Green Alley Award 2023 sucht nach Auswegen aus der Klimakrise

Green Alley Award 2023 sucht nach Auswegen aus der Klimakrise

Der Zustand des Weltklimas zeigt, dass radikale Maßnahmen erforderlich sind, um die globale Erwärmung bis 2050 aufzuhalten. Der Green Alley Award sucht nach bahnbrechenden Startup-Ideen für den Aufbau einer Kreislaufwirtschaft, die einen wesentlichen Beitrag zu unseren Klimazielen leistet. Bewerbungen werden bis zum 21. November 2022 entgegengenommen. Start-ups haben die Chance, 25.000 Euro zu gewinnen.

Mainz, 13. September 2022 – Hitze, Dürre, Waldbrände – die Klimakrise hat Europa fest im Griff und jede kleine Maßnahme zur Trendwende zählt. Deutsche Start-ups mit einer zirkulären Geschäftsidee können einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen leisten, wie ihre Erfolgsgeschichte im Rahmen des Green Alley Awards, Europas erstem Start-up Preis für die Circular Economy, zeigt. Aus insgesamt 177 Bewerbungen im letzten Jahr wurden vier Start-ups aus Deutschland für die Top 20 ausgewählt und ein Start-up konnte sich im Finale als Gewinner durchsetzen. Zur neunten Ausgabe dieses europäischen Preises werden nun Start-ups aus Deutschland aufgefordert, sich mit ihrer Geschäftsidee für eine Kreislaufwirtschaft bis zum 21. November 2022 zu bewerben.

"Wenn wir wirklich bis 2050 ein klimaneutraler Kontinent sein wollen, müssen wir auf eine starke Kreislaufwirtschaft hinarbeiten, die in der Lage ist, die Ressourcen für die Energiewende und die Elektrifizierung des Verkehrs bereitzustellen", sagt Jan Patrick Schulz, CEO der Landbell Group und Gründer des Green Alley Awards. "Wir müssen nicht nur bestehende, sondern auch neue Lösungen erforschen, um die globale Erwärmung zu reduzieren, und nachhaltige Start-ups sind großartige Innovatoren in diesem Bereich."

Seit 2014 vergibt Landbell Group, ein globaler Anbieter von Lösungen zur Einhaltung von Umwelt- und Chemikalienvorschriften, den Green Alley Award an Start-ups, deren innovative Produkte, Dienstleistungen oder Technologien dazu beitragen, Ressourcen möglichst effizient zu nutzen und Abfälle drastisch zu reduzieren. Gesucht werden Unternehmen mit Geschäftsmodellen in den Bereichen digitale Kreislaufwirtschaft, Recycling und Abfallvermeidung, die kurz vor der Markteinführung ihrer Produkte oder Dienstleistungen stehen oder sich bereits in der Wachstumsphase befinden und in andere europäische Märkte expandieren wollen.

Deutsche Start-ups für eine Kreislaufwirtschaft

Ob es um die Entwicklung nachhaltiger Materialien, Ideen zur Abfallvermeidung oder hilfreiche digitale Tools geht, die Kreislaufwirtschaft birgt ein enormes Geschäftspotenzial für europäische Start-ups. Die vielfältigen Konzepte der Teilnehmer aus Deutschland in den letzten Jahren zeigt dies deutlich. Drei der acht Gewinner seit 2014 kamen aus Deutschland: Im Jahr 2022 überzeugte Voltfang aus Aachen die Jury mit ihrem nachhaltigen Stromspeicher, der ausschließlich gebrauchte Batterien aus Elektroautos nutzt, um überschüssige Energie aus Solaranlagen zu speichern und Unternehmen mit sauberer Energie zu versorgen. Im Jahr 2021 gewann traceless materials aus Hamburg den Preis für eine zum Patent angemeldete Technologie, die Reststoffe aus der Agrarindustrie in eine nachhaltige Kunststoffalternative umwandelt. Vor diesen deutschen Siegen in Folge war Green City Solutions das erste deutsche Start-up, das den Preis 2016 mit seinem CityTree gewann, einem Bio-Luftfilter, der luftfilternde Pflanzen (Moose) mit modernster IoT-Technologie kombiniert.

Der Bewerbungsprozess

  1. Start-ups können ihre Bewerbung bis zum 21. November 2022 online unter green-alley-award.com einreichen.
  2. Eine Vorauswahl an Start-ups wird auf der Green Alley Award Website zur öffentlichen Abstimmung gestellt. Das Start-up, das die meisten Stimmen erhält, kommt automatisch in das Finale in Berlin. Die übrigen fünf FinalistInnen werden von einem ExpertInnenausschuss ausgewählt.
  3. Im April 2023 werden die sechs FinalistInnen nach Berlin eingeladen, wo sie an Mentoring-Gesprächen mit hochrangigen ExpertInnen der Kreislaufwirtschaft und der Start-up Szene teilnehmen werden. Am Abend haben alle FinalistInnen die Möglichkeit, ihre Idee live auf der Bühne vor der Jury und einem internationalen Publikum zu präsentieren. Die GewinnerIn des Finales erhält ein Preisgeld in Höhe von 25.000 €. Bei der anschließenden Party besteht die Möglichkeit zum Knüpfen neuer Geschäftskontakte.

 

Presse-Kontakt

Julia Linz, PR & Kommunikation, Landbell Group

Mail: j.linz@landbellgroup.com, Telefon: +49 6131 23 56 52 485

Über den Green Alley Award

Der Green Alley Award ist Europas einziger Start-up Preis speziell für die Kreislaufwirtschaft. Seine Mission ist es, unser lineares Wirtschaftsmodell in eine Kreislaufwirtschaft zu verwandeln und die Abfall- und Recyclingindustrie zu transformieren. Der jährliche Preis wurde 2014 von Landbell Group, dem führenden Anbieter von globalen Umweltdienstleistungen, zusammen mit dem deutschen Crowdfunding-Pionier Seedmatch ins Leben gerufen. Der Preis wird zudem von der britischen Nachrichtenplattform Positive News unterstützt. Die Jury setzt sich aus erfahrenen Führungskräften der Landbell Group sowie externen ExpertInnen zusammen, darunter Katrin-Cécile Ziegler, Umweltökonomin, Digitalexpertin und Technikjournalistin, Martin Wright, Referent für Kreislaufwirtschaft und Vorsitzender von Positive News, Anne Lamp, CEO und Mitgründerin des Start-ups traceless materials sowie David Oudsandji, Mitgründer von Voltfang und Gewinner des Green Alley Award 2022. Weitere Informationen finden Sie unter www.green-alley-award.com.

Über Landbell Group

LANDBELL GROUP ist ein führender Anbieter von Lösungen zur Einhaltung von Umwelt- und Chemikalienvorschriften mit lokaler Expertise und globaler Präsenz. Das Unternehmen wurde 1995 in Deutschland als ein System zur Einhaltung von Verpackungsvorschriften gegründet und hat sich seitdem zu einer Plattform für erweiterte Herstellerverantwortung (EPR) weltweit entwickelt. Die umfassenden Kerndienstleistungen der LANDBELL GROUP – Compliance, Beratung und Software – unterstützen Unternehmen bei der Erfüllung all ihrer EPR-Verpflichtungen weltweit. Die Organisationen für Herstellerverantwortung haben mehr als 10 Millionen Tonnen Altbatterien, Elektronik und Verpackungen gesammelt und behandelt. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte www.landbell-group.com.


Landbell unterstützt länderübergreifendes Universitätsnetzwerk

Landbell unterstützte das German-MENA University Network mit einem Gastvortrag über EPR für Verpackungen

Das von der "PREVENT Waste Alliance" geförderte German-MENA University Network ist ein Kooperationsnetzwerk, das von drei deutschen Universitäten - der Universität Rostock, der Technischen Universität Dresden und der Technischen Universität Hamburg - sowie vier Partneruniversitäten in Marokko, Algerien, Ägypten und Jordanien gegründet wurde.

Das 18-monatige Projekt zielt darauf ab, praktische Erfahrungen auszutauschen, indem es Kurse über neue Technologien anbietet und ein umfassendes online-basiertes Lehrprogramm über Abfallmanagement und Kreislaufwirtschaft bereitstellt. Das Projekt unterstützt die Zielländer dabei, qualifiziertes Personal im politischen, behördlichen, kommunalen und privaten Sektor auszubilden.

Dr. Thomas Fischer, Head of Market Intelligence & Governmental Affairs bei der Landbell Group, hielt in diesem Rahmen am 14. April 2022 einen Gastvortrag mit dem Titel "Case Study: EPR and packaging recycling". Der dreistündige Vortrag behandelte insbesondere die folgenden Themen:

  • allgemeine Einführung in die erweiterte Herstellerverantwortung (EPR)
  • allgemeine EPR-Compliance-Optionen
  • Material- und Finanzströme in kollektiven EPR-Lösungen (PRO-Setup)
  • typische Herstellerpflichten
  • EPR-Gebührenberechnung
  • typische operative Prozesse für Verpackungen in Deutschland, und
  • alternative Finanzierungsmodelle

Die Vorlesung beinhaltete auch einen Rückblick auf 25 Jahre Erfahrung mit EPR in Europa und schloss mit einem Ausblick auf europäische Initiativen zur Verbesserung der EPR, wie z.B. die Einführung nach ökologischen Kriterien gestaffelter Lizenzentgelte (modulated fees).

In diesem Semester lud die Initiative neben den Partneruniversitäten in Algerien, Ägypten, Jordanien und Marokko auch Studenten und Abfallmanager aus dem Libanon, Saudi-Arabien, Syrien und Tunesien zu den Vorlesungen ein.

Weitere Informationen über das German-MENA University Network finden Sie auf der Website der PREVENT Waste Alliance.


Das war unser Jahr 2021

Die Landbell Group hat ihren Annual Performance Report für 2021 veröffentlicht 

"Wachstum ist positiv, aber nicht, wenn es unsere Ressourcen weiter belastet oder größeren Schaden anrichtet. Wir wollen wachsen, um EPR-Dienstleistungen weltweit zu etablieren - dies wiederum bringt große Vorteile für die Umwelt, da es mehr Investitionen in Wiederverwendung und Recycling mit sich bringt."

Mit diesen Worten leitet unser CEO Jan Patrick Schulz den jährlichen Annual Performance Report der Landbell Group ein, der im April veröffentlicht wurde.

Der Bericht beschreibt, wie die Landbell Group in den letzten Jahren erheblich gewachsen ist und in ihre Kerndienstleistungen - Compliance, Beratung und Software - investiert hat, um Unternehmen weltweit bei der Erfüllung aller ihrer EPR- und gesetzlichen Verpflichtungen zu unterstützen.

Im vergangenen Jahr hat die Landbell Group ihre Aktivitäten von Europa und dem Nahen Osten auf Asien und Südamerika ausgeweitet. Außerdem hat sie über 900.000 Tonnen Altbatterien, Elektronik und Verpackungen umgesetzt- alles wertvolle Ressourcen für die Kreislaufwirtschaft.

CO2-Emissionen zerstören überall Leben und Lebensgrundlagen, weshalb wir alle jetzt handeln müssen. Die Kreislaufwirtschaft ist ein entscheidender Baustein für die Schaffung einer nachhaltigeren Zukunft - und EPR ist eines der Schlüsselelemente für den Aufbau einer Kreislaufwirtschaft. Deshalb ist es unser Ziel, dass sich die Landbell Group zu einer weltweiten Plattform für EPR entwickelt.

Für weitere Informationen lesen Sie bitte den vollständigen Bericht hier.


Sind Sie schon registriert?

Neue Registrierungspflicht für Verpackungen in Deutschland ab 1. Juli 2022

Ab dem 1. Juli 2022 müssen alle Hersteller, die mit Ware befüllte Verpackungen in Deutschland in Verkehr bringen, im Verpackungsregister LUCID registriert sein. Das sieht das Verpackungsgesetz vor, das im vergangenen Jahr novelliert wurde. Die Registrierungspflicht gilt nicht nur für Hersteller systembeteiligungspflichtiger Verpackungen, beispielsweise Verkaufsverpackungen, die nach Gebrauch typischerweise beim privaten Endverbraucher als Abfall anfallen, sondern auch für sogenannte „nicht systembeteiligungspflichtige Verpackungen“ (z.B. Transportverpackungen oder der Pfandpflicht unterliegende Einweggetränkeverpackungen). Der Registrierungsprozess startet am 5. Mai 2022.

