke Blätter: Das kommt in die Biotonne

Baum-, Hecken- und Strauchschnitt oder Unkraut, Gras- und Rasenschnitt: Organische Gartenabfälle können Sie in der Biotonne entsorgen. Wussten Sie, dass auch Ihr Bioabfall weiterverwertet wird? Kompostierungsanlagen verarbeiten ihn zu Kompost, der zum Beispiel in der Landwirtschaft verwendet wird. Und Biogasanlagen erzeugen Energie aus organischen Abfällen. Wichtig ist: Leere Pflanztöpfe oder Kunststofffolien dürfen auf keinen Fall in die Biotonne geraten. Sie verursachen später beim Sortieren hohen technischen Aufwand. Im schlimmsten Fall gerät der Kunststoff mit dem Kompost in Ackerböden oder in Ihre neue Gartenerde aus dem Gartencenter.

Helfen Sie mit, die Umwelt zu schonen. Mehr Informationen, wie Sie Ihren Abfall richtig trennen und entsorgen, finden Sie auf www.mülltrennung-wirkt.de.


Tipps: Wohin mit altem Putzzeug?

Die Sonne strahlt durch geputzte Fenster und die Böden glänzen? Hurra! Der Frühjahrsputz ist geschafft. Jetzt sollten Sie nur noch gebrauchte Putzutensilien und Verpackungen umweltfreundlich entsorgen.

Der Frühling kommt und Ihre Wohnung ist blitzblank aufgeräumt? Vorbildlich! Wenn Sie jetzt noch die leeren Verpackungen Ihrer Reinigungsmittel und ausgediente Putzlappen, kaputte Eimer oder andere Hilfsmittel richtig entsorgen, dann helfen Sie zusätzlich, wichtige Ressourcen zu schonen. Denn in Ihren gebrauchten Putzutensilien stecken wertvolle Rohstoffe.

Putzmittelverpackungen umweltfreundlich entsorgen

Leere Kunststoffverpackungen von Reinigungsmitteln werden in der Gelben Tonne oder im Gelben Sack gesammelt. So können sie später recycelt werden. Das sind zum Beispiel Plastikflaschen und Nachfüllbeutel, aber auch Tuben, Tiegel, Dosen, Kanister und Pumpsprayflaschen – wenn sie aus Kunststoff oder Metall sind. Auch Spraydosen aus Aluminium gehören in die Gelbe Tonne oder in den Gelben Sack. Doch Vorsicht: Sie müssen komplett entleert sein.

Grundsätzlich gilt die Regel:

In die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack gehören alle gebrauchten und restentleerten Verpackungen, die nicht aus Papier, Pappe, Karton oder Glas sind. Bitte entsorgen Sie Verpackungsbestandteile wie Deckel oder Schraubverschlüsse getrennt von der Verpackung in der Gelben Tonne oder dem Gelben Sack. Sie werden oft aus unterschiedlichem Material hergestellt und können besser recycelt werden, wenn die Sortieranlage sie getrennt erfassen kann.

Leere Glasflaschen sollten Sie, nach Farben sortiert, in die passenden Glascontainer werfen. Verpackungen aus Papier, Pappe oder Karton gehören ins Altpapier.

Wohin mit Resten von Putzmitteln?

Bevor Verpackungen entsorgt werden, müssen sie komplett entleert sein. Das Gute ist: Putzmittel halten sehr lange. Am besten brauchen Sie also einfach alles komplett auf. Falls dennoch Reste in der Verpackung sind: Bei Reinigungsmitteln gilt besondere Vorsicht:  Einige von ihnen können gefährliche Chemikalien enthalten. Sie müssen dann, idealerweise in ihrer Originalverpackung, als Sondermüll bei einer Schadstoffsammelstelle abgegeben werden. Ob Ihr Putzmittel in den Sondermüll gehört, erkennen Sie an den auf der Verpackung abgebildeten Gefahrensymbolen.

Weg mit alten Lappen, Schwämmen und Bürsten

Putzschwämme und Lappen, Reinigungsbürsten aller Art, Microfasertücher, Staublappen und auch Wischmopp-Reinigungsbezüge gehören, wenn sie nicht mehr zu gebrauchen sind, in den Restmüll. Das gilt auch für Einwegputz- oder -Hygienetücher. Sie dürfen auch nicht in der Toilette hinuntergespült werden, denn sie verknoten sich im Abwassersystem und verstopfen Pumpen und Rohre. Und ganz zum Schluss, falls nicht mehr brauchbar, kommen auch Ihre Putzhandschuhe in die graue Restmülltonne.

Was tun mit alten Besen, Eimern & Co.?

