Batterierücknahmesystem der Landbell GmbH erreicht in 2021 Sammelquote von über 50%

Die Landbell GmbH (Landbell Group) betreibt ein neu genehmigtes Rücknahmesystem für Gerätebatterien nach §7 des Batteriegesetzes. Das Rücknahmesystem hat am 18. November 2021 seinen Betriebsbeginn beauftragt durch einzelne Batteriehersteller aufgenommen. Die Genehmigung wurde durch die Stiftung ear (eine beauftragte Institution des Umweltbundesamtes) erteilt.

Der Auftrag für das Rücknahmesystem besteht darin bundesweit Geräte-Altbatterien zu sammeln und geeigneten Recyclinganlagen zuzuführen.

Von 2016 bis für das Berichtsjahr 2020 galt für die Rücknahmesysteme mindestens 45 Prozent der in Verkehr gebrachten Gerätebatterien zurücknehmen.

Das am 01. Januar 2021 in Kraft getretene novellierte Batteriegesetz hat ab dem Berichtsjahr 2021 die Sammelquote auf mindestens 50% gehoben mit dem Ziel zur Batteriesammlung zu sensibilisieren und vor allem die Sammelmenge und Verwertung zu erhöhen, um darin enthaltene Materialien in die Kreislaufwirtschaft (Circular Economy) einzubringen.

Erreichte Sammelquote der Landbell GmbH für 2021:

Weit über 50% Sammelquote wurden von dem neu genehmigten Rücknahmesystem der „Landbell GmbH“ (Landbell Group) in 2021 erreicht. „Landbell GmbH“ (Landbell Group) hat die für das Berichtsjahr 2021 vom Gesetzgeber auf 50% erhobene Sammelquote für Geräte-Altbatterien überschritten.

Genauere Infos dazu folgen Ende Mai im detaillierten Erfolgsbericht für 2021.


Kein Littering: Schöne Picknickplätze retten

Die Sonne lacht, der Himmel ist blau – ein toller Tag für ein Picknick. Doch oft sind die schönsten Picknickplätze schon zugemüllt. Dabei ist es ganz einfach, Picknickabfälle umweltfreundlich zu entsorgen.

Littering, was ist das denn?

Zuhause werfen wohl die wenigsten Menschen ihren Abfall einfach auf den Boden. Doch wie sieht es aus, wenn wir unterwegs sind?

Nach einer Studie des Umweltbundesamtes hat das sogenannte Littering in den letzten Jahren stark zugenommen. Als Littering wird das achtlose Wegwerfen oder Liegenlassen von Abfällen im öffentlichen Raum bezeichnet. Zu den am meisten „gelitterten“ Abfallarten gehören laut Studie Kunststoff- und Verbundmaterialien wie zum Beispiel Einweggetränkebecher oder andere Einwegverpackungen.

Littering ist ein inzwischen weit verbreitetes Phänomen und hat erhebliche Folgen für die Umwelt. Verpackungsabfälle landen in Parks, Flüssen, an Stränden oder im Meer. Littering sollte daher unbedingt vermieden werden.

Gute Picknickplanung ist alles – das gilt auch für den Abfall

Salate, Sandwiches & Co. können in Lunch-Boxen oder Frischhaltedosen verpackt werden. Wer die Verpflegung für ausgiebiges Picknick im Grünen plant, sollte auch an Abfalltüten denken. Picknickabfälle können Sie so direkt vor Ort trennen und mit nach Hause nehmen. Dort wird der Abfall dann einfach in die richtigen Mülltonnen oder Abfallcontainer entsorgt.

Leere Kunststoffverpackungen? Gehören zuhause in die Gelbe Tonne

In der Gelben Tonne oder in den Gelben Sack entsorgen Sie zum Beispiel Kunststoffverpackungen und -folien mitgenommener Lebensmittel, Eisverpackungen, leere Joghurtbecher oder Chips-Tüten. Dorthin gehören auch leere Senftuben, Kronkorken, Alu-, Blech- oder Kunststoffdeckel. Die Regel lautet: In die Gelbe Tonne oder in den Gelben Sack kommen alle Leichtverpackungen aus Kunststoff, Aluminium, Weißblech und Verbundmaterialien wie Getränkekartons.

Einweggeschirr oder Besteck aus Plastik darf inzwischen nicht mehr verkauft werden. Packen Sie stattdessen umweltfreundliches Mehrweggeschirr in den Picknick-Korb. Falls Sie noch Restbestände von Plastikgeschirr aufbrauchen: Sie gehören in den Restmüll, denn sie sind keine Verpackung.

Wohin mit Papierverpackungen, Einweggrill und Holzkohle?

Verpackungen aus Papier, Pappe und Karton kommen in die Papiertonne. Das gilt auch für Papiertragetaschen oder kleine Papiertüten vom Bäcker, Metzger und Obstladen. Pappteller und Papierservietten hingegen sind ein Fall für die Restmülltonne. In den Restmüll gehören auch Lebensmittelreste und sogar Einweggrills sowie die verbrannte Holzkohle. Sie muss allerdings vollständig gelöscht und erkaltet sein.

