Landbell wünscht frohe Weihnachten!

Wo auch immer auf der Welt Sie die Feiertage verbringen, wir wünschen Ihnen eine friedliche und erholsame Zeit mit Freunden und Familie.

Sie haben in diesem Jahr eine Menge erreicht. Sie haben dazu beigetragen, wertvolle Ressourcen in Form von Batterien, Elektroschrott und Verpackungen zu sammeln und den Umgang mit Chemikalien sicherer zu gestalten.

Lassen Sie uns daran denken, wenn wir mit einen Glas Glühwein oder einer heißen Schokolade anstoßen!

Ganz herzliche Weihnachtsgrüße von allen Mitarbeitern der Landbell Group. Wir wünschen Ihnen ein glückliches und gesundes neues Jahr!

 

 

 


Änderung des ElektroG: Neue Pflichten für den Online-Handel

Mit der Novelle des ElektroG werden erstmalig Online-Marktplatzbetreiber und Fulfillment-Dienstleister in die Pflicht genommen

Laut dem Global E-waste Monitor 2020 fielen im Jahr 2019 weltweit insgesamt 53,6 Mio. Tonnen Elektroschrott an. Deutschland trägt hiervon einen Anteil von rund 1,6 Mio. Tonnen. Jeder Einwohner in Deutschland entsorgte damit im Jahr 2019 im Durchschnitt Elektroaltgeräte mit einer Masse von 19,4 kg.

Elektrogeräte wie Kühlschränke, Fernseher oder Toaster enthalten einerseits wertvolle Rohstoffe, die durch ein entsprechendes Recycling wieder sinnvoll eingesetzt werden können. Andererseits enthalten die Geräte aber auch schädliche Bestandteile, für die eine besondere Entsorgung durch einen Spezialisten erforderlich ist.

Die Erzielung einer hohen Sammel- und Recyclingquote und die damit verbundene Rückführung dieser Rohstoffe in den Produktionskreislauf ist eines der zentralen Ziele der umweltverträglichen und nachhaltigen Entsorgung von Elektro(nik)geräten, die in Deutschland im ElektroG geregelt wird.

Nachdem das ElektroG zuletzt im Oktober 2015 zum „ElektroG2“ novelliert worden war, steht nun mit Wirkung zum 01.01.2022 eine erneute Novelle, dieses Mal zum „ElektroG3“, an.

Mit der Novellierung werden nicht nur Online-Händler und Online-Marktplatzbetreiber sowie Fulfilment-Dienstleister und der Lebensmitteleinzelhandel verstärkt, beziehungsweise neu, in die Verantwortung genommen und damit das Sammel- und Rücknahmenetz erweitert. Auch die rechtlichen Rahmenbedingungen für Hersteller von Elektrogeräten hat der Gesetzgeber überarbeitet.

Das zur Landbell Group gehörende Unternehmen ERP Deutschland hat die wesentlichen Änderungen für Sie hier zusammengefasst.


Ausgepackt: Wohin mit Weihnachtsverpackungen?

Schön verpackte Geschenke, festlich geschmückter Baum: Das gehört Weihnachten einfach dazu. Doch, ob Geschenkpapier oder kaputte Weihnachtsbaumkugel: Rund ums Schmücken und Schenken fällt oft viel Abfall an. Wie Sie ihn richtig trennen und helfen, Ressourcen und das Klima zu schonen, lesen Sie hier.

Bald ist es wieder so weit, Weihnachten steht vor der Tür. Und auch wenn Sie sich wahrscheinlich eher Gedanken über die perfekten Geschenke für Ihre Liebsten machen: Hier finden Sie ein paar einfache Tipps, wie Sie rund ums Fest auch auf die Umwelt achten können. Denn fast jedes Jahr steigt an Weihnachten die Abfallmenge um rund 20 Prozent. Wer Abfälle richtig trennt und entsorgt, hilft, wichtige Rohstoffe zu recyceln und so Ressourcen und das Klima zu schonen. Wie? Das lesen Sie hier.