Der kaputte Stiel vom Wischmopp, der Putzeimer, der Besen oder die Kehrschaufel gehören nicht in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack – auch nicht, wenn sie aus Kunststoff sind! Denn sie sind keine Verpackungen und daher ein Fall für den Restmüll. Wo vorhanden, können Sie alte Putzgeräte aus Kunststoff oder Metall, zum Beispiel die Kehrschaufel aus Plastik oder den Metalleimer, in der Wertstofftonne entsorgen. So können enthaltene Wertstoffe recycelt werden.

Sind die Gegenstände groß und sperrig oder es fehlt der Platz dafür in Ihrer Restmüll- oder Wertstofftonne, können Sie sie bei einem nahegelegenen Wertstoffhof abgeben oder über den Sperrmüll entsorgen.

Mehr Tipps, wie Sie Ihren Abfall richtig trennen und damit die Umwelt schützen, finden Sie hier: www.mülltrennung-wirkt.de

 


Recycling: Neues Leben für alte Verpackungen

Wie entstehen neue Produkte aus gebrauchten Kunststoff-, Papier- und Glasverpackungen? Mit Ihrer Hilfe: Denn Verpackungen müssen schon zuhause richtig getrennt werden. Das schont Ressourcen und Klima.

Wie aus gebrauchten Verpackungen neue Produkte entstehen

Der erste Schritt: Zuhause den Müll richtig trennen. Leichtverpackungen, also gebrauchte Verpackungen aus Kunststoff, Metall oder Verbundstoff gehören in die Gelbe Tonne oder in den Gelben Sack. Verpackungen aus Papier, Pappe und Karton kommen in die Papiersammlung. Verpackungen aus Glas wie Einwegflaschen oder Glasbehälter werden nach Farben sortiert in Glascontainer eingeworfen. Wer das alles richtig macht, hilft, wichtige Rohstoffe zu recyceln und so Ressourcen zu schonen.

Was passiert mit den gesammelten Kunststoffverpackungen?

Sie entsorgen gebrauchte Kunststoffverpackungen in der Gelben Tonne oder dem Gelben Sack? Dann leisten Sie einen großen Beitrag zu Ressourcen- und Klimaschutz. In der Sortieranlage werden die Leichtverpackungen aus der Gelben Tonne oder dem Gelben Sack weiter nach Materialarten getrennt und zu Wertstoffballen gepresst. Danach geht es zu speziellen Verwertern. Dort werden die Kunststoffverpackungen von Fremdstoffen befreit und industriell gereinigt. Auf diese Weise entstehen sortenreine Kunststoffflakes für die Weiterverarbeitung. Nach dem Trocknen werden die Flakes eingeschmolzen und zu Granulat verarbeitet. Das Granulat dient als Rohstoff für die Herstellung neuer Produkte. Das können beispielsweise Abflussrohre, Pflanztöpfe oder Verpackungen wie Farbeimer oder Reinigungsmittelflaschen sein.

Recycling „Spitzenreiter“: Aluminium und Weißblech

Metalle wie Aluminium und Weißblech sind wertvolle Rohstoffe. Und sie können nahezu beliebig oft recycelt werden. Auch Verpackungen aus Metall, zum Beispiel Dosen oder Senftuben, müssen also unbedingt in der Gelben Tonne, dem Gelben Sack oder, wo vorhanden, in der Wertstofftonne entsorgt werden, damit sie als Rohstoff nicht verloren gehen.

Wertvolles Altpapier: Papierfasern haben viele Leben

Papierfasern können zehn bis 25-mal recycelt werden. Der Großteil der deutschen Papier-, Karton- und Pappprodukte wie Briefumschläge, Transportkartons oder Hygienepapier wird aus Altpapier hergestellt. Der Recyclingprozess beginnt mit dem Sortieren nach Papier- und Pappe-Qualitäten. Anschließend wird das Altpapier zu einem Faser-Wassergemisch verarbeitet. Gut zu wissen: Störstoffe wie Fenster von Nudelverpackungen oder Klebestreifen von Versandkartons werden hier entfernt. Sie müssen sie zuhause nicht getrennt entsorgen. Über ein Sieb fließt das Wasser ab, die Fasern verbinden sich, Papierbahnen entstehen. Sie werden entwässert und geglättet bis schließlich neues Papier für die Verarbeitung zur Verfügung steht. So werden zum Beispiel aus gebrauchten Papierverpackungen von Tiefkühlprodukten neue Papierprodukte.

Aus Altglas entstehen neue Flaschen und Gläser

Das Recycling von Glasverpackungen ist eine Erfolgsgeschichte. Glasflaschen und -behälter lassen sich beliebig oft zu neuen Glasbehältern einschmelzen, ohne an Qualität einzubüßen. Wichtig ist ein sorgfältiges Vorsortieren nach Farben. In der Aufbereitungsanlage werden Fremdstoffe wie Metalldeckel aussortiert. Das Glas wird zerkleinert und Fehlfarben entfernt. In der Glashütte werden die sortierten Scherben zusammen mit neuen Rohstoffen eingeschmolzen und in Formen gegossen. Das Ergebnis sind neue Flaschen und Gläser.