Glasverpackungen? Auch unterwegs ein Fall für den Glascontainer 

Leere unbepfandete Glasverpackungen wie Saft- und Weinflaschen, Gurken- oder Olivengläser packen Sie einfach wieder ein und entsorgen sie, nach Farben sortiert, in die jeweiligen Glascontainer. Blaue oder rosafarbene Sektflaschen für ein romantisches Picknick gehören übrigens in den Container für Grünglas. Es verträgt bei der anschließenden Verwertung die meisten Fehlfarben. Die übrigbleibenden Verschlüsse können Sie in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack geben. 

Umwelt und Ressourcen schonen – auch beim Picknick

Beim Picknick liegengelassener Abfall gefährdet zum Beispiel Kleintiere und Pflanzen. Er schadet der Umwelt durch sich in den Boden absetzendes Mikroplastik oder übertragene Schadstoffe. Ihn nachträglich einzusammeln, erzeugt hohe Kosten für Städte und Kommunen. Zu Hause korrekt entsorgte Verpackungen hingegen können recycelt werden. Das schont die Umwelt, schützt das Klima und wichtige Rohstoffe bleiben erhalten.

Helfen Sie mit, die Umwelt zu schonen. Mehr Informationen, wie Sie Ihren Abfall richtig trennen und entsorgen, finden Sie auf www.mülltrennung-wirkt.de.


Voltfang gewinnt den Green Alley Award 2022

Der diesjährige Green Alley Award geht an das deutsche Start-Up Voltfang. Das Unternehmen konnte die Jury mit einem Stromspeichersystem aus wiederverwendeten Elektroauto-Batterien überzeugen und sich am 28. April im Rahmen eines Live-Pitches gegen fünf weitere Finalisten durchsetzen.

Berlin, April 29, 2022. Der Gewinner des Green Alley Awards 2022, Europas erstem Start-Up-Preis der Circular Economy ist Voltfang aus Deutschland. Die Geschäftsidee des Start-Ups: Ihr nachhaltiges Speichersystem verwendet ausschließlich gebrauchte Batterien aus Elektroautos. Auf diese Weise kann das Voltfang-System überschüssige Energie aus Sonnenkollektoren speichern und saubere Energie für Unternehmen bereitstellen.

Jan Patrick Schulz, CEO der Landbell Group und Initiator des Awards, ist sehr zufrieden mit dem diesjährigen Gewinner: „Voltfang greift ein wichtiges Thema für die Kreislaufwirtschaft auf. Die Zahl der Elektroautos auf unseren Straßen wird nach den Plänen der EU bis 2030 auf 30 Millionen ansteigen und damit auch die Menge der Altbatterien aus diesen Autos. Was uns an der Geschäftsidee von Voltfang überzeugt hat, ist die Tatsache, dass sie sich nicht nur darauf spezialisiert haben, das Beste aus diesen Altbatterien zu machen, sondern auch dazu beitragen, die Ökostrom-Lücke im Rahmen unserer Energiewende zu schließen. Das Startup macht sich die Tatsache zunutze, dass Lithium-Ionen-Batterien nach dem Auswechseln aus Elektroautos noch viel Saft haben. Auf diese Weise wird der Lebenszyklus von Altbatterien verlängert und bereits produzierte Energie verfügbar gemacht, wann immer sie gebraucht wird“.

David Oudsandij, Mitgründer und CFO of Voltfang, freut sich über die Auszeichnung und erklärt, wie das Start-Up das Preisgeld von 25.000 Euro verwenden wird: „Wir sind begeistert, diese Auszeichnung zu erhalten. Wir befinden uns jetzt in einer kritischen Phase der Erderwärmung; jede Sekunde zählt. Wir brauchen nachhaltige Speicherlösungen wie unseren Voltfang-Stromspeicher, um die Energiewende zu schaffen. Nur so können wir Ressourcen schonen, die Abhängigkeit aus dem Ausland reduzieren und so manche Batterie vor dem Abfall retten. Daher werden wir das Preisgeld nutzen, um unser Produkt zu kommerzialisieren, mehr Wirkung zu erzielen und eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen.“

Der Green Alley Award ist der erste europäische Start-Up Preis für die Kreislaufwirtschaft. Seit 2014 zeichnet die Landbell Group zusammen mit PartnerInnen der Branche junge GründerInnen aus, die sich für eine Circular Economy in Europa engagieren und fördert damit bahnbrechende Lösungen in den Bereichen Digital Circular Economy, Recycling und Abfallvermeidung.

"Mit dem Green Alley Award stellen wir Kreislaufwirtschafts-Start-Ups wie Voltfang ins Rampenlicht, die einen entscheidenden Beitrag zum Kampf gegen den Klimawandel leisten können“, so Jan Patrick Schulz.

Mehr Informationