Wohin mit ausgedienten Handys & Co?

Liegt bei Ihnen noch ein ausrangiertes Handy in der Schublade? Oder gleich mehrere? Hauptsache, Sie entsorgen sie nicht im Restmüll. Elektroschrott wie alte Mobiltelefone enthalten wertvolle Rohstoffe. Hier finden Sie Tipps, wie Sie ausgediente Handys und Co. richtig entsorgen.

Elektroschrott entsorgen: beliebte „Fehlwürfe“

Ausgedientes Handy in den Restmüll? Auf keinen Fall! Denn so gehen wertvolle Rohstoffe für immer verloren. Beim Entsorgen ausgemusterter Elektrogeräte und ihrem Zubehör gibt es einige Dauerbrenner, die immer wieder in der falschen Abfalltonne auftauchen. Häufig werden zum Beispiel CDs oder Audio- und Videokassetten in der Gelben Tonne oder im Gelben Sack gefunden. Dort gehören sie nicht hinein.

Gelbe Tonne & Gelber Sack: Was darf rein - und was nicht?

In die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack kommen nur Leichtverpackungen aus Kunststoff, Aluminium, Weißblech und Verbundmaterialien wie Getränkekartons. Dort falsch entsorgte Audio- oder VHS-Kassetten können den späteren Sortierprozess erheblich behindern, da die Magnetbänder zu Verstopfungen und Staus in der Sortieranlage führen. Elektroaltgeräte wiederum können aufgrund enthaltener Akkus oder Batterien eine erhebliche Brand- oder Schadstoffgefahr bergen. Sie gehören in Spezialsammlungen oder auf den Wertstoffhof. Und Ihre alte CD-Sammlung? Die können Sie ebenfalls bei kommunalen Sammelstellen abgegeben.

Wohin mit Elektroaltgeräten?

Defekte Elektrogeräte können Sie in der Regel dort abgeben, wo Sie sie auch kaufen können. Elektronikfachmärkte müssen ab einer Verkaufsfläche von 400 Quadratmetern ausrangierte Elektronik-Kleingeräte unentgeltlich annehmen. Auch dann, wenn Sie dort kein neues Gerät kaufen. Das gilt auch für den Online- und Versandhandel. Ab 2022 können Sie Altgeräte bis 25 cm Kantenlänge sogar in ihrem Lebensmittelmarkt abgeben (ab 800 Quadratmetern Verkaufsfläche).

Fachgerechtes Recycling von Elektroschrott

Ausrangierte Elektroaltgeräte können Sie auch direkt bei einem nahegelegenen Recycling- oder Wertstoffhof abgeben. Elektroschrott enthält Materialien und Stoffe, die recycelt und zu neuen Produkten verarbeitet werden können. Das sind zum Beispiel Kunststoff, Kupfer, Eisen oder Zink. Damit diese wertvollen Rohstoffe nicht verloren gehen, müssen sie fachgerecht recycelt werden. Schadstoffe wie Blei oder Quecksilber hingegen müssen sicher entsorgt werden.

Brandgefahr: Entsorgung von Akkus oder Batterien

Auch leere Batterien oder kaputte Akkus können bei einer Wertstoff-Sammelstelle kostenlos abgegeben werden. Besonders wichtig ist die richtige Entsorgung von Lithium-Batterien und Lithium-Akkus. Sie stecken beispielsweise in Smartphones, Notebooks, Laptops, Tablets oder Kameras. Sind sie beim Transport im Entsorgungs-LKW oder in der Sortieranlage Druck ausgesetzt, besteht Brandgefahr. Auslaufende ätzende Batterieflüssigkeit ist gefährlich für die Umwelt. Sammelboxen finden Sie zum Beispiel in Drogerie- oder Supermärkten. Außerdem bei Ihrem Wertstoff- und Recyclinghof, in Schadstoffmobilen oder in Bürgerbüros.