Sie wollen genauer wissen, wie aus gebrauchten Verpackungen neue Produkte entstehen? Unter www.360grad-tour.muelltrennung-wirkt.de können Sie ganz einfach virtuell in eine moderne Sortieranlage hineinschauen.

Weitere Infos finden Sie auf der Website der Initiative „Mülltrennung wirkt“.

 


Mülltrennung: häufige Fragen & Antworten

Fragen Sie sich auch manchmal, wohin mit welchem Abfall? Wie man ihn richtig trennt und warum? Hier finden Sie Antworten auf sechs häufige Fragen rund um die Gelbe Tonne und den Gelben Sack.

Muss ich Joghurtbecher auswaschen?
Ein Klassiker ­– und einfach zu beantworten: Joghurtbecher müssen nicht ausgewaschen werden. Es reicht, wenn Sie Verpackungen wie Joghurtbecher „löffelrein“ entsorgen.

Material der Verpackung trennen, warum das denn?
Wenn Sie (zum Beispiel beim Joghurtbecher) Deckel, Papierummantelung und Kunststoffbecher getrennt voneinander entsorgen, helfen Sie, Verpackungen effizienter zu recyceln. Verpackungen können aus unterschiedlichen Materialien bestehen: Aluminium und Kunststoff kommen dann in die Gelbe Tonne oder in den Gelben Sack, Papier in die Papiertonne.

Auf der Verpackung ist kein Grüner Punkt. Kommt sie trotzdem in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack?
Auch Verpackungen ohne den Grünen Punkt dürfen in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack. Grundsätzlich gilt: Alle Verpackungen, die nicht aus Glas oder Papier bestehen, gehören in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack. Der Grüne Punkt auf der Verpackung ist das Markenzeichen nur eines von insgesamt elf dualen Systemen in Deutschland. Die dualen Systeme kümmern sich um die Erfassung, Sortierung und Verwertung von Verpackungen.

Die Plastikverpackung darf in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack – die Plastikzahnbürste aber nicht?
Die Zahnbürste ist zwar aus Plastik – aber sie ist keine Verpackung. Deshalb kommt sie nicht die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack, sondern in den Restmüll. Das gilt auch für andere Gegenstände aus Kunststoff, zum Beispiel Putzeimer. Einzige Ausnahme: Regionen, in denen Verpackungen in Wertstofftonnen gesammelt werden.

Wertstoffe oder Gelbe Tonne: Wo ist der Unterschied?
In einigen Städten oder Gemeinden gibt es statt der Gelben Tonne oder dem Gelben Sack eine Wertstofftonne oder einen Wertstoffsack. Dort kommt hinein, was auch in die Gelbe Tonne gehört: Verpackungen, die nicht aus Papier, Pappe, Karton oder Glas sind. In der Wertstofftonne oder im Wertstoffsack können jedoch auch weitere Gegenstände aus Kunststoff und Metall entsorgt werden. Dazu zählen zum Beispiel Zahnbürsten, Eimer oder Kochtöpfe.

Warum muss ich Abfälle richtig trennen?
Nur korrekt entsorgte Verpackungen können recycelt werden. Geraten sie in den Restmüll, werden sie verbrannt und gehen damit dem Wertstoffkreislauf verloren. Aus recycelten Kunststoffen entstehen neue Produkte wie Eimer, Klappkisten oder Waschmittelflaschen. Aus Metallverpackungen werden zum Beispiel neue Dosen oder Karosserieteile für Autos. Außerdem: Das Recyceln von Verpackungen schont das Klima. In Deutschland werden so jedes Jahr mindestens 3,1 Mio. Tonnen CO2 eingespart. Das entspricht den Emissionen einer Stadt in der Größe von Bonn im gleichen Zeitraum.

Wichtig ist: Damit das Recycling funktioniert, müssen Verbraucher*innen Verpackungen aus Kunststoff, Aluminium, Weißblech und Verbundverpackungen wie Getränkekartons korrekt in den Gelben Tonnen oder Gelben Säcken entsorgen. Die dualen Systeme stellen dafür den Privathaushalten die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack zur Verfügung. Verpackungen aus Glas, Papier, Pappe oder Karton kommen in Glas- oder Papiercontainer.

Viele Fragen zur Mülltrennung betreffen regionale Gegebenheiten: Woher bekomme ich die Gelben Säcke? Oder: Wie oft wird die Gelbe Tonne in meiner Straße geleert? Infos dazu finden Sie auf der Website der Initiative „Mülltrennung wirkt“.