Ressourcen schonen: Tipps rund ums (Geschenk-)Papier

  • Altpapier korrekt entsorgen – so geht es richtig: Gebrauchtes Geschenkpapier, leere Kartonverpackungen oder Schachteln aus Papier und Pappe kommen ins Altpapier. Vorsicht: Bitte entfernen Sie vorher Glitzersterne, Schleifen oder anderen Schmuck auf Kartons oder Schachteln.
  • Recyclingpapier verwenden: Es gibt eine große Auswahl schöner Recyclingpapiere. Das Recycling von Altpapier schont viele wichtige Rohstoffe. Und zusätzlich verbraucht die Herstellung von Recyclingpapier nur die Hälfte der Energie und etwa ein Drittel des Wassers, das für die Produktion von Frischfaserpapier benötigt wird.
  • Verpackung sparen: Liebevoll verpackte Geschenke, darüber freuen sich Ihre Liebsten bestimmt. Die Verpackung muss aber nicht immer aus klassischem Geschenkpapier sein. Auch mit gut erhaltenen Stoffresten oder bunt bedruckten Zeitschriften können Sie Geschenke kreativ einpacken.
  • Geschenkkartons und -papier wiederverwenden: Alles ausgepackt? Verwahren sie gut erhaltenes Papier und schöne Kartons. Damit können Sie später andere Geschenke verpacken.

CO2 sparen: Geschenkverpackungen aus Kunststoff richtig entsorgen

Bücher, Parfum, Schmuck und Zerbrechliches wie Gläser sind gut in Folien, Boxen oder Luftpolsterfolien verpackt, Blister und Trays schützen zarte Pralinen. Kunststoffverpackungen wie diese gehören in die Gelbe Tonne oder in den Gelben Sack. Denn das Recycling von Kunststoffabfällen lohnt sich: Im Vergleich zu Kunststoff aus Primärquellen wie Erdöl lassen sich pro Tonne Recyclingkunststoff bis zu 3,2 Tonnen CO2 einsparen. Das entspricht in etwa der Menge an CO2, die eine Buche im Lauf ihres Lebens speichern kann.

Wertvolle Rohstoffe erhalten: Handy unterm Weihnachtsbaum. Und wohin mit dem alten?

Sie haben ein neues Handy ausgepackt? Dann gibt es vielleicht ein ausgedientes Smartphone zu entsorgen. Auch wenn es nicht mehr funktioniert, ist ein Handy noch viel wert. In ihm stecken wichtige Materialien und Rohstoffe, die recycelt werden können. Bitte bringen Sie es zum Mobilfunk- oder Elektrofachgeschäft oder zu Ihrem Wertstoffhof. Dort wird es fachgerecht entsorgt und recycelt. Das gilt auch für andere Elektrogeräte. Vorsicht Brandgefahr: Smartphones dürfen auf keinen Fall in der Gelben Tonne, dem Gelben Sack oder im Restmüll entsorgt werden. Sind ihre Akkus im Entsorgung-LKW Druck ausgesetzt, können sie in Brand geraten.

Nichts mehr für den Baum: zerbrochene Weihnachtskugeln

Von einigen Dingen muss man sich endgültig trennen: Zum Beispiel von zerbrochenen Weihnachtsbaumkugeln aus Glas. Sie gehören in den Restmüll – nicht in den Altglascontainer. Auf Ihrer Wunschliste stand eine gute Flasche Wein? Diese leeren Glasverpackungen kommen, nach Farben sortiert, in die Altglascontainer.

Noch ein Tipp zum Sparen wertvoller Weihnachtszeit: Rund um die Feiertage werden Abfalltonnen oft anders entleert als gewohnt. Ein Blick in den Abfallkalender hilft, die Tonnen zum richtigen Zeitpunkt vor die Tür zu stellen. Infos dazu erhalten Sie bei Ihrer kommunalen Abfallberatung. Ansprechpartner*innen finden Sie unter www.mülltrennung-wirkt.de/#sektion-plz.