Handy zurückgeben - aber wie?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten: Sie können Ihr ausgedientes Handy im Mobilfunkladen oder Elektrofachgeschäft abgeben. Einige Mobilfunkanbieter nehmen Handys auch in Zahlung. Infos dazu finden Sie meist auf den Webseiten der Hersteller oder Anbieter. Auch Zubehör wie kaputte USB- oder Ladekabel und Mehrfachstecker können Sie im Fachhandel zurückgeben. Sie werden dort korrekt entsorgt. Außerdem sammeln viele gemeinnützige Organisationen gebrauchte Handys. Sie erhalten dafür einen festen Betrag von Recyclingunternehmen, den sie dann in Hilfsprojekte investieren können.

Ihr neues Handy ist schon da? So entsorgen Sie die Verpackung richtig: Kunststoffblister, Luftpolsterfolie oder Schaumstoffpolster kommen in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack. Faltschachteln, feste Kartons und Füllmaterial aus Papier gehören ins Altpapier.

Viele weitere Infos zum Thema Mülltrennung finden Sie auf der Website der Initiative „Mülltrennung wirkt“:

www.muelltrennung-wirkt.de


So recyclingfähig müssen Ihre Verpackungen sein

Neuer Mindeststandard der ZSVR unterstützt Hersteller bei der Gestaltung von gut recycelbaren Verpackungen

Die Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR) hat einen neuen Mindeststandard zur Bemessung der Recyclingfähigkeit von Verpackungen veröffentlicht. Die Ausgabe 2021 ist bereits die dritte ihrer Art.

Im Vergleich zur Vorjahresausgabe wurden die Inhalte laut ZSVR präzisiert, geschärft und anwenderfreundlicher ausgestaltet. Zudem wird die Verwertung von neuen Verpackungslösungen nun anhand von anschaulichen Beispielen verdeutlicht.

Die Zentrale Stelle ist nach dem Verpackungsgesetz dazu verpflichtet, im Einvernehmen mit dem Umweltbundesamt jährlich bis zum 1. September einen neuen Mindeststandard zu veröffentlichen. Dieser Mindeststandard bildet die Grundlage für die sogenannte ökologische Gestaltung der Beteiligungsentgelte, mit der die dualen Systeme den Herstellern Anreize für die Verwendung möglichst gut recycelbarer Verpackungen setzen sollen.

Landbell bietet mit PACK2RECYCLE einen Service an, der Herstellern hilft ihre Verpackungen recyclingfähiger zu machen- auch über den Mindeststandard der ZSVR hinaus. Mehr Informationen zu PACK2RECYCLE finden Sie hier


Initiative "Mülltrennung wirkt": Die Botschaften kommen an

© Initiative „Mülltrennung wirkt“ / Christian Kruppa

Erster Jahresbericht: 2,5 Milliarden Kontakte für Aufklärungskampagne

Köln, 07.10.2021 – Nach mehr als einem Jahr Initiative „Mülltrennung wirkt“ ziehen die dualen Systeme eine positive Bilanz und legen jetzt einen umfassenden Bericht vor: Mit ihrer integrierten Verbraucherkampagne erreichten sie von März 2020 bis März 2021 insgesamt über 2,5 Milliarden Kontakte. Die Initiative klärt bundesweit Verbraucher*innen über die richtige Trennung von Restmüll und Verpackungen auf. Das Ziel: Der Restmüllanteil in den Gelben Tonnen und Gelben Säcken soll reduziert und damit sowohl Sammelmengen als auch Qualität der Verpackungsabfälle für die Sortierung und Verwertung verbessert werden. Stichproben in vier Testregionen bestätigen die Wirksamkeit der Kampagne: Hier sanken die Fehlwurfquoten signifikant.

Im März 2020 startete die Initiative „Mülltrennung wirkt“ – gemeinsam ins Leben gerufen von den dualen Systemen in Deutschland. Mit einem effektiven Mediamix in Onlinekanälen, in TV- und Radiospots, mit Pressearbeit und auf ihrer Website informiert die Initiative Verbraucher*innen über richtige Abfalltrennung. Social-Media-Aktivitäten vergrößern die Reichweite und schaffen Interaktion – insbesondere mit der jungen Zielgruppe. „Statt des erhobenen Zeigefingers setzen wir auf Aufklärung und Information. Tipps zur richtigen Mülltrennung sind dabei immer gepaart mit der zentralen Botschaft, dass jede*r mit der richtigen Trennung von Verpackungen und Restmüll einen effektiven Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz leisten kann“, erklärt Axel Subklew, Sprecher der Initiative. Sämtliche Maßnahmen der Multichannel-Kampagne sind darauf ausgerichtet, die Menschen zum Mülltrennen zu aktivieren. Mit Erfolg: Die Kampagne der Initiative „Mülltrennung wirkt“ erzielt nicht nur hohe Reichweiten, sie zeigt auch Wirkung: Positive Rückmeldungen signalisieren, dass die Botschaften dort ankommen, wo sie eine Verhaltensänderung bewirken sollen – bei den Verbraucher*innen.

Restmüllanteil in Testregionen sinkt

Diesen Erfolg bestätigen auch Stichproben der Fehlwurfquoten in vier Testregionen – durchgeführt von einem unabhängigen Sachverständigen. Für die Messungen im Frühjahr 2021 wurde im Vorfeld die Informationskampagne „Mülltrennung wirkt“ in allen Testregionen lokal ausgespielt. So sollte überprüft werden, ob die Maßnahmen der Initiative das Verhalten der Verbraucher*innen zur korrekten Mülltrennung ändern können. Auch wenn die Messungen nicht repräsentativ sind, so sind die Ergebnisse ermutigend: Der Restmüllanteil in den Gelben Tonnen und Säcken sank in allen vier Testregionen im Vergleich zu den Nullmessungen im Herbst 2020 um mehr als zehn Prozentpunkte.

„Mülltrennung wirkt“ gewinnt starke Partner

Eine weitere wichtige Säule der Initiative sind Kooperationen mit Handel und Herstellern sowie mit kommunalen Abfallberatungen und Entsorgern. Diese Kooperationen sorgen nicht nur für eine zusätzliche Verbreitung der Botschaften. Die Kooperationspartner sind außerdem wesentliche und authentische Multiplikatoren. So konnten die dualen Systeme große Handelsketten wie zum Beispiel Netto Marken-Discount, EDEKA Nordbayern-Sachsen-Thüringen und EDEKA Südbayern, die Drogeriemarktkette Müller oder das Hamburger Drogeriemarktunternehmen BUDNI für eine Zusammenarbeit gewinnen. Auch Unternehmen aus der Konsumgüterindustrie wie die Marken WESCO und STYLEX schlossen sich der Kampagne an. Alle Partner stellten Werbeflächen und Kommunikationskanäle für die Verbreitung der Kampagnenmotive zur Verfügung.

Jahresbericht „Mülltrennung wirkt“ online abrufbar

Zur Dokumentation der Kampagne und ihrer Erfolge, veröffentlichen die dualen Systeme jetzt einen Bericht für den Zeitraum von März 2020 bis März 2021. Welche Herausforderungen mussten mit der Kampagne zur richtigen Mülltrennung kommunikativ gelöst werden? Wie können Strategie und Umsetzung effizient gesteuert werden und wer steckt hinter der Kampagnensteuerung? Diese Themen sowie die Maßnahmen und Ergebnisse der Presse- und Social-Media-Aktivitäten werden im Jahresbericht dargestellt.

Den Bericht und ein Video zur Kampagne „Mülltrennung wirkt“ finden Sie hier.

Über „Mülltrennung wirkt“

„Mülltrennung wirkt“ ist eine Initiative der dualen Systeme in Deutschland. Die dualen Systeme organisieren mit ihren Dienstleistern aus der Entsorgungs- und Recyclingbranche die Sammlung, Sortierung und Verwertung gebrauchter Verkaufsverpackungen. Grundlage für ihre Arbeit ist das Verpackungsgesetz. An der bundesweiten Initiative „Mülltrennung wirkt“ sind aktuell zehn duale Systeme beteiligt. Gemeinsam wollen sie aufklären, mit Irrtümern und Müllmythen aufräumen und möglichst viele Menschen zum Mitmachen motivieren.


Green Alley Award 2022: Die neusten Geschäftsideen der Kreislaufwirtschaft

 

Mit dem Green Alley Award hat die Landbell Group den ersten europäischen Start-up-Preis für die Kreislaufwirtschaft ins Leben gerufen. Ab sofort können junge Unternehmen ihre Bewerbung für den Green Alley Award 2022 online unter www.green-alley-award.com einreichen und erhalten die Chance 25.000 Euro zu gewinnen. Eine Jury aus erfahrenen Fachleuten der Landbell Group sowie aus externen Experten ermittelt den Gewinner im Anschluss an einen Live-Pitch, der im April 2022 stattfinden wird.

“Wir wollen zu neuen Ideen und Herangehensweisen ermutigen, die Ressourcen schonen und Abfall reduzieren”, sagt Jan Patrick Schulz, CEO der Landbell Group. “Es gibt so viele gute Ansätze. Unser Ziel ist es, junge Unternehmen zu fördern und sie mit Experten aus der europäischen Kreislaufwirtschaft zu vernetzen.”

Auch für Unternehmen, die in die Zukunft schauen, ist der Startup-Preis interessant: Der Green Alley Award spürt vielversprechende nachhaltige Geschäftslösungen auf, bevor sie den Massenmarkt erreichen, und bietet etablierten Unternehmen neue nachhaltige Alternativen zur Verbesserung ihrer Produkte, Dienstleistungen und Lieferketten. Von nachhaltigen Materialien bis hin zu hilfreichen digitalen Lösungen bieten die Startups eine große Bandbreite an Konzepten für verschiedene Branchen. Im vergangenen Jahr gewann traceless materials aus Hamburg den Preis mit einer zum Patent angemeldeten Technologie, die Reststoffe aus der Agrarindustrie in eine nachhaltige Kunststoffalternative umwandelt. Im Jahr 2017 hatte das finnische Start-up Sulapac eine holzbasierte, biologisch abbaubare Alternative zu Kosmetikverpackungen präsentiert. Der erste Gewinner des Green Alley Awards, das finnische Start-up Repack, entwickelte einen Service, der wiederverwendbare Versandverpackungen für Onlinehändler anbietet.

Auf unserer neuen Webseite können sich potenzielle Sponsoren und Partner über die vielen Vorteile einer Zusammenarbeit mit Start-ups der Kreislaufwirtschaft informieren: www.landbell-group.com/de/green-alley-award/


RhineCleanUp 2021 - wir waren dabei!

 

Am 11. September fand wieder das internationale RhineCleanUp statt – und wir sind stolz dabei gewesen zu sein!

Jährlich landen Unmengen von Müll in den Weltmeeren. Ein Großteil des Mülls gelangt über die Flüsse in die Meere – vorwiegend in Asien, aber auch bei uns in Europa. Das gilt es zu verhindern. Deshalb hat es sich die Initiative RhineCleanUp zum Ziel gesetzt, den Rhein von der Quelle bis zur Mündung zu säubern.

Um 10 Uhr startete unser Team in der Nähe unseres Büros in Mainz am Rheinufer und sammelte Müll ein, der oftmals einfach direkt neben den Mülleimern entsorgt wurde.

Neben Pappbechern, Aluminiumdosen, Pappkartons und Plastikflaschen haben wir – genau wie schon letztes Jahr – sehr viele Zigarettenkippen und Kronkorken eingesammelt. Das skurrilste Fundstück war aber sicherlich eine alte VHS-Kassette!

Ein großes Dankeschön geht an unser Team und natürlich auch an alle 40.000 Helfer des diesjährigen RhineCleanUps. Und eins steht jetzt schon fest: wir sind auch nächstes Jahr wieder dabei!

Mehr Informationen zur Initiative finden Sie hier: https://www.rhinecleanup.org/de


Ihre Meinung ist gefragt: ZSVR überarbeitet Katalog zur Systembeteiligungspflicht

 

Das Konsultations­verfahren der Zentralen Stelle Verpackungsregister (ZSVR) für die neue Ausgabe des Katalogs system­beteiligungs­pflichtiger Verpackungen für 2021 ist gestartet. 2018 erstmals veröffentlicht, wird der Katalog seitdem regelmäßig in den Produkt­gruppen überarbeitet und konkretisiert.

Der Katalog erlaubt es Herstellern, schnell und einfach die Systembeteiligungspflicht ihrer Verpackungen festzustellen. Nach dem Verpackungsgesetz (VerpackG) sind Hersteller als Erstinverkehrbringer nämlich verantwortlich dafür, dass ihre Verpackungen richtig eingestuft und die systembeteiligungspflichtigen Verpackungen an einem dualen System beteiligt werden.

Die Konsultationsfassung besteht insgesamt aus 39 Produktblättern, die auf der ZSVR-Webseite im Bereich Konsultationsverfahren eingesehen und heruntergeladen werden können. Dort sind auch die neuen und geänderten Produkte berücksichtigt.

Es besteht Gelegenheit, zum vorliegenden Entwurf bis Mittwoch, dem 8. September 2021 Stellung zu nehmen. Die Stellungnahmen können der ZSVR auf dem Postweg oder vorzugsweise elektronisch unter konsultationsverfahren@verpackungsregister.org übermittelt werden.

Der Katalog systembeteiligungspflichtiger Verpackungen wird abschließend einer Überarbeitung und erneuten Abstimmung unterzogen. Die finale Fassung der Ausgabe 2021 des Katalogs wird voraussichtlich im Herbst 2021 auf der Webseite der ZSVR veröffentlicht und den bis dahin geltenden Katalog ersetzen.


Joghurtbecher: Wie trennt man sie richtig?

Verpackungsrecycling schont Klima und Ressourcen. Doch das funktioniert nur, wenn Sie Verpackungen richtig entsorgen. Hier finden Sie Tipps zur Mülltrennung, mit denen Sie Recycling noch effizienter machen.

Recycling fängt zu Hause an

Verpackungen sind wichtig. Sie schützen Produkte zum Beispiel vor Verunreinigung und Beschädigung oder verhindern, dass Lebensmittel schnell verderben. Allerdings: Für ihre Herstellung werden Rohstoffe verbraucht und es entstehen klimaschädliche Treibhausgase.

Verpackungsrecycling hilft, Rohstoffe einzusparen und das Klima zu entlasten. Die wichtigste Voraussetzung dafür: eine korrekte Mülltrennung.

Die Grundregel für richtige Mülltrennung

In die Gelbe Tonne/den Gelben Sack gehören ausschließlich gebrauchte und restentleerte Verpackungen, die nicht aus Papier, Pappe, Karton oder Glas sind. Das sind Leichtverpackungen aus Kunststoff, Aluminium, Weißblech oder Verbundmaterialien wie Getränkekartons. Papier, Pappe und Karton sammeln Sie in der Altpapiertonne, Glasverpackungen nach Farben sortiert in entsprechenden Altglascontainern.

Ganz einfach! Sie wollen es aber genauer wissen?