Ausgepackt: Wohin mit Weihnachtsverpackungen?

Schön verpackte Geschenke, festlich geschmückter Baum: Das gehört Weihnachten einfach dazu. Doch, ob Geschenkpapier oder kaputte Weihnachtsbaumkugel: Rund ums Schmücken und Schenken fällt oft viel Abfall an. Wie Sie ihn richtig trennen und helfen, Ressourcen und das Klima zu schonen, lesen Sie hier.

Bald ist es wieder so weit, Weihnachten steht vor der Tür. Und auch wenn Sie sich wahrscheinlich eher Gedanken über die perfekten Geschenke für Ihre Liebsten machen: Hier finden Sie ein paar einfache Tipps, wie Sie rund ums Fest auch auf die Umwelt achten können. Denn fast jedes Jahr steigt an Weihnachten die Abfallmenge um rund 20 Prozent. Wer Abfälle richtig trennt und entsorgt, hilft, wichtige Rohstoffe zu recyceln und so Ressourcen und das Klima zu schonen. Wie? Das lesen Sie hier.

Ressourcen schonen: Tipps rund ums (Geschenk-)Papier

  • Altpapier korrekt entsorgen – so geht es richtig: Gebrauchtes Geschenkpapier, leere Kartonverpackungen oder Schachteln aus Papier und Pappe kommen ins Altpapier. Vorsicht: Bitte entfernen Sie vorher Glitzersterne, Schleifen oder anderen Schmuck auf Kartons oder Schachteln.
  • Recyclingpapier verwenden: Es gibt eine große Auswahl schöner Recyclingpapiere. Das Recycling von Altpapier schont viele wichtige Rohstoffe. Und zusätzlich verbraucht die Herstellung von Recyclingpapier nur die Hälfte der Energie und etwa ein Drittel des Wassers, das für die Produktion von Frischfaserpapier benötigt wird.
  • Verpackung sparen: Liebevoll verpackte Geschenke, darüber freuen sich Ihre Liebsten bestimmt. Die Verpackung muss aber nicht immer aus klassischem Geschenkpapier sein. Auch mit gut erhaltenen Stoffresten oder bunt bedruckten Zeitschriften können Sie Geschenke kreativ einpacken.
  • Geschenkkartons und -papier wiederverwenden: Alles ausgepackt? Verwahren sie gut erhaltenes Papier und schöne Kartons. Damit können Sie später andere Geschenke verpacken.

CO2 sparen: Geschenkverpackungen aus Kunststoff richtig entsorgen

Bücher, Parfum, Schmuck und Zerbrechliches wie Gläser sind gut in Folien, Boxen oder Luftpolsterfolien verpackt, Blister und Trays schützen zarte Pralinen. Kunststoffverpackungen wie diese gehören in die Gelbe Tonne oder in den Gelben Sack. Denn das Recycling von Kunststoffabfällen lohnt sich: Im Vergleich zu Kunststoff aus Primärquellen wie Erdöl lassen sich pro Tonne Recyclingkunststoff bis zu 3,2 Tonnen CO2 einsparen. Das entspricht in etwa der Menge an CO2, die eine Buche im Lauf ihres Lebens speichern kann.

Wertvolle Rohstoffe erhalten: Handy unterm Weihnachtsbaum. Und wohin mit dem alten?

Sie haben ein neues Handy ausgepackt? Dann gibt es vielleicht ein ausgedientes Smartphone zu entsorgen. Auch wenn es nicht mehr funktioniert, ist ein Handy noch viel wert. In ihm stecken wichtige Materialien und Rohstoffe, die recycelt werden können. Bitte bringen Sie es zum Mobilfunk- oder Elektrofachgeschäft oder zu Ihrem Wertstoffhof. Dort wird es fachgerecht entsorgt und recycelt. Das gilt auch für andere Elektrogeräte. Vorsicht Brandgefahr: Smartphones dürfen auf keinen Fall in der Gelben Tonne, dem Gelben Sack oder im Restmüll entsorgt werden. Sind ihre Akkus im Entsorgung-LKW Druck ausgesetzt, können sie in Brand geraten.

Nichts mehr für den Baum: zerbrochene Weihnachtskugeln

Von einigen Dingen muss man sich endgültig trennen: Zum Beispiel von zerbrochenen Weihnachtsbaumkugeln aus Glas. Sie gehören in den Restmüll – nicht in den Altglascontainer. Auf Ihrer Wunschliste stand eine gute Flasche Wein? Diese leeren Glasverpackungen kommen, nach Farben sortiert, in die Altglascontainer.