 


Deutschland recycelt vergleichsweise gut

Europa: Das sind die Unterschiede beim Recycling von Abfällen

Braun, gelb, blau, grün, grau - Deutschland trennt den Müll wie ein Weltmeister. Ist das wirklich so? Wie sieht das im Vergleich mit anderen europäischen Ländern aus. Die Farben für eine komplexe Mülltrennung sind noch nicht alle verbraucht. Die Deutschen trennen aber jetzt schon Restmüll (Graue Tonne), gebrauchte Leichtverpackungen aus Kunststoff, Aluminium, Weißblech und Verbundmaterialen (Gelbe Tonne/Gelber Sack oder Wertstofftonne), Altpapier (Blaue Tonne), Glas nach Farben sortiert (Altglascontainer), organische Abfälle wie Grünschnitt (Biotonne grün oder braun), Batterien, Altkleider und kompostierbare Abfälle. Je nach Region gibt es bei der Mülltrennung auch
Unterschiede wie zum Beispiel die Wertstofftonne. Darüber und wie man in Deutschland Abfälle richtig trennt, informiert die Initiative "Mülltrennung wirkt" der dualen Systeme.

Und so ist es in...

Spanien
Ähnlich ist das System in Spanien. Allerdings setzt man dort stärker auf zentrale Sammelstellen, statt auf Abholung. Entsprechend gering ist die Recyclingquote. Laut taz beträgt sie lediglich 35 Prozent - Tendenz in 2021 sogar sinkend. Nur der Restmüll wird vor die Haustür gestellt und - wie in warmen, südlichen Ländern üblich - täglich abgeholt. Wie in Deutschland können Batterien kostenlos z.B. in dafür vorgesehenen Sammelbehältern in Drogerie- oder Supermärkten zurückgegeben werden. Anders als bei uns, wird Glas jedoch nicht nach Farben sortiert.

Italien
Urlauber, die dort eine Ferienwohnung beziehen, wundern sich oft über die so genannten Müllkarten. Dort wird über die meist täglichen Abholtermine informiert. Die Italiener trennen Restmüll
und Wertstoffe mit einigen regionalen Besonderheiten. Man unterscheidet den Restmüll in "Umido" (Feuchtmüll), der der deutschen Biotonne ähnelt, aber auch Essensreste enthält, und "Secco" (trocken), der z.B. aus Porzellan, Glühbirnen oder Wattestäbchen besteht. Die Mülltüten sind meist transparent und werden zur Abholung vor das Haus gestellt. Besonderheiten: Hält man sich nicht an die Regeln bei der Mülltrennung, wird der Abfall nicht mitgenommen und es drohen Strafen.

Österreich
Hier gibt es regionale Unterschiede, die das Trennen nicht einfach machen. Die Österreicher setzen verstärkt auf eine haushaltsnahe Abholung von Großcontainern und Tonnen. Getrennt werden Restmüll (schwarz), Biomüll (braun), Altpapier (rot), Leichtverpackungen aus Kunststoff und Getränkekartons (gelb), Altglas nach weiß und bunt getrennt (grün) und Verpackungen aus Metall (blau). Besonderheit: Das zuständige Ministerium gibt ein Abfall-Trenn-ABC heraus. Darin wird gezeigt, wie richtig recycelt wird und wo es regionale Unterschiede gibt.

Niederlande
In Teilen der Niederlande wird der Abfall wie in Deutschland getrennt und entsorgt - das ist aber nur in wenigen Gemeinden eine Pflicht. Wie soll es auch in Holland anders sein: was bei
uns gelb ist, kommt dort in orange daher. In manchen Gebieten stehen Sammelcontainer, in die man seine Müllsäcke jederzeit hineinwerfen kann. Einige Städte haben aus Platzgründen unterirdische Presscontainer. Dort wird das Volumen der Abfallsäcke verringert und anschließend abgeholt. Besonderheit: An den Stränden werden die Abfälle in drei Kategorien eingeteilt: Restmüll, Plastik/Verpackungen und Papier.

Dänemark
Die Mülltrennung hat in Dänemark einen hohen Stellenwert. Ergänzend zu den Hausmülltonnen werden Abfallsammelstellen und Recyclinghöfe angeboten. Zudem können dort Metall, Glas, Plastik und Papier abgegeben werden. Besonderheit: In Kopenhagen prüft Personal an Sammelstationen, ob nicht mehr Benötigtes in die Weiterverwendung gegeben oder gegebenenfalls zum Tausch angeboten werden kann.