Tipps für noch bessere Mülltrennung

  • Joghurtbecher trennen: Joghurtbecher bestehen aus unterschiedlichen Materialien. Sie müssen voneinander getrennt entsorgt werden, damit alle Bestandteile recycelt werden können. Der Deckel aus Aluminium wird vom Kunststoffbecher abgelöst. Danach gehört beides in die Gelbe Tonne/den Gelben Sack. Falls eine Banderole aus Papier vorhanden ist, so kommt sie in die Papiertonne. Damit erleichtern Sie den Sortierprozess der verschiedenen Materialien für eine effizientes Recycling. Übrigens, ausspülen ist nicht nötig. Einfach gut auslöffeln und dann entsorgen.
  • Eine Verpackung, verschiedene Kunststoffe: Bei vielen Kunststoffverpackungen für Lebensmittel besteht die Verschluss- oder Sichtfolie aus anderen Kunststoffen als die Schale. Moderne Sortieranlagen sortieren und recyceln Leichtverpackungen nach Kunststoffart. Aus den recycelten Kunststoffen entstehen hochwertige neue Produkte. Sie können hier helfen, indem Sie Verpackungsbestandteile, soweit möglich, voneinander getrennt in der Gelbe Tonne/dem Gelben Sack entsorgen.
  • Bitte nicht stapeln: Mehrere Verpackungen ineinandergeschoben? Das spart zwar Platz, erschwert aber die Arbeit von Sortieranlagen. Besser: Joghurtbecher und andere Verpackungen nicht stapeln, Getränkekartons & Co. flachdrücken und in der Gelben Tonne/dem Gelben Sack entsorgen.
  • Glasverpackungen: Mit oder ohne Deckel? Werden Glasflaschen mit Verschluss im Altglascontainer entsorgt? Oder kommt der Verschluss separat in die Gelbe Tonne/den Gelben Sack? Beides geht! Nur in den Restmüll sollte der Deckel auf keinen Fall gelangen. Denn so gehen Wertstoffe wie Weißblech oder Kunststoffe dem Recyclingkreislauf unwiederbringlich verloren.
  • Papier ist nicht gleich Papier: Papier, Pappe, Karton gehören ins Altpapier – das ist eigentlich ganz einfach. Doch Vorsicht, manche Produkte sind zwar papierähnlich oder bestehen in Teilen auch aus Papier, gehören aber in den Restmüll! Das gilt zum Beispiel für Taschen-, Kosmetik- und Feuchttücher, Papierservietten und -Küchentücher oder Tapeten.

Müll richtig trennen für mehr Recycling

Je besser wir unseren Abfall trennen, desto mehr Wertstoffe können recycelt werden und desto größer ist der Nutzen für unsere Umwelt. So vermeidet jede Tonne Recyclingkunststoff, die statt Primärkunststoff aus zum Beispiel Rohöl zum Einsatz kommt, zwischen 1,5 und 3,2 Tonnen klimarelevanter Treibhausgase (CO2-Äquivalente). Papier kann zehn- bis 25-mal wiederverwendet werden. Das spart Rohstoffe wie Wasser, Holz und Energie. Glasscherben wiederum können ohne Qualitätsverlust beliebig oft eingeschmolzen werden. Neue Glasflaschen bestehen zu 60 Prozent aus Altglas, Grünglas sogar aus bis zu 90 Prozent.

Noch mehr Infos und Fakten zum Thema Mülltrennung erfahren Sie auf der Website „Mülltrennung wirkt“:

www.muelltrennung-wirkt.de


Sonnige Aussichten für die Photovoltaikindustrie – dennoch sollten Unternehmen ihre Recycling-Pflichten im Blick behalten

 

In den nächsten fünf Jahren wird es einen starken Anstieg der PV-Installationen in Europa geben. Händler und Hersteller von Modulen, Wechselrichtern und Batterien werden von diesem positiven Trend profitieren.

Photovoltaik ist neben der Windenergie die tragende Säule der europäischen Energiewende. Mit dem European Green Deal und den darin verankerten höheren CO2-Emissionsreduktionszielen erhält der Ausbau von PV-Anlagen noch einmal zusätzlichen Antrieb.

Neue Märkte wie Polen, Portugal und Irland erleben ein rasantes Wachstum, während etablierte Märkte wie Deutschland, Italien und Spanien nach einer längeren Stagnationsphase wieder an Fahrt gewinnen.

Mit dem Ende der Lebensdauer vieler PV-Anlagen in den kommenden Jahren und Jahrzehnte wird auch deren Recycling immer wichtiger.

Hersteller sind gesetzlich verpflichtet, sich um das Recycling zu kümmern. Dabei können sie diese Aufgabe an Compliance-Systeme abgeben.

Landbell Group betreibt mehr genehmigte Compliance-Systeme als jede andere Organisation weltweit. Wir bieten eine schnelle und einfache Abwicklung von Registrierung und Berichterstattung sowie wettbewerbsfähige Lösungen für Hersteller und Vertreiber von PV-Komponenten. Zudem unterstützen wir Unternehmen bei der Erfüllung ihrer europaweiten und internationalen Rücknahmepflichten für Elektroaltgeräte, Batterien und Verpackungen.

Als geschätzter Partner von mehr als 32.000 Kunden bieten wir die notwendige Stabilität für die Finanzierung zukünftiger Recyclingkosten und helfen Herstellern, Markteintrittsbarrieren zu überwinden. Außerdem organisieren wir maßgeschneiderte Rücknahmeprogramme, um möglichst viele Komponenten wiederverwenden zu können.

Auf diese Weise tragen wir zum Übergang in eine CO2-neutrale und zirkuläre Wirtschaft bei und helfen unseren Mitgliedern, regulatorische Risiken zu vermeiden. Wir lassen Sie nicht im Regen stehen, kontaktieren Sie uns gerne.


Neuer Online-Informationsdienst zu Regulierungsfragen

Bringt Ihr Unternehmen weltweit Elektro- und Elektronikgeräte, Batterien und Verpackungen auf den Markt? Bereiten Ihnen die unterschiedlichen Anforderungen der Gesetzgebung zur erweiterten Herstellerverantwortung ("EPR") Kopfschmerzen? 

Nach Einführung der Formate „At-a-glance“, „In-depth“ und „Customized regulatory tracking“ im letzten Jahr (weitere Informationen finden Sie hier), bietet die Landbell Group nun einen weiteren web-basierten Informationsdienst zu Regulierungsfragen an: die „Knowledge Database“ (KDB).

Ab sofort ist es möglich, eine Lizenz für die KDB zu erwerben, um kontinuierlich Zugriff auf die neuesten regulatorischen Änderungen zu haben. Die Informationen werden in der gleichen Struktur wie die Berichte dargestellt.

Mit nur wenigen Klicks informiert die KDB über die zentralen Herstelleranforderungen, die sich aus der EPR-Gesetzgebung für Elektroaltgeräte, Batterien und Verpackungen ergeben, wie z.B. Produktdesign, Verbraucherinformationen, Rücknahmemöglichkeiten sowie die damit verbundenen Registrierungs- und Meldepflichten.

Dabei werden folgende Regionen abgedeckt: Europa, Asien-Pazifik, Naher Osten und Afrika, Lateinamerika und die Karibik. Nordamerika soll bis Ende des Jahres hinzukommen. Die Datenbank bietet detaillierte, aktuelle Informationen zu Regulierungsfragen in mehr als 130 Ländern der Welt – und die Zahl der abgedeckten Länder wächst kontinuierlich.

Kunden können für ihren Zugang unterschiedliche Abfallströme (Elektroaltgeräte, Batterien und/oder Verpackungen) und Regionen (eine Region, zwei Regionen oder alle Regionen) auswählen. Zudem können sie sich für einen von zwei Abonnementzeiträumen entscheiden (12 oder 24 Monate).

Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns gerne.


Schulstart: So lernen Kinder Mülltrennung

Wohin kommen alte Stifte oder leere Trinkpäckchen? Viele finden, richtige Mülltrennung gehört zur Umweltbildung von Kindern und Jugendlichen. Und wo lernt man das? Üben können Sie schon jetzt zuhause.

Mülltrennung für Kids

89 Prozent der Deutschen finden: Das Wissen über richtige Mülltrennung und Recycling gehört zur Umweltbildung von Kindern und Jugendlichen.

Denn: Wer seinen Abfall richtig trennt, hilft, Klima und wichtige Rohstoffe zu schonen.

Mülltrennung zuhause üben

Die Ferien sind zu Ende? Dann holen Sie Schulranzen oder Schulrucksack aus der Sommerpause. Beim Ausmisten überlegen Sie und ihre Kids gemeinsam: Kommen Reste von Bastelpapier in die Papier- oder in die Gelbe Tonne? Was tun mit ausgetrockneten Stiften? Und wohin mit Abfällen, die im Schulalltag anfallen – vom Trinkpäckchen über Müsliverpackungen bis hin zu Obstschalen? Wetten, dass Ihre Kids das später gut alleine können? Damit nichts schiefgeht, finden Sie hier die wichtigsten Trenn-Tipps für Schulkinder:

Gebrauchte Verpackungen richtig entsorgen

Beginnen wir mit der kinderleichten Grundregel für richtige Mülltrennung: In die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack gehören ausschließlich leere Verpackungen, die nicht aus Papier, Pappe, Karton oder Glas sind. Einzelne Bestandteile wie Deckel oder Schraubverschlüsse sollten Sie voneinander getrennt entsorgen. Das erleichtert das Recycling.