Neben der Registrierungspflicht bestehen z.T. bereits seit 3. Juli 2021 weitere umfangreiche Informations-, Dokumentations- und Selbstorganisationspflichten für Inverkehrbringer nicht systembeteiligungspflichtiger Verpackungen.

Landbell unterstützt Sie gerne mit maßgeschneiderten Lösungen bei der Erfüllung Ihrer aus dem Verpackungsgesetz entstehenden Pflichten, insbesondere durch

  • Einrichtung eines geeigneten Compliance Systems,
  • Bereitstellung geeigneter Texte zur Erfüllung Ihrer Informationspflichten,
  • Übernahme operativer Dienstleistungen inkl. Übernahme der Dokumentationspflichten als beauftragter Dritter bei operativer Dienstleistung, und
  • telefonisches Audit mit einem erfahrenen Sachverständigen, um sicherzustellen, dass die Umsetzung den Vorgaben entspricht

Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns gerne.


Voltfang gewinnt den Green Alley Award 2022

Der diesjährige Green Alley Award geht an das deutsche Start-Up Voltfang. Das Unternehmen konnte die Jury mit einem Stromspeichersystem aus wiederverwendeten Elektroauto-Batterien überzeugen und sich am 28. April im Rahmen eines Live-Pitches gegen fünf weitere Finalisten durchsetzen.

Berlin, April 29, 2022. Der Gewinner des Green Alley Awards 2022, Europas erstem Start-Up-Preis der Circular Economy ist Voltfang aus Deutschland. Die Geschäftsidee des Start-Ups: Ihr nachhaltiges Speichersystem verwendet ausschließlich gebrauchte Batterien aus Elektroautos. Auf diese Weise kann das Voltfang-System überschüssige Energie aus Sonnenkollektoren speichern und saubere Energie für Unternehmen bereitstellen.

Jan Patrick Schulz, CEO der Landbell Group und Initiator des Awards, ist sehr zufrieden mit dem diesjährigen Gewinner: „Voltfang greift ein wichtiges Thema für die Kreislaufwirtschaft auf. Die Zahl der Elektroautos auf unseren Straßen wird nach den Plänen der EU bis 2030 auf 30 Millionen ansteigen und damit auch die Menge der Altbatterien aus diesen Autos. Was uns an der Geschäftsidee von Voltfang überzeugt hat, ist die Tatsache, dass sie sich nicht nur darauf spezialisiert haben, das Beste aus diesen Altbatterien zu machen, sondern auch dazu beitragen, die Ökostrom-Lücke im Rahmen unserer Energiewende zu schließen. Das Startup macht sich die Tatsache zunutze, dass Lithium-Ionen-Batterien nach dem Auswechseln aus Elektroautos noch viel Saft haben. Auf diese Weise wird der Lebenszyklus von Altbatterien verlängert und bereits produzierte Energie verfügbar gemacht, wann immer sie gebraucht wird“.

David Oudsandij, Mitgründer und CFO of Voltfang, freut sich über die Auszeichnung und erklärt, wie das Start-Up das Preisgeld von 25.000 Euro verwenden wird: „Wir sind begeistert, diese Auszeichnung zu erhalten. Wir befinden uns jetzt in einer kritischen Phase der Erderwärmung; jede Sekunde zählt. Wir brauchen nachhaltige Speicherlösungen wie unseren Voltfang-Stromspeicher, um die Energiewende zu schaffen. Nur so können wir Ressourcen schonen, die Abhängigkeit aus dem Ausland reduzieren und so manche Batterie vor dem Abfall retten. Daher werden wir das Preisgeld nutzen, um unser Produkt zu kommerzialisieren, mehr Wirkung zu erzielen und eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen.“

Der Green Alley Award ist der erste europäische Start-Up Preis für die Kreislaufwirtschaft. Seit 2014 zeichnet die Landbell Group zusammen mit PartnerInnen der Branche junge GründerInnen aus, die sich für eine Circular Economy in Europa engagieren und fördert damit bahnbrechende Lösungen in den Bereichen Digital Circular Economy, Recycling und Abfallvermeidung.