Noch ein Tipp zum Sparen wertvoller Weihnachtszeit: Rund um die Feiertage werden Abfalltonnen oft anders entleert als gewohnt. Ein Blick in den Abfallkalender hilft, die Tonnen zum richtigen Zeitpunkt vor die Tür zu stellen. Infos dazu erhalten Sie bei Ihrer kommunalen Abfallberatung. Ansprechpartner*innen finden Sie unter www.mülltrennung-wirkt.de/#sektion-plz


Deutschland recycelt vergleichsweise gut

Europa: Das sind die Unterschiede beim Recycling von Abfällen

Braun, gelb, blau, grün, grau - Deutschland trennt den Müll wie ein Weltmeister. Ist das wirklich so? Wie sieht das im Vergleich mit anderen europäischen Ländern aus. Die Farben für eine komplexe Mülltrennung sind noch nicht alle verbraucht. Die Deutschen trennen aber jetzt schon Restmüll (Graue Tonne), gebrauchte Leichtverpackungen aus Kunststoff, Aluminium, Weißblech und Verbundmaterialen (Gelbe Tonne/Gelber Sack oder Wertstofftonne), Altpapier (Blaue Tonne), Glas nach Farben sortiert (Altglascontainer), organische Abfälle wie Grünschnitt (Biotonne grün oder braun), Batterien, Altkleider und kompostierbare Abfälle. Je nach Region gibt es bei der Mülltrennung auch
Unterschiede wie zum Beispiel die Wertstofftonne. Darüber und wie man in Deutschland Abfälle richtig trennt, informiert die Initiative "Mülltrennung wirkt" der dualen Systeme.

Und so ist es in...

Spanien
Ähnlich ist das System in Spanien. Allerdings setzt man dort stärker auf zentrale Sammelstellen, statt auf Abholung. Entsprechend gering ist die Recyclingquote. Laut taz beträgt sie lediglich 35 Prozent - Tendenz in 2021 sogar sinkend. Nur der Restmüll wird vor die Haustür gestellt und - wie in warmen, südlichen Ländern üblich - täglich abgeholt. Wie in Deutschland können Batterien kostenlos z.B. in dafür vorgesehenen Sammelbehältern in Drogerie- oder Supermärkten zurückgegeben werden. Anders als bei uns, wird Glas jedoch nicht nach Farben sortiert.

Italien
Urlauber, die dort eine Ferienwohnung beziehen, wundern sich oft über die so genannten Müllkarten. Dort wird über die meist täglichen Abholtermine informiert. Die Italiener trennen Restmüll
und Wertstoffe mit einigen regionalen Besonderheiten. Man unterscheidet den Restmüll in "Umido" (Feuchtmüll), der der deutschen Biotonne ähnelt, aber auch Essensreste enthält, und "Secco" (trocken), der z.B. aus Porzellan, Glühbirnen oder Wattestäbchen besteht. Die Mülltüten sind meist transparent und werden zur Abholung vor das Haus gestellt. Besonderheiten: Hält man sich nicht an die Regeln bei der Mülltrennung, wird der Abfall nicht mitgenommen und es drohen Strafen.

Österreich
Hier gibt es regionale Unterschiede, die das Trennen nicht einfach machen. Die Österreicher setzen verstärkt auf eine haushaltsnahe Abholung von Großcontainern und Tonnen. Getrennt werden Restmüll (schwarz), Biomüll (braun), Altpapier (rot), Leichtverpackungen aus Kunststoff und Getränkekartons (gelb), Altglas nach weiß und bunt getrennt (grün) und Verpackungen aus Metall (blau). Besonderheit: Das zuständige Ministerium gibt ein Abfall-Trenn-ABC heraus. Darin wird gezeigt, wie richtig recycelt wird und wo es regionale Unterschiede gibt.

Niederlande
In Teilen der Niederlande wird der Abfall wie in Deutschland getrennt und entsorgt - das ist aber nur in wenigen Gemeinden eine Pflicht. Wie soll es auch in Holland anders sein: was bei
uns gelb ist, kommt dort in orange daher. In manchen Gebieten stehen Sammelcontainer, in die man seine Müllsäcke jederzeit hineinwerfen kann. Einige Städte haben aus Platzgründen unterirdische Presscontainer. Dort wird das Volumen der Abfallsäcke verringert und anschließend abgeholt. Besonderheit: An den Stränden werden die Abfälle in drei Kategorien eingeteilt: Restmüll, Plastik/Verpackungen und Papier.

Dänemark
Die Mülltrennung hat in Dänemark einen hohen Stellenwert. Ergänzend zu den Hausmülltonnen werden Abfallsammelstellen und Recyclinghöfe angeboten. Zudem können dort Metall, Glas, Plastik und Papier abgegeben werden. Besonderheit: In Kopenhagen prüft Personal an Sammelstationen, ob nicht mehr Benötigtes in die Weiterverwendung gegeben oder gegebenenfalls zum Tausch angeboten werden kann.