Fazit:
Deutschland liegt bei den Recyclingquoten für Siedlungsabfälle statistisch vorne. Die Europäische Union hat ihre Mitgliedsländer dazu verpflichtet, bis zum Jahr 2025 mindestens 55 Prozent dieser Abfälle zu recyceln. Bis 2030 sollen es 60 Prozent sein. Hierzulande wurde laut Umweltbundesamt bereits 2019 eine Recyclingquote von rund 68 Prozent erreicht.

Weitere Tipps, wie Sie Ihre Abfälle richtig trennen und damit die Umwelt schützen, finden Sie auf www.mülltrennung-wirkt.de


In der Weihnachtsbäckerei: Wohin mit Backpapier, Dekoverpackungen & Co.?

Freuen Sie sich schon auf den Duft knuspriger Weihnachtskekse? Wer selbst backt, muss in der heimischen Backstube danach einiges aufräumen. Wie Sie gebrauchtes Backpapier, Streusel-, Perlenverpackungen und mehr korrekt entsorgen, das lesen Sie hier. Und dann? Genießen Sie Ihre Kekse!

Das vielleicht Beste an Weihnachten? Selbst gebackene, duftende Weihnachtskekse. Sie versüßen nicht nur zuhause die Vorweihnachtszeit – auch Freundinnen und Freunde, Kolleginnen und Kollegen freuen sich über einen Weihnachtsgruß aus der hauseigenen Backstube. Die muss nach dem Backen allerdings erst mal aufgeräumt werden. Wissen Sie zum Beispiel, wohin mit dem gebrauchten Backpapier?

Backpapier richtig entsorgen

Das gleich vorweg: Obwohl „Papier“ im Namen steckt, kommt Backpapier nicht ins Altpapier. Es gehört in den Restmüll. Denn seine Oberfläche ist mit Silikon oder Teflon beschichtet. So lassen sich die zerbrechlichen Weihnachtskekse nach dem Backen vom Papier gut lösen. Das ist praktisch. Doch wegen der Beschichtung kann Backpapier nicht recycelt werden. Für das Recycling von Papier müssen die Papierfasern in Wasser gelöst werden. Das ist bei beschichtetem Papier nicht möglich. Deshalb kommt es nicht ins Altpapier, sondern in die graue Restmülltonne.

Backzutaten: Mit Verpackungen aus Papier aufräumen

Gebrauchte Verpackungen aus Papier, Pappe oder Karton gehören ins Altpapier. Das sind zum Beispiel Papiertüten für Zucker und Mehl oder von Backzutaten wie Backpulver oder Vanillezucker. Sie können recycelt werden. Aus Altpapier werden zum Beispiel neue Karton-, Pappe-, und Papierverpackungen oder auch Zeitungs- und Recycling-Küchenpapier hergestellt. Über 79 Prozent Recyclingpapier werden in Deutschland für die Produktion von Papier, Karton und Pappe verwendet. Küchenpapier – ob gebraucht oder nicht – kommt übrigens nicht ins Altpapier, sondern in den Restmüll.

Streusel, Perlen, Kuvertüre: Leichtverpackungen richtig entsorgen

Sie haben viele leckere Kekse gebacken und weihnachtlich verziert? Dann müssen Sie bestimmt einige leere Streusel-Döschen und Zuckerguss-Tuben oder Folienverpackungen entsorgen. Dafür gilt grundsätzlich: Leere Leichtverpackungen aus Kunststoff, Aluminium oder Weißblech wie diese, gehören in die Gelbe Tonne, in den Gelben Sack oder – wo vorhanden – in die Wertstofftonne. Denn nur dann können sie recycelt und für neue Produkte und Verpackungen genutzt werden. Das spart Energie und wertvolle Rohstoffe. So können Sie auch in Ihrer Backstube helfen, wichtige Ressourcen und das Klima zu schonen.

Und wohin kommt die leere Butterverpackung?

Leere Deckelverpackungen aus Kunststoff für Butter oder Margarine kommen in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack. Das gilt auch für leere Sahne- oder Schmandbecher. Bei Sahne-, Schmand- oder Joghurtbechern entsorgen Sie bitte Kunststoffbecher und Aluminiumdeckel getrennt voneinander in der Gelben Tonne oder dem Gelben Sack. So kann die Sortieranlage sie besser erkennen. Außerdem wichtig: Es dürfen keine Lebensmittelreste in den Verpackungen mehr enthalten sei.