"Mit dem Green Alley Award stellen wir Kreislaufwirtschafts-Start-Ups wie Voltfang ins Rampenlicht, die einen entscheidenden Beitrag zum Kampf gegen den Klimawandel leisten können“, so Jan Patrick Schulz.

Mehr Informationen können Sie hier in der Pressemitteilung lesen.


Die Flut geht, der Abfall bleibt

Landbell unterstützt Forschungsarbeiten zu Hochwasserabfall nach der Flut in Rheinland-Pfalz

Wir alle erinnern uns noch an die schrecklichen Bilder der Flutkatastrophe in Deutschland vom letzten Jahr. Die Wassermassen haben ganze Ortschaften verwüstet und viel Zerstörung und damit auch Müllberge zurückgelassen. Vor allem im rheinland-pfälzischen Landkreis Ahrweiler haben die Fluten große Schäden verursacht. Aber was bleibt, wenn das Wasser weg ist?

Am 15. März 2022 wurde ein Bericht von Thinking Circular® veröffentlicht (Consultancy der früheren RP Wirtschaftsministerin Eveline Lemke) mit dem Titel „Schlussfolgerungen Hochwasserabfall Ahrtal Flut 2021“. Auf 100 Seiten fassen die Autoren des Berichts zusammen, wie die Manager*innen der Abfallwirtschaft nach der Flut im Juli 2021 im Landkreis Ahrweiler den riesigen Mengen an Hochwasserabfällen Herr werden konnten. Dabei bildet der Bericht nicht nur die Stoffströme ab und zeigt, wo welche Mengen in welcher Qualität angefallen sind. Er zeigt auch Lösungsansätze auf, wie das Abfallmanagement bei der Vorsorge vor Krisen und in das Katastrophenmanagement eingebunden werden sollte, auch um die Auswirkungen von Katastrophen auf Klima-Kipp-Effekte zu begrenzen.

„Die Abfallwirtschaft muss dringend neben den Rettungsdiensten in die Krisenstrukturen mitgedacht und eingebaut werden. Hier besteht Regelungsbedarf. Konzepte zur Zwischenlagerung können bereits in der Schublade liegen, ebenso wie Handbücher für Krisenmanager, in denen die Regeln für gute Abfallbewirtschaftung zu finden sind. Abfall spielte beim Retten eine untergeordnete Rolle. Das muss sich ändern, denn das Management der Abfälle ist teuer und kann nur optimiert werden, wenn die Planung dazu bereits beim obersten Krisenmanagement mitgedacht wird.“

Als Umwelt- und Entsorgungsspezialist mit Hauptsitz in Mainz hat die Landbell Group den Forschungsbericht gesponsert. Den ganzen Bericht können Sie hier lesen.


Neues Landbell Group Branding

Von heute an sehen Sie, dass wir das Logo von Landbell Deutschland, der LANDBELL GROUP und fünf unserer Unternehmen geändert haben:

Wir möchten damit noch deutlicher zeigen, dass wir alle zu einer Unternehmensgruppe gehören – einer Gruppe, an die Sie sich wenden können, wenn es um die Einhaltung von Umwelt- und Chemikalienvorschriften in Ihrem Unternehmen geht.

Die Logos unserer Unternehmen sind nun durch ein gemeinsames Symbol verbunden, ein Quadrat mit Pfeilen. Dies steht für das Prinzip der Kreislaufwirtschaft und unsere weltweite Plattform für EPR.

Die verschiedenen Farben zeigen dabei das gesamte Spektrum unseres Angebotes. Die umfassenden Kernkompetenzen der LANDBELL GROUP – Compliance, Beratung und Software – unterstützen Unternehmen bei der Erfüllung ihrer EPR-Verpflichtungen auf der ganzen Welt:

  • Rot steht für unsere Unternehmen, die Compliance-Systeme betreiben, wie ERP international und Landbell Deutschland in Deutschland
  • Dunkelblau steht für unsere Unternehmen, die Beratungsdienstleistungen anbieten, wie Landbell H2 Compliance
  • Hellblau steht für unser IT-Unternehmen Landbell Software (ehemals Prodigentia)
  • Grün steht für unsere Unternehmen, die einen Mix aus komplementären Dienstleistungen (Compliance und Beratung) anbieten, wie z.B. Landbell DS Entsorgung

Sie werden keine Änderungen im Kontakt mit Ihren Ansprechpartnern bei der LANDBELL GROUP feststellen, die Sie bereits kennen und denen Sie vertrauen. Wenn Sie jedoch

  • Informationen über unsere Rücknahmesysteme benötigen
  • mit einem unserer Berater über das Management von EPR und Rücknahme auf globaler Ebene sprechen oder
  • eine Softwarelösung einführen möchten, um Komplexität und Kosten zu reduzieren,

dann hilft Ihnen einer unserer 400 Mitarbeiter aus unserer Unternehmensgruppe. Bitte nehmen Sie hier Kontakt mit uns auf.

 


Sie benötigen Unterstützung bei der Erstellung und Abgabe Ihrer Vollständigkeitserklärung (VE)?

Sie haben gerade eine Aufforderung der Zentralen Stelle zur Abgabe einer Vollständigkeitserklärung erhalten und benötigen zuverlässige und schnelle Unterstützung?

Ihr Unternehmen ist zur Abgabe einer Vollständigkeitserklärung verpflichtet, wenn Ihre im Jahr 2021 auf dem deutschen Markt in Verkehr gebrachten Verpackungsmengen die folgenden Mengenschwellen erreichen:

• mehr als 80.000 kg Glas, und/oder
• mehr als 50.000 kg Papier, Pappe, Karton und/oder
• mehr als 30.000 kg Leichtverpackunen (Eisenmetalle, Aluminium, Kunststoff, Getränkekartonverpackungen, sonstige Verbundverpackungen)

Die Vollständigkeitserklärung muss von einem registrierten Sachverständigen, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater oder vereidigten Buchprüfer geprüft und bestätigt werden.

Wir empfehlen Ihnen, schnell zu handeln, da die Behörden bei Nichtvorlage der Vollständigkeitserklärung ein Bußgeld von bis zu 100.000 € verhängen können.

Frist für die Einreichung in LUCID: spätestens am 15. Mai 2022

Unsere Dienstleistungen umfassen:

  • Prüfung durch einen Partner-Wirtschaftsprüfer zu einem Vorzugspreis
  • Unterstützung bei der Datenaufbereitung
  • Unterstützung bei der Eingabe aller erforderlichen Daten in das LUCID-Portal
  • Unterstützung bei der Kommunikation mit dem Auditor

Gerne beraten und unterstützen wir Sie bei der Abgabe Ihrer Vollständigkeitserklärung.
Wenn Sie noch Fragen haben oder eine Lösung benötigen, kontaktieren Sie uns unter vertriebausland@landbell.de. Wir sind für Sie da!


Es stehen große Änderungen bevor für Online-Marktplätze in Deutschland

Behalten Sie die neuen Verpflichtungen für Verpackungen und Elektrogeräte im Blick

Auf in Deutschland tätige Online-Marktplätze und Fulfilment-Dienstleister kommen demnächst neue Pflichten im Bereich der erweiterten Herstellerverantwortung zu. Diese gelten für das Inverkehrbringen von Verpackungen und Elektrogeräten.

Für Verpackungen beruhen die neuen Pflichten auf dem im vergangenen Jahr novellierten Verpackungsgesetz. Dieses sieht vor, dass Betreiber elektronischer Marktplätze das Anbieten von verpackten Produkten unterbinden müssen, wenn die Verkäufer dieser Produkte ihren gesetzlichen Verpflichtungen nicht gesetzeskonform nachkommen.

Anbieter von Produkten auf den Marktplätzen müssen daher als Hersteller/ Inverkehrbringer von Verpackungen bei der Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister registriert sein und die Verpackungen bei einem dualen System lizenzieren.