Das heißt also, alle leeren Verpackungen aus Kunststoff, Aluminium, Weißblech und Verbundstoffen wie Getränkekartons kommen in die Gelbe Tonne oder in den Gelben Sack. Das sind zum Beispiel ausgetrunkene Trinkpäckchen oder Verpackungen von Müsliriegeln. Vorsicht bei Kunststoffflaschen und Getränkedosen: Seit Juli 2021 wird auf deutlich mehr Getränkeverpackungen Pfand erhoben, zum Beispiel auch für Fruchtsäfte ohne Kohlensäure. Ist also ein Pfandzeichen drauf, gibt es dafür Pfand zurück. Wenn nicht, kommen sie in die Gelbe Tonne oder in den Gelben Sack. Dagegen gehören leere, unbepfandete Glasverpackungen nach Farben sortiert in die passenden Glascontainer.

Schulbrot in der Pause nicht gegessen? Nicht mehr genießbare Brote (ohne Verpackung), Bananenschalen, Obst- oder Gemüsereste können Sie in der Biotonne entsorgen. Übrigens gibt es auch viele Möglichkeiten, Abfälle zu vermeiden: Geben Sie zum Beispiel Ihren Kindern Butterbrote und Getränke in Brotdosen oder Mehrwegflaschen mit.

Wohin mit leeren Klebestifthüllen und Tuben?

Leere Klebestifte oder Klebstofftuben aus Aluminium und Kunststoff sind ebenfalls Verpackungen, gehören also in die Gelbe Tonne oder in den Gelben Sack. Vertrocknete Reste können Sie vorher im Restmüll entsorgen.

Hefte, Pappschachteln, Bastelpapiere & Co.

Umverpackungen und Faltschachteln aus Pappe, zum Beispiel für Buntstifte, oder Kartons kommen ins Altpapier. Dorthin gehören auch vollgeschriebene Schulhefte, Heftumschläge aus Papier, Pappschachteln und -Rohre oder auch Schnipsel von nicht mehr brauchbarem Bastelpapier. Ausgediente Schulbücher können Sie ebenfalls in der Papiertonne entsorgen. Umschläge oder Einbände aus Kunststoff bitte vorher entfernen, sie sind ein Fall für den Restmüll. Das gilt auch für benutzte Papiertaschentücher und verklebte Butterbrottüten.

Kaputte Stifte, Radiergummis und Tintenkiller entsorgen

Ausgediente Bleistifte, Filzstifte, Textmarker, Tintenkiller, leere Tintenpatronen und Radiergummis, kaputte Pinsel, aufgebrauchte Wasserfarben, ausgemusterte Malkästen oder auch nicht mehr brauchbare Büroklammern kommen in den Restmüll. Denn alle diese Dinge sind keine Verpackungen.

Und wohin mit Schulranzen oder Schulrucksäcken?

Ausrangierte Schulranzen oder -Rucksäcke entsorgen Sie im Restmüll – sofern sie dort hineinpassen. Zu große Modelle gehören auf den Sperrmüll. Aber checken Sie Ranzen oder Rucksack vorher: Sind sie gut erhalten, freuen sich zum Beispiel Wohltätigkeitsinitiativen über Ihre Schulranzen-Spende!

Ihre Kids wollen wissen, was mit dem getrennten Abfall passiert? Dann schauen Sie doch mal dieses Video an: „Tobi Krell erklärt die richtige Mülltrennung“.

Noch mehr Infos und Fakten zum Thema Mülltrennung erfahren Sie auf der Website „Mülltrennung wirkt“:

www.muelltrennung-wirkt.de