Fazit:
Deutschland liegt bei den Recyclingquoten für Siedlungsabfälle statistisch vorne. Die Europäische Union hat ihre Mitgliedsländer dazu verpflichtet, bis zum Jahr 2025 mindestens 55 Prozent dieser Abfälle zu recyceln. Bis 2030 sollen es 60 Prozent sein. Hierzulande wurde laut Umweltbundesamt bereits 2019 eine Recyclingquote von rund 68 Prozent erreicht.

Weitere Tipps, wie Sie Ihre Abfälle richtig trennen und damit die Umwelt schützen, finden Sie auf www.mülltrennung-wirkt.de


In der Weihnachtsbäckerei: Wohin mit Backpapier, Dekoverpackungen & Co.?

Freuen Sie sich schon auf den Duft knuspriger Weihnachtskekse? Wer selbst backt, muss in der heimischen Backstube danach einiges aufräumen. Wie Sie gebrauchtes Backpapier, Streusel-, Perlenverpackungen und mehr korrekt entsorgen, das lesen Sie hier. Und dann? Genießen Sie Ihre Kekse!

Das vielleicht Beste an Weihnachten? Selbst gebackene, duftende Weihnachtskekse. Sie versüßen nicht nur zuhause die Vorweihnachtszeit – auch Freundinnen und Freunde, Kolleginnen und Kollegen freuen sich über einen Weihnachtsgruß aus der hauseigenen Backstube. Die muss nach dem Backen allerdings erst mal aufgeräumt werden. Wissen Sie zum Beispiel, wohin mit dem gebrauchten Backpapier?

Backpapier richtig entsorgen

Das gleich vorweg: Obwohl „Papier“ im Namen steckt, kommt Backpapier nicht ins Altpapier. Es gehört in den Restmüll. Denn seine Oberfläche ist mit Silikon oder Teflon beschichtet. So lassen sich die zerbrechlichen Weihnachtskekse nach dem Backen vom Papier gut lösen. Das ist praktisch. Doch wegen der Beschichtung kann Backpapier nicht recycelt werden. Für das Recycling von Papier müssen die Papierfasern in Wasser gelöst werden. Das ist bei beschichtetem Papier nicht möglich. Deshalb kommt es nicht ins Altpapier, sondern in die graue Restmülltonne.

Backzutaten: Mit Verpackungen aus Papier aufräumen

Gebrauchte Verpackungen aus Papier, Pappe oder Karton gehören ins Altpapier. Das sind zum Beispiel Papiertüten für Zucker und Mehl oder von Backzutaten wie Backpulver oder Vanillezucker. Sie können recycelt werden. Aus Altpapier werden zum Beispiel neue Karton-, Pappe-, und Papierverpackungen oder auch Zeitungs- und Recycling-Küchenpapier hergestellt. Über 79 Prozent Recyclingpapier werden in Deutschland für die Produktion von Papier, Karton und Pappe verwendet. Küchenpapier – ob gebraucht oder nicht – kommt übrigens nicht ins Altpapier, sondern in den Restmüll.

Streusel, Perlen, Kuvertüre: Leichtverpackungen richtig entsorgen

Sie haben viele leckere Kekse gebacken und weihnachtlich verziert? Dann müssen Sie bestimmt einige leere Streusel-Döschen und Zuckerguss-Tuben oder Folienverpackungen entsorgen. Dafür gilt grundsätzlich: Leere Leichtverpackungen aus Kunststoff, Aluminium oder Weißblech wie diese, gehören in die Gelbe Tonne, in den Gelben Sack oder – wo vorhanden – in die Wertstofftonne. Denn nur dann können sie recycelt und für neue Produkte und Verpackungen genutzt werden. Das spart Energie und wertvolle Rohstoffe. So können Sie auch in Ihrer Backstube helfen, wichtige Ressourcen und das Klima zu schonen.

Und wohin kommt die leere Butterverpackung?

Leere Deckelverpackungen aus Kunststoff für Butter oder Margarine kommen in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack. Das gilt auch für leere Sahne- oder Schmandbecher. Bei Sahne-, Schmand- oder Joghurtbechern entsorgen Sie bitte Kunststoffbecher und Aluminiumdeckel getrennt voneinander in der Gelben Tonne oder dem Gelben Sack. So kann die Sortieranlage sie besser erkennen. Außerdem wichtig: Es dürfen keine Lebensmittelreste in den Verpackungen mehr enthalten sei.

Sie backen nicht selbst? Leckere Weihnachtskekse kann man auch kaufen. Die leer gefutterte Keksverpackung aus Kunststoff kommt in die Gelbe Tonne oder in den Gelben Sack.