Sie backen nicht selbst? Leckere Weihnachtskekse kann man auch kaufen. Die leer gefutterte Keksverpackung aus Kunststoff kommt in die Gelbe Tonne oder in den Gelben Sack.

Glasverpackungen einfach wiederverwenden: als Keks-Geschenkverpackung

Grundsätzlich gehören leere Glasverpackungen, nach Farben sortiert, in die Altglascontainer. Wenn Sie Weihnachtsgebäck mit Honig süßen oder mit Marmelade füllen: Die leeren Schraubgläser eignen sich auch gut als hübsche Geschenkverpackung. Nicht mehr gebrauchte Glasverpackungen kommen ins Altglas. Dazu zählen zum Beispiel auch Gläser von Gewürzen, wie die von Zimt, Safran oder Vanilleschoten.

Weitere Tipps, wie Sie Ihre Abfälle richtig trennen und damit die Umwelt schützen, finden Sie auf www.mülltrennung-wirkt.de


Neue Infoplattform und neues einheitliches Sammelstellen-Logo der Batterierücknahmesysteme

Neue Infoplattform und neues einheitliches Sammelstellenlogo der Batterierücknahmesysteme

  • Neues Logo zur Kennzeichnung von Batterie-Rücknahmestellen
  • Bereitstellung über Gemeinsame Informationsplattform der Batterierücknahmesysteme
  • Zielgruppe Verbraucherinnen, Verbraucher, Rücknahmestellen, Hersteller und Importeure

Mainz, den 29.11.2021: Ihren Pflichten nach § 18 des Batteriegesetzes (BattG) nachkommend, haben die aktuell am Markt tätigen Batterierücknahmesysteme gemeinsam eine einheitliche Kennzeichnung für Rücknahmestellen entwickelt. Rücknahmestellen können diese zentral über die gemeinsame Informationsplattform der Batterierücknahmesysteme abrufen und für die Kennzeichnung ihrer Rücknahmestelle nutzen. Verbraucherinnen und Verbraucher finden an gleichem Ort die für die Batterierücknahme wichtigen Informationen.

Das Sammelstellenlogo

Das Logo betont die zunehmende Bedeutung der Rücknahme von Batterien und im Speziellen von Lithiumbatterien. Zugleich greift es das in Verbraucherkreisen bekannte und etablierte Symbol der Kreislaufwirtschaft auf. Das so entwickelte Logo kann als Bildmarke ebenso wie als Wortbildmarke genutzt werden und steht allen Rücknahmestellen und Multiplikatoren über die Infopattform zum Download kostenfrei zur Verfügung.

Die Informationsplattform

Unter www.batterieruecknahmesysteme.de werden Verbraucherinnen und Verbraucher über die Bedeutung und gesetzlich vorgeschriebene Notwendigkeit der getrennten Sammlung von Batterien informiert. Darüber hinaus können Rücknahmestellen und Multiplikatoren, z.B. Verbraucherzentralen, Bildungseinrichtungen u.a., das Sammelstellenlogo und weiterführende Informationen und Inhalte, wie Textbausteine oder Vorlagen für ein Hinweisplakat über das Downloadportal kostenfrei abrufen und herunterladen.

Zusammenarbeit mit Rücknahmestellen

Die Batterierücknahmesysteme wenden sich mit der Initiative insbesondere an die zahlreichen Rücknahmestellen im Handel, in den Kommunen sowie an die freiwilligen Rücknahmestellen und rufen zur Nutzung des einheitlichen Logos auf.

www.batterieruecknahmesysteme.de

 

Die Batterierücknahmesysteme

REBAT |  RLG Systems AG
Karl-Hammerschmidt-Str. 36
D-85609 Dornach
Telefon: +49 (0)89 49049-100

Vertreten durch den CEO:
Patrick Wiedemann

www.rebat.com

 

Stiftung Gemeinsames
Rücknahmesystem Batterien
Heidenkampsweg 44
D20097 Hamburg
Telefon: +49 (0)40 237788

Vertreten durch den Vorstand:
Georgios Chryssos

www.grs-batterien.de

 

DS Entsorgungs- und Dienstleistungs- GmbH
Ein Unternehmen der LANDBELL GROUP
Rheinstraße 4 L
D-55116 Mainz
Telefon: +49 (0)6131 235652–801

Vertreten durch die Geschäftsführer:
Ellen Hitschler, Tim Scholz

www.ds-entsorgungs-gmbh.de

 

Gemeinsames Rücknahmesystem
Servicegesellschaft mbH
Heidenkampsweg 44
D-20097 Hamburg
Telefon: +49 (0)40 237788
E-Mail: info@grs-batterien.de

Vertreten durch die Prokuristin:
Dr.-Ing. Julia Hobohm

www.grs-batterien.de

 

ÖcoRecell | IFA-Ingenieurgesellschaft für
Abfallwirtschaft und Umweltlogistik mbH
Caspar-David-Friedrich-Str. 29
D-53125 Bonn
Telefon: +49 (0)228-2497482
E-Mail: service@ifa-gmbh.com

Vertreten durch den Geschäftsführer:
Dipl.-Ing. Karl Georg  Semlitsch

www.ifa-gmbh.com


Treffen Sie uns auf der E-Waste World Conference & Expo in Frankfurt

Sie finden uns vom 30.11.-01.12. am Stand 114 in der Messe in Frankfurt

Vom 30. November bis zum 1. Dezember findet auf dem Frankfurter Messegelände die dritte Ausgabe der E-Waste World Conference & Expo statt. Bei dem zweitätigen Event werden über 1.000 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft und mehr als 80 Aussteller vor Ort sein, um gemeinsam über aktuelle Themen rund um die Sammlung und Verwertung von Elektroaltgeräten zu sprechen.

Unter den 140 Speakern der Konferenz befindet sich auch Wojtek Swietochowski , Head of Global Sales bei der Landbell Group. Wojtek wird am ersten Konferenztag einen Vortrag zum Thema „Sustainability and Producer Responsibility Organizations“ im Rahmen der Kategorie „Green & Sustainable Electronics“ halten.

Die Landbell Group wird auch mit einem Stand (Nr. 114) in der Messehalle vertreten sein, um mit den Besuchern über Elektroschrott zu diskutieren.

Themen der Veranstaltung sind unter anderem Technologien zum Recycling und zur Materialrückgewinnung, „green electronics“, nachhaltige Materialien, ungiftige Ersatzstoffe, Strategien für das Ende des Lebenszyklus sowie Regulierungs- und Geschäftsmodelle.

Melden Sie sich hier für die Veranstaltung an und besuchen Sie uns am Stand!


Onlineshopping: Wohin mit den Verpackungen?

Dieses Jahr wollen Sie Ihre Weihnachtsgeschenke wirklich mal ganz früh besorgen? Falls Sie Ihr „Early Shopping“ online erledigen, kommen mit den Geschenken auch einige Verpackungen bei Ihnen zuhause an. Wie Sie unterschiedliche Versandverpackungen umweltfreundlich entsorgen, das lesen Sie hier.

Geschenke für die Liebsten online shoppen, das geht schnell und einfach. Und auch wenn Sie sich damit nicht selbst beschenken: Das Auspacken macht trotzdem Spaß. In den Versandverpackungen, die bei Ihnen ankommen, stecken wertvolle Rohstoffe. Wenn Sie diese Verpackungen korrekt entsorgen, helfen Sie, wichtige Ressourcen und das Klima zu schonen. Hier erfahren Sie, wie das funktioniert.

Versandkartons und Co. richtig entsorgen

Wussten Sie, dass Papier zehn bis 25-mal recycelt werden kann? Das ist eine gute Nachricht, wenn Sie gerade etliche Kartons vom Lieferdienst an Ihrer Haustüre entgegennehmen. Ausgepackte, leere Versandkartons aus Pappe und Papier sammeln Sie in der Altpapiertonne oder im Altpapiercontainer. So können sie recycelt werden. Auch Wellpappe, Umverpackungen aus Karton oder Pappe und Knüll- und Packpapier gehören ins Altpapier. Ob groß oder klein: Damit die Altpapiertonnen nicht gleich überlaufen, falten oder reißen Sie am besten alle Kartons auseinander und drücken sie flach zusammen. Dann lassen sie sich platzsparend entsorgen. Verwahren Sie doch ein paar von ihnen auf, denn vielleicht möchten auch Sie darin noch etwas verschicken.

Recycling: Was wird aus dem Altpapier?

Aus recyceltem Papier werden zum Beispiel Zeitungspapier, Schulhefte, Wellpappe und neue Kartons hergestellt. Oder Hygienepapiere wie Toilettenpapier, Taschen- oder Küchentücher. In Deutschland werden über 79 Prozent Recyclingpapier für die Produktion von Papier-, Karton- und Pappe verwendet. Die Herstellung von Recyclingpapier verbraucht nur die Hälfte der Energie und etwa ein Drittel des Wassers, das für die Produktion von Frischfaserpapier benötigt wird. Holz für diese Frischfasern muss oft über lange Strecken, zum Beispiel aus Kanada, transportiert werden. So entstehen zusätzlich hohe CO2 Emissionen, die dem Klima schaden.

Bitte nicht in die Altpapiertonne: beschichtete Kartons

Vorsicht bei beschichtetem Karton, Papier und Pappe: Sie sind für das Altpapierrecycling nicht geeignet. Mit Kunststoff beschichtete Kartons, Pappe oder Papiere können Sie – sofern Teil der Verpackung – in der Gelben Tonne oder im Gelben Sack entsorgen. Auch Luftpolsterumschläge bestehen meist aus zwei Sorten Verpackung: Papier und Luftpolsterfolie. Da sie sich nur schlecht voneinander trennen lassen, kommen sie in den Restmüll. Besser: Sie nutzen sie einfach ein zweites Mal.

Wohin mit Luftpolsterkissen, Styropor, Folie & Co.

Ist alles unversehrt bei Ihnen angekommen? Dafür braucht es Füllmaterial aus Kunststoff wie Folien, Luftpolster, Schaumstoff oder Styropor. Diese Verpackungsabfälle gehören in die Gelbe Tonne oder in den Gelben Sack. Das ist wichtig, denn nur dann können sie recycelt werden. Aus ihnen können, neben vielen anderen Produkten, zum Beispiel bunte Verpackungschips werden. Auch die können Sie in der Gelben Tonne oder dem Gelben Sack entsorgen.

Kunststoffverpackung wiederverwerten: gut für Kima und Umwelt

Auch das Recycling von Kunststoffabfällen lohnt sich. Es hilft, wichtige Ressourcen wie Rohöl einzusparen. Davon werden für die Herstellung neuer Kunststoffe große Mengen verbraucht. Aus recycelten Kunststoffen entstehen zum Beispiel Abflussrohre, Pflanztöpfe, Farbeimer, Reinigungsmittelflaschen und neues Verpackungsmaterial für Ihre Online-Einkäufe.

Ihre lokale Abfallberatung sowie weitere Tipps, wie Sie Müll richtig trennen und damit die Umwelt schützen, finden Sie auf www.mülltrennung-wirkt.de


Neue EPR-Verpflichtungen für Marketplace Seller

Marketplace Seller müssen ab Juli 2022 sicherstellen, dass sie ihre EPR-Verpflichtungen einhalten- sonst drohen Verkaufsverbote

Wenn Unternehmen Produkte in Deutschland verkaufen, ist der Marketplace bereits ab 2022 gesetzlich verpflichtet zu bestätigen, dass für das entsprechende Land die erweiterte Herstellerverantwortung (engl.: Extended Producer Responsibility = EPR) eingehalten wird. Dazu werden die Marketplaces künftig die EPR-Registrierungsnummern der Unternehmen erfragen und validieren müssen.

Wenn Unternehmen nicht nachweisen können, dass sie die EPR-Richtlinien einhalten, drohen folgende Konsequenzen:

Der Marketplace ist verpflichtet, die nicht-konformen Angebote in den EPR-Produktkategorien auszusetzen (ggf. Verkaufsverbot für die Artikel):

  • Verpackungen: alle Angebote ab dem 1. Juli 2022
  • Elektro- und Elektronikgeräte (EEE): alle Angebote, die ab dem 1. Januar 2023 unter Elektro- und Elektronikgeräte fallen
  • Batterien: Aktuell noch nicht Bestandteil des Gesetzes

Was bedeutet EPR - und warum sind Marketplace Seller überhaupt davon betroffen?

EPR bedeutet, dass Hersteller von Produkten bzw. Inverkehrbringer grundsätzlich dazu verpflichtet sind, für eine ordnungsgemäße Rücknahme und Entsorgung der Produkte (und deren Verpackungen) zu sorgen. Die entsprechenden Richtlinien hierzu greifen EU-weit und in den einzelnen Staaten.

Unternehmen gelten als Hersteller, wenn sie ein Produkt herstellen, importieren oder verkaufen, das unter die EPR-Bestimmungen im jeweiligen Land fällt und wenn sie nicht in diesem Land ansässig sind.

Als Marketplace Seller gelten Unternehmen als „Fernverkäufer“. Demnach haben sie auch als Marketplace Seller entsprechende EPR-Verpflichtungen zu erfüllen. Hierzu zählen insbesondere die Registrierung bei der zuständigen Stelle und die Mitteilung der EPR-Registrierungsnummer(n) aufgrund der von ihnen verwendeten Versandverpackungen.

Auf unserem Landbell Deutschland LinkedIn-Kanal finden Sie weitere Infos zu den neuen Verpflichtungen für Marketplace Seller.

Auf der Website www.epr-info.com finden Sie noch ausführlichere Infos zu den neuen Verpflichtungen und wie Sie als Marketplace Seller compliant werden.

Bitte kontaktieren Sie uns unter service.vertrieb@landbell.de, wenn wir Sie unterstützen können.


Elektrisierende Kleidung: Mode for Recycling!

Ein fantastisches Finale für die Umweltkampagne von ERP Polen

„Mode for Recycling“ ist eine bemerkenswerte Initiative, bei der Umweltschutz auf Mode und Kunst trifft.

Die polnische Bekleidungsdesignerin Anna Kubisz hat Kinder und Jugendliche dazu eingeladen, Kreationen aus Elektronikschrott zu entwerfen. Dabei haben die jungen Leute gelernt, wie man mit Elektroschrott und gebrauchten Batterien umgeht.

„Es ist sehr wichtig, Abfall sorgfältig zu trennen, vor allem wenn dieser gefährlich für die Umwelt ist, wie z. B. Elektroschrott“, erklärt Anna Kubisz. „Das wichtigste jedoch ist, erst gar keinen neuen Müll oder neue Kleidung zu produzieren.“

„Man sagt, dass die Menge an Kleidung, die momentan weltweit im Umlauf ist, ausreicht, um alle Bewohner der Erde zu versorgen, so dass keine neue Kleidung produziert werden müsste. Der neue Trend besteht darin, mehrmals in demselben Kleid zu erscheinen, die Accessoires zu wechseln, etwas zu verwenden, das man bereits im Schrank hat, und der Kleidung ein zweites Leben zu geben!“

Die zweite Ausgabe von „Mode for Recycling“ endete mit einer Modenschau und berühmten Gästen am 2. September 2021. Polnische Theater- und Fernsehstars präsentierten die bezaubernden Öko-Kleider vor den Augen der jungen Menschen, die an den Workshops teilgenommen hatten und gekommen waren, um ihre Arbeit zu sehen.

ERP Polen ist Anna Kubisz dankbar, dass sie ihr Talent so großzügig zur Verfügung gestellt hat, und dankt allen Gemeinden und Städten, die sich an der Kampagne beteiligt haben.

„Vor allem möchten wir uns bei allen Kindern und Jugendlichen bedanken, die in den Workshops so fleißig gearbeitet haben“, sagte Mikolaj Józefowicz, Geschäftsführer von ERP Polen. „Wir freuen uns, dass unsere Initiative so viele junge Menschen angezogen hat. Es ist ermutigend zu sehen, dass die neue Generation bereit ist, hart zu arbeiten und offen für die Idee einer neuen Welt auf der Grundlage einer Kreislaufwirtschaft ist. Wir möchten uns auch bei den Medien bedanken, die ausführlich über unser Projekt berichtet haben.“

Sie können sich die Modenschau – und andere Kampagnen – auf dem YouTube-Kanal von ERP Polen ansehen.