Zudem dürfen Fulfilment-Dienstleister für Hersteller ohne korrekte Registrierung bei der zuständigen Behörde und/ oder ohne entsprechende Beteiligung der Verpackungen von Produkten keine Tätigkeiten wie z.B. das Lagern, Verpacken oder Versenden von Ware, erbringen.

Verstöße gegen diese Vorgaben können mit einer Geldstrafe von bis zu 200.000 Euro geahndet werden. Die Regelungen treten ab dem 1. Juli 2022 in Kraft und gelten sowohl für Produkt- als auch für Versandverpackungen.  Mit diesen Regelungen wird jeder einzelne Marktplatzteilnehmer/ Nutzer von Fulfilment Dienstleistungen in die Verpflichtung genommen. Der  Marktplatz-Betreiber/ Fulfilment-Dienstleister selbst hat darüber hinaus nachweisbar zu dokumentieren, dass die gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden.

Ähnliche Vorschriften treten am 1. Januar 2023 für das Inverkehrbringen von Elektrogeräten in Kraft. Betreiber elektronischer Marktplätze dürfen das Anbieten oder Bereitstellen von Elektrogeräten nicht ermöglichen und Fulfilment-Dienstleister die Lagerhaltung, Verpackung, Adressierung oder den Versand in Bezug auf Elektrogeräte nicht vornehmen, wenn der Hersteller dieser Geräte nicht oder nicht ordnungsgemäß registriert ist. Auch hier drohen bei Nichteinhaltung Bußgelder von bis zu 100.000 Euro.

Als Betreiber von Herstellerverantwortungssystemen für beide Abfallströme bietet Landbell Group Betreibern von Marktplätzen eine einfache und maßgeschneiderte Lösung zur Einhaltung der oben genannten Vorschriften. Kontaktieren Sie uns gerne für weitere Informationen.


Das ändert sich dieses Jahr im Verpackungsgesetz

Neue Anforderungen für Einweg-Getränkeflaschen und Getränkedosen in Deutschland

Im Mai letzten Jahres haben Bundestag und Bundesrat umfangreiche Änderungen am Verpackungsgesetz beschlossen und damit bestimmte Vorgaben der Europäischen Einwegkunststoffrichtlinie in deutsches Recht umgesetzt. Zum 1. Januar 2022 sind nun weitere dieser Änderungen in Kraft getreten.

So gilt nun für alle Einwegkunststoffgetränkeflaschen und Getränkedosen eine Pfandpflicht. Ausnahmen bestehen nur noch für Einwegkunststoffgetränkeflaschen, in denen diätetische Getränke für Säuglinge und Kinder, sowie bis Ende 2023 für solche, in denen Milch- und Milchmischgetränke mit mindestens 50% Milchanteil und sonstige Milchmischerzeugnisse abgefüllt sind.

Ebenfalls neu ist die Pflicht für Letztvertreiber von nicht-systembeteiligungspflichtigen Verpackungen, z.B. Transportverpackungen oder nicht bei Endverbrauchern anfallenden Verkaufsverpackungen, zur Führung eines Nachweises über die Erfüllung ihrer Rücknahme- und Verwertungsanforderungen. Dazu sind die in Verkehr gebrachten, zurückgenommenen und verwerteten Verpackungen aufgeschlüsselt nach Materialart und Masse zu dokumentieren. Zur Bewertung der Richtigkeit und Vollständigkeit der Dokumentation müssen Letztvertreiber geeignete Mechanismen zur Selbstkontrolle einrichten.

Ab dem 1. Januar 2023 müssen Letztvertreiber zudem für Einwegkunststofflebensmittelverpackungen und Einweggetränkebecher, die jeweils erst beim Letztvertreiber mit Waren befüllt werden, Mehrwegalternativen anbieten und Kunden darauf hinweisen. Diese dürfen nicht teurer als die entsprechenden Einwegverpackungen sein. Kleine Unternehmen mit fünf oder weniger Beschäftigten und einer Verkaufsfläche von 80 oder weniger Quadratmetern sind von dieser Pflicht ausgenommen. Sie müssen Kunden allerdings anbieten, Waren in von diesen mitgebrachte Mehrwegbehältnisse abzufüllen.

Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie mehr erfahren wollen oder wir Sie unterstützen können.