Glasverpackungen einfach wiederverwenden: als Keks-Geschenkverpackung

Grundsätzlich gehören leere Glasverpackungen, nach Farben sortiert, in die Altglascontainer. Wenn Sie Weihnachtsgebäck mit Honig süßen oder mit Marmelade füllen: Die leeren Schraubgläser eignen sich auch gut als hübsche Geschenkverpackung. Nicht mehr gebrauchte Glasverpackungen kommen ins Altglas. Dazu zählen zum Beispiel auch Gläser von Gewürzen, wie die von Zimt, Safran oder Vanilleschoten.

Weitere Tipps, wie Sie Ihre Abfälle richtig trennen und damit die Umwelt schützen, finden Sie auf www.mülltrennung-wirkt.de


Neue Infoplattform und neues einheitliches Sammelstellen-Logo der Batterierücknahmesysteme

Neue Infoplattform und neues einheitliches Sammelstellenlogo der Batterierücknahmesysteme

  • Neues Logo zur Kennzeichnung von Batterie-Rücknahmestellen
  • Bereitstellung über Gemeinsame Informationsplattform der Batterierücknahmesysteme
  • Zielgruppe Verbraucherinnen, Verbraucher, Rücknahmestellen, Hersteller und Importeure

Mainz, den 29.11.2021: Ihren Pflichten nach § 18 des Batteriegesetzes (BattG) nachkommend, haben die aktuell am Markt tätigen Batterierücknahmesysteme gemeinsam eine einheitliche Kennzeichnung für Rücknahmestellen entwickelt. Rücknahmestellen können diese zentral über die gemeinsame Informationsplattform der Batterierücknahmesysteme abrufen und für die Kennzeichnung ihrer Rücknahmestelle nutzen. Verbraucherinnen und Verbraucher finden an gleichem Ort die für die Batterierücknahme wichtigen Informationen.

Das Sammelstellenlogo

Das Logo betont die zunehmende Bedeutung der Rücknahme von Batterien und im Speziellen von Lithiumbatterien. Zugleich greift es das in Verbraucherkreisen bekannte und etablierte Symbol der Kreislaufwirtschaft auf. Das so entwickelte Logo kann als Bildmarke ebenso wie als Wortbildmarke genutzt werden und steht allen Rücknahmestellen und Multiplikatoren über die Infopattform zum Download kostenfrei zur Verfügung.

Die Informationsplattform

Unter www.batterieruecknahmesysteme.de werden Verbraucherinnen und Verbraucher über die Bedeutung und gesetzlich vorgeschriebene Notwendigkeit der getrennten Sammlung von Batterien informiert. Darüber hinaus können Rücknahmestellen und Multiplikatoren, z.B. Verbraucherzentralen, Bildungseinrichtungen u.a., das Sammelstellenlogo und weiterführende Informationen und Inhalte, wie Textbausteine oder Vorlagen für ein Hinweisplakat über das Downloadportal kostenfrei abrufen und herunterladen.

Zusammenarbeit mit Rücknahmestellen

Die Batterierücknahmesysteme wenden sich mit der Initiative insbesondere an die zahlreichen Rücknahmestellen im Handel, in den Kommunen sowie an die freiwilligen Rücknahmestellen und rufen zur Nutzung des einheitlichen Logos auf.

www.batterieruecknahmesysteme.de

 

Die Batterierücknahmesysteme

REBAT |  RLG Systems AG
Karl-Hammerschmidt-Str. 36
D-85609 Dornach
Telefon: +49 (0)89 49049-100

Vertreten durch den CEO:
Patrick Wiedemann

www.rebat.com

 

Stiftung Gemeinsames
Rücknahmesystem Batterien
Heidenkampsweg 44
D20097 Hamburg
Telefon: +49 (0)40 237788

Vertreten durch den Vorstand:
Georgios Chryssos

www.grs-batterien.de

 

DS Entsorgungs- und Dienstleistungs- GmbH
Ein Unternehmen der LANDBELL GROUP
Rheinstraße 4 L
D-55116 Mainz
Telefon: +49 (0)6131 235652–801

Vertreten durch die Geschäftsführer:
Ellen Hitschler, Tim Scholz

www.ds-entsorgungs-gmbh.de

 

Gemeinsames Rücknahmesystem
Servicegesellschaft mbH
Heidenkampsweg 44
D-20097 Hamburg
Telefon: +49 (0)40 237788
E-Mail: info@grs-batterien.de

Vertreten durch die Prokuristin:
Dr.-Ing. Julia Hobohm

www.grs-batterien.de

 

ÖcoRecell | IFA-Ingenieurgesellschaft für
Abfallwirtschaft und Umweltlogistik mbH
Caspar-David-Friedrich-Str. 29
D-53125 Bonn
Telefon: +49 (0)228-2497482
E-Mail: service@ifa-gmbh.com

Vertreten durch den Geschäftsführer:
Dipl.-Ing. Karl Georg  Semlitsch

www.ifa-gmbh.com


Onlineshopping: Wohin mit den Verpackungen?

Dieses Jahr wollen Sie Ihre Weihnachtsgeschenke wirklich mal ganz früh besorgen? Falls Sie Ihr „Early Shopping“ online erledigen, kommen mit den Geschenken auch einige Verpackungen bei Ihnen zuhause an. Wie Sie unterschiedliche Versandverpackungen umweltfreundlich entsorgen, das lesen Sie hier.

Geschenke für die Liebsten online shoppen, das geht schnell und einfach. Und auch wenn Sie sich damit nicht selbst beschenken: Das Auspacken macht trotzdem Spaß. In den Versandverpackungen, die bei Ihnen ankommen, stecken wertvolle Rohstoffe. Wenn Sie diese Verpackungen korrekt entsorgen, helfen Sie, wichtige Ressourcen und das Klima zu schonen. Hier erfahren Sie, wie das funktioniert.

Versandkartons und Co. richtig entsorgen

Wussten Sie, dass Papier zehn bis 25-mal recycelt werden kann? Das ist eine gute Nachricht, wenn Sie gerade etliche Kartons vom Lieferdienst an Ihrer Haustüre entgegennehmen. Ausgepackte, leere Versandkartons aus Pappe und Papier sammeln Sie in der Altpapiertonne oder im Altpapiercontainer. So können sie recycelt werden. Auch Wellpappe, Umverpackungen aus Karton oder Pappe und Knüll- und Packpapier gehören ins Altpapier. Ob groß oder klein: Damit die Altpapiertonnen nicht gleich überlaufen, falten oder reißen Sie am besten alle Kartons auseinander und drücken sie flach zusammen. Dann lassen sie sich platzsparend entsorgen. Verwahren Sie doch ein paar von ihnen auf, denn vielleicht möchten auch Sie darin noch etwas verschicken.

Recycling: Was wird aus dem Altpapier?

Aus recyceltem Papier werden zum Beispiel Zeitungspapier, Schulhefte, Wellpappe und neue Kartons hergestellt. Oder Hygienepapiere wie Toilettenpapier, Taschen- oder Küchentücher. In Deutschland werden über 79 Prozent Recyclingpapier für die Produktion von Papier-, Karton- und Pappe verwendet. Die Herstellung von Recyclingpapier verbraucht nur die Hälfte der Energie und etwa ein Drittel des Wassers, das für die Produktion von Frischfaserpapier benötigt wird. Holz für diese Frischfasern muss oft über lange Strecken, zum Beispiel aus Kanada, transportiert werden. So entstehen zusätzlich hohe CO2 Emissionen, die dem Klima schaden.

Bitte nicht in die Altpapiertonne: beschichtete Kartons

Vorsicht bei beschichtetem Karton, Papier und Pappe: Sie sind für das Altpapierrecycling nicht geeignet. Mit Kunststoff beschichtete Kartons, Pappe oder Papiere können Sie – sofern Teil der Verpackung – in der Gelben Tonne oder im Gelben Sack entsorgen. Auch Luftpolsterumschläge bestehen meist aus zwei Sorten Verpackung: Papier und Luftpolsterfolie. Da sie sich nur schlecht voneinander trennen lassen, kommen sie in den Restmüll. Besser: Sie nutzen sie einfach ein zweites Mal.

Wohin mit Luftpolsterkissen, Styropor, Folie & Co.

Ist alles unversehrt bei Ihnen angekommen? Dafür braucht es Füllmaterial aus Kunststoff wie Folien, Luftpolster, Schaumstoff oder Styropor. Diese Verpackungsabfälle gehören in die Gelbe Tonne oder in den Gelben Sack. Das ist wichtig, denn nur dann können sie recycelt werden. Aus ihnen können, neben vielen anderen Produkten, zum Beispiel bunte Verpackungschips werden. Auch die können Sie in der Gelben Tonne oder dem Gelben Sack entsorgen.

Kunststoffverpackung wiederverwerten: gut für Kima und Umwelt

Auch das Recycling von Kunststoffabfällen lohnt sich. Es hilft, wichtige Ressourcen wie Rohöl einzusparen. Davon werden für die Herstellung neuer Kunststoffe große Mengen verbraucht. Aus recycelten Kunststoffen entstehen zum Beispiel Abflussrohre, Pflanztöpfe, Farbeimer, Reinigungsmittelflaschen und neues Verpackungsmaterial für Ihre Online-Einkäufe.

Ihre lokale Abfallberatung sowie weitere Tipps, wie Sie Müll richtig trennen und damit die Umwelt schützen, finden Sie auf www.mülltrennung-wirkt.de