Es stehen große Änderungen bevor für Online-Marktplätze in Deutschland

Behalten Sie die neuen Verpflichtungen für Verpackungen und Elektrogeräte im Blick

Auf in Deutschland tätige Online-Marktplätze und Fulfilment-Dienstleister kommen demnächst neue Pflichten im Bereich der erweiterten Herstellerverantwortung zu. Diese gelten für das Inverkehrbringen von Verpackungen und Elektrogeräten.

Für Verpackungen beruhen die neuen Pflichten auf dem im vergangenen Jahr novellierten Verpackungsgesetz. Dieses sieht vor, dass Betreiber elektronischer Marktplätze das Anbieten von verpackten Produkten unterbinden müssen, wenn die Verkäufer dieser Produkte ihren gesetzlichen Verpflichtungen nicht gesetzeskonform nachkommen.

Anbieter von Produkten auf den Marktplätzen müssen daher als Hersteller/ Inverkehrbringer von Verpackungen bei der Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister registriert sein und die Verpackungen bei einem dualen System lizenzieren.

Zudem dürfen Fulfilment-Dienstleister für Hersteller ohne korrekte Registrierung bei der zuständigen Behörde und/ oder ohne entsprechende Beteiligung der Verpackungen von Produkten keine Tätigkeiten wie z.B. das Lagern, Verpacken oder Versenden von Ware, erbringen.

Verstöße gegen diese Vorgaben können mit einer Geldstrafe von bis zu 200.000 Euro geahndet werden. Die Regelungen treten ab dem 1. Juli 2022 in Kraft und gelten sowohl für Produkt- als auch für Versandverpackungen.  Mit diesen Regelungen wird jeder einzelne Marktplatzteilnehmer/ Nutzer von Fulfilment Dienstleistungen in die Verpflichtung genommen. Der  Marktplatz-Betreiber/ Fulfilment-Dienstleister selbst hat darüber hinaus nachweisbar zu dokumentieren, dass die gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden.

Ähnliche Vorschriften treten am 1. Januar 2023 für das Inverkehrbringen von Elektrogeräten in Kraft. Betreiber elektronischer Marktplätze dürfen das Anbieten oder Bereitstellen von Elektrogeräten nicht ermöglichen und Fulfilment-Dienstleister die Lagerhaltung, Verpackung, Adressierung oder den Versand in Bezug auf Elektrogeräte nicht vornehmen, wenn der Hersteller dieser Geräte nicht oder nicht ordnungsgemäß registriert ist. Auch hier drohen bei Nichteinhaltung Bußgelder von bis zu 100.000 Euro.

Als Betreiber von Herstellerverantwortungssystemen für beide Abfallströme bietet Landbell Group Betreibern von Marktplätzen eine einfache und maßgeschneiderte Lösung zur Einhaltung der oben genannten Vorschriften. Kontaktieren Sie uns gerne für weitere Informationen.


Das ändert sich dieses Jahr im Verpackungsgesetz

Neue Anforderungen für Einweg-Getränkeflaschen und Getränkedosen in Deutschland

Im Mai letzten Jahres haben Bundestag und Bundesrat umfangreiche Änderungen am Verpackungsgesetz beschlossen und damit bestimmte Vorgaben der Europäischen Einwegkunststoffrichtlinie in deutsches Recht umgesetzt. Zum 1. Januar 2022 sind nun weitere dieser Änderungen in Kraft getreten.

So gilt nun für alle Einwegkunststoffgetränkeflaschen und Getränkedosen eine Pfandpflicht. Ausnahmen bestehen nur noch für Einwegkunststoffgetränkeflaschen, in denen diätetische Getränke für Säuglinge und Kinder, sowie bis Ende 2023 für solche, in denen Milch- und Milchmischgetränke mit mindestens 50% Milchanteil und sonstige Milchmischerzeugnisse abgefüllt sind.

Ebenfalls neu ist die Pflicht für Letztvertreiber von nicht-systembeteiligungspflichtigen Verpackungen, z.B. Transportverpackungen oder nicht bei Endverbrauchern anfallenden Verkaufsverpackungen, zur Führung eines Nachweises über die Erfüllung ihrer Rücknahme- und Verwertungsanforderungen. Dazu sind die in Verkehr gebrachten, zurückgenommenen und verwerteten Verpackungen aufgeschlüsselt nach Materialart und Masse zu dokumentieren. Zur Bewertung der Richtigkeit und Vollständigkeit der Dokumentation müssen Letztvertreiber geeignete Mechanismen zur Selbstkontrolle einrichten.

Ab dem 1. Januar 2023 müssen Letztvertreiber zudem für Einwegkunststofflebensmittelverpackungen und Einweggetränkebecher, die jeweils erst beim Letztvertreiber mit Waren befüllt werden, Mehrwegalternativen anbieten und Kunden darauf hinweisen. Diese dürfen nicht teurer als die entsprechenden Einwegverpackungen sein. Kleine Unternehmen mit fünf oder weniger Beschäftigten und einer Verkaufsfläche von 80 oder weniger Quadratmetern sind von dieser Pflicht ausgenommen. Sie müssen Kunden allerdings anbieten, Waren in von diesen mitgebrachte Mehrwegbehältnisse abzufüllen.

Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie mehr erfahren wollen oder wir Sie unterstützen können.


Änderung des ElektroG: Neue Pflichten für den Online-Handel

Mit der Novelle des ElektroG werden erstmalig Online-Marktplatzbetreiber und Fulfillment-Dienstleister in die Pflicht genommen

Laut dem Global E-waste Monitor 2020 fielen im Jahr 2019 weltweit insgesamt 53,6 Mio. Tonnen Elektroschrott an. Deutschland trägt hiervon einen Anteil von rund 1,6 Mio. Tonnen. Jeder Einwohner in Deutschland entsorgte damit im Jahr 2019 im Durchschnitt Elektroaltgeräte mit einer Masse von 19,4 kg.

Elektrogeräte wie Kühlschränke, Fernseher oder Toaster enthalten einerseits wertvolle Rohstoffe, die durch ein entsprechendes Recycling wieder sinnvoll eingesetzt werden können. Andererseits enthalten die Geräte aber auch schädliche Bestandteile, für die eine besondere Entsorgung durch einen Spezialisten erforderlich ist.

Die Erzielung einer hohen Sammel- und Recyclingquote und die damit verbundene Rückführung dieser Rohstoffe in den Produktionskreislauf ist eines der zentralen Ziele der umweltverträglichen und nachhaltigen Entsorgung von Elektro(nik)geräten, die in Deutschland im ElektroG geregelt wird.

Nachdem das ElektroG zuletzt im Oktober 2015 zum „ElektroG2“ novelliert worden war, steht nun mit Wirkung zum 01.01.2022 eine erneute Novelle, dieses Mal zum „ElektroG3“, an.

Mit der Novellierung werden nicht nur Online-Händler und Online-Marktplatzbetreiber sowie Fulfilment-Dienstleister und der Lebensmitteleinzelhandel verstärkt, beziehungsweise neu, in die Verantwortung genommen und damit das Sammel- und Rücknahmenetz erweitert. Auch die rechtlichen Rahmenbedingungen für Hersteller von Elektrogeräten hat der Gesetzgeber überarbeitet.

Das zur Landbell Group gehörende Unternehmen ERP Deutschland hat die wesentlichen Änderungen für Sie hier zusammengefasst.


Treffen Sie uns auf der E-Waste World Conference & Expo in Frankfurt

Sie finden uns vom 30.11.-01.12. am Stand 114 in der Messe in Frankfurt

Vom 30. November bis zum 1. Dezember findet auf dem Frankfurter Messegelände die dritte Ausgabe der E-Waste World Conference & Expo statt. Bei dem zweitätigen Event werden über 1.000 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft und mehr als 80 Aussteller vor Ort sein, um gemeinsam über aktuelle Themen rund um die Sammlung und Verwertung von Elektroaltgeräten zu sprechen.

Unter den 140 Speakern der Konferenz befindet sich auch Wojtek Swietochowski , Head of Global Sales bei der Landbell Group. Wojtek wird am ersten Konferenztag einen Vortrag zum Thema „Sustainability and Producer Responsibility Organizations“ im Rahmen der Kategorie „Green & Sustainable Electronics“ halten.

Die Landbell Group wird auch mit einem Stand (Nr. 114) in der Messehalle vertreten sein, um mit den Besuchern über Elektroschrott zu diskutieren.

Themen der Veranstaltung sind unter anderem Technologien zum Recycling und zur Materialrückgewinnung, „green electronics“, nachhaltige Materialien, ungiftige Ersatzstoffe, Strategien für das Ende des Lebenszyklus sowie Regulierungs- und Geschäftsmodelle.

Melden Sie sich hier für die Veranstaltung an und besuchen Sie uns am Stand!


Neue EPR-Verpflichtungen für Marketplace Seller

Marketplace Seller müssen ab Juli 2022 sicherstellen, dass sie ihre EPR-Verpflichtungen einhalten- sonst drohen Verkaufsverbote

Wenn Unternehmen Produkte in Deutschland verkaufen, ist der Marketplace bereits ab 2022 gesetzlich verpflichtet zu bestätigen, dass für das entsprechende Land die erweiterte Herstellerverantwortung (engl.: Extended Producer Responsibility = EPR) eingehalten wird. Dazu werden die Marketplaces künftig die EPR-Registrierungsnummern der Unternehmen erfragen und validieren müssen.

Wenn Unternehmen nicht nachweisen können, dass sie die EPR-Richtlinien einhalten, drohen folgende Konsequenzen:

Der Marketplace ist verpflichtet, die nicht-konformen Angebote in den EPR-Produktkategorien auszusetzen (ggf. Verkaufsverbot für die Artikel):

  • Verpackungen: alle Angebote ab dem 1. Juli 2022
  • Elektro- und Elektronikgeräte (EEE): alle Angebote, die ab dem 1. Januar 2023 unter Elektro- und Elektronikgeräte fallen
  • Batterien: Aktuell noch nicht Bestandteil des Gesetzes

Was bedeutet EPR - und warum sind Marketplace Seller überhaupt davon betroffen?

EPR bedeutet, dass Hersteller von Produkten bzw. Inverkehrbringer grundsätzlich dazu verpflichtet sind, für eine ordnungsgemäße Rücknahme und Entsorgung der Produkte (und deren Verpackungen) zu sorgen. Die entsprechenden Richtlinien hierzu greifen EU-weit und in den einzelnen Staaten.

Unternehmen gelten als Hersteller, wenn sie ein Produkt herstellen, importieren oder verkaufen, das unter die EPR-Bestimmungen im jeweiligen Land fällt und wenn sie nicht in diesem Land ansässig sind.

Als Marketplace Seller gelten Unternehmen als „Fernverkäufer“. Demnach haben sie auch als Marketplace Seller entsprechende EPR-Verpflichtungen zu erfüllen. Hierzu zählen insbesondere die Registrierung bei der zuständigen Stelle und die Mitteilung der EPR-Registrierungsnummer(n) aufgrund der von ihnen verwendeten Versandverpackungen.

Auf unserem Landbell Deutschland LinkedIn-Kanal finden Sie weitere Infos zu den neuen Verpflichtungen für Marketplace Seller.

Auf der Website www.epr-info.com finden Sie noch ausführlichere Infos zu den neuen Verpflichtungen und wie Sie als Marketplace Seller compliant werden.

Bitte kontaktieren Sie uns unter service.vertrieb@landbell.de, wenn wir Sie unterstützen können.


Elektrisierende Kleidung: Mode for Recycling!

Ein fantastisches Finale für die Umweltkampagne von ERP Polen

„Mode for Recycling“ ist eine bemerkenswerte Initiative, bei der Umweltschutz auf Mode und Kunst trifft.

Die polnische Bekleidungsdesignerin Anna Kubisz hat Kinder und Jugendliche dazu eingeladen, Kreationen aus Elektronikschrott zu entwerfen. Dabei haben die jungen Leute gelernt, wie man mit Elektroschrott und gebrauchten Batterien umgeht.

„Es ist sehr wichtig, Abfall sorgfältig zu trennen, vor allem wenn dieser gefährlich für die Umwelt ist, wie z. B. Elektroschrott“, erklärt Anna Kubisz. „Das wichtigste jedoch ist, erst gar keinen neuen Müll oder neue Kleidung zu produzieren.“

„Man sagt, dass die Menge an Kleidung, die momentan weltweit im Umlauf ist, ausreicht, um alle Bewohner der Erde zu versorgen, so dass keine neue Kleidung produziert werden müsste. Der neue Trend besteht darin, mehrmals in demselben Kleid zu erscheinen, die Accessoires zu wechseln, etwas zu verwenden, das man bereits im Schrank hat, und der Kleidung ein zweites Leben zu geben!“

Die zweite Ausgabe von „Mode for Recycling“ endete mit einer Modenschau und berühmten Gästen am 2. September 2021. Polnische Theater- und Fernsehstars präsentierten die bezaubernden Öko-Kleider vor den Augen der jungen Menschen, die an den Workshops teilgenommen hatten und gekommen waren, um ihre Arbeit zu sehen.

ERP Polen ist Anna Kubisz dankbar, dass sie ihr Talent so großzügig zur Verfügung gestellt hat, und dankt allen Gemeinden und Städten, die sich an der Kampagne beteiligt haben.

„Vor allem möchten wir uns bei allen Kindern und Jugendlichen bedanken, die in den Workshops so fleißig gearbeitet haben“, sagte Mikolaj Józefowicz, Geschäftsführer von ERP Polen. „Wir freuen uns, dass unsere Initiative so viele junge Menschen angezogen hat. Es ist ermutigend zu sehen, dass die neue Generation bereit ist, hart zu arbeiten und offen für die Idee einer neuen Welt auf der Grundlage einer Kreislaufwirtschaft ist. Wir möchten uns auch bei den Medien bedanken, die ausführlich über unser Projekt berichtet haben.“

Sie können sich die Modenschau – und andere Kampagnen – auf dem YouTube-Kanal von ERP Polen ansehen.


Kennen Sie schon HERMIT LEER?

Neue Kampagne in Österreich zur Sensibilisierung der Verbraucher für die ordnungsgemäße Entsorgung von Gerätealtbatterien

HERMIT LEER ist der Hauptdarsteller einer österreichischen Informations-Kampagne, die am 19. Juli 2021 von der European Recycling Plattform zusammen mit dem Bundesministerium für Klimaschutz und weiteren Partnern aus dem öffentlichen Sektor, dem Handel und einem Batteriehersteller ins Leben gerufen wurde. Ziel der Initiative ist es, Verbraucher dafür zu sensibilisieren, Gerätealtbatterien und Akkus ordnungsgemäß zu entsorgen.

HERMIT spricht dabei als Batterie für sich und seine leeren Freunde, die wohl jeder noch in irgendeiner Schublade liegen hat. Batterien enthalten allerdings viele wertvolle Rohstoffe, die bei fachgerechtem Recycling wieder verwendet werden können. Gleichzeitig führt die falsche Lagerung bzw. Entsorgung von Lithium-Akkus zu Brandgefahr – sowohl für Zuhause als auch für die Abfallwirtschaft.

Österreich konnte zwar im letzten Jahr die von der EU vorgegebene Sammelquote für Gerätealtbatterien von 45% mit 48% übertreffen, im Jahr 2019 wurde das Ziel mit 45% allerdings nur knapp erreicht. Die Initiative soll dabei helfen, die Sammelquote in Zukunft noch deutlicher zu übertreffen.

Neben Zeitungsartikeln, Radiowerbung und Kampagnen in den sozialen Medien soll in jedem größeren Geschäft eine Batteriesammelbox aufgestellt werden, in die die Kunden alte Batterien einwerfen können. Die Kampagne ist zunächst für zwei Jahre geplant.

Wenn Sie noch mehr zur Kampagne erfahren wollen, finden Sie hier alle Infos.


800 Teilnehmer, 1 Ziel: Eine Welt ohne Plastik

Landbell Group spricht auf der größten Konferenz zur Verringerung von Plastikmüll

Am 10. und 11. November 2021 findet in Köln die 2. Plastic Free World Conference & Expo statt. Die Veranstaltung richtet sich an Unternehmen, die ihren Plastikverbrauch reduzieren, mehr biobasierte Materialien einsetzen und eine echte Kreislaufwirtschaft entlang ihrer Zuliefererkette aufbauen möchten.

Dieses Jahr kommen mehr als 200 internationale Redner und über 800 Teilnehmer zusammen, um die neuesten Geschäftsmodelle, Strategien, Materialinnovationen und Technologien zu erörtern, die dazu beitragen können, Plastikmüll zu verringern. Die Veranstaltung bietet die Gelegenheit dieses Thema mit weltweit führenden Experten verschiedenster Branchen zu diskutieren. Auch die Landbell Group wird vertreten sein.

Am 10. November um 9 Uhr wird Wojciech Swietochowski, Head of Global Sales bei der Landbell Group, einen Vortrag halten zum Thema „German Packaging Act vs. Importance of Extended Producer Responsibility“. Er beschäftigt sich unter anderen damit, welchen Beitrag die praktische Anwendung des deutschen Verpackungsgesetzes dazu leisten kann, das Verpackungsdesign auf dem Weg zu einer Kreislaufwirtschaft zu optimieren.

Um an der Veranstaltung teilzunehmen, melden Sie sich bitte hier an.


So recyclingfähig müssen Ihre Verpackungen sein

Neuer Mindeststandard der ZSVR unterstützt Hersteller bei der Gestaltung von gut recycelbaren Verpackungen

Die Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR) hat einen neuen Mindeststandard zur Bemessung der Recyclingfähigkeit von Verpackungen veröffentlicht. Die Ausgabe 2021 ist bereits die dritte ihrer Art.

Im Vergleich zur Vorjahresausgabe wurden die Inhalte laut ZSVR präzisiert, geschärft und anwenderfreundlicher ausgestaltet. Zudem wird die Verwertung von neuen Verpackungslösungen nun anhand von anschaulichen Beispielen verdeutlicht.

Die Zentrale Stelle ist nach dem Verpackungsgesetz dazu verpflichtet, im Einvernehmen mit dem Umweltbundesamt jährlich bis zum 1. September einen neuen Mindeststandard zu veröffentlichen. Dieser Mindeststandard bildet die Grundlage für die sogenannte ökologische Gestaltung der Beteiligungsentgelte, mit der die dualen Systeme den Herstellern Anreize für die Verwendung möglichst gut recycelbarer Verpackungen setzen sollen.

Landbell bietet mit PACK2RECYCLE einen Service an, der Herstellern hilft ihre Verpackungen recyclingfähiger zu machen- auch über den Mindeststandard der ZSVR hinaus. Mehr Informationen zu PACK2RECYCLE finden Sie hier


Green Alley Award 2022: Die neusten Geschäftsideen der Kreislaufwirtschaft

 

Mit dem Green Alley Award hat die Landbell Group den ersten europäischen Start-up-Preis für die Kreislaufwirtschaft ins Leben gerufen. Ab sofort können junge Unternehmen ihre Bewerbung für den Green Alley Award 2022 online unter www.green-alley-award.com einreichen und erhalten die Chance 25.000 Euro zu gewinnen. Eine Jury aus erfahrenen Fachleuten der Landbell Group sowie aus externen Experten ermittelt den Gewinner im Anschluss an einen Live-Pitch, der im April 2022 stattfinden wird.

“Wir wollen zu neuen Ideen und Herangehensweisen ermutigen, die Ressourcen schonen und Abfall reduzieren”, sagt Jan Patrick Schulz, CEO der Landbell Group. “Es gibt so viele gute Ansätze. Unser Ziel ist es, junge Unternehmen zu fördern und sie mit Experten aus der europäischen Kreislaufwirtschaft zu vernetzen.”

Auch für Unternehmen, die in die Zukunft schauen, ist der Startup-Preis interessant: Der Green Alley Award spürt vielversprechende nachhaltige Geschäftslösungen auf, bevor sie den Massenmarkt erreichen, und bietet etablierten Unternehmen neue nachhaltige Alternativen zur Verbesserung ihrer Produkte, Dienstleistungen und Lieferketten. Von nachhaltigen Materialien bis hin zu hilfreichen digitalen Lösungen bieten die Startups eine große Bandbreite an Konzepten für verschiedene Branchen. Im vergangenen Jahr gewann traceless materials aus Hamburg den Preis mit einer zum Patent angemeldeten Technologie, die Reststoffe aus der Agrarindustrie in eine nachhaltige Kunststoffalternative umwandelt. Im Jahr 2017 hatte das finnische Start-up Sulapac eine holzbasierte, biologisch abbaubare Alternative zu Kosmetikverpackungen präsentiert. Der erste Gewinner des Green Alley Awards, das finnische Start-up Repack, entwickelte einen Service, der wiederverwendbare Versandverpackungen für Onlinehändler anbietet.

Auf unserer neuen Webseite können sich potenzielle Sponsoren und Partner über die vielen Vorteile einer Zusammenarbeit mit Start-ups der Kreislaufwirtschaft informieren: www.landbell-group.com/de/green-alley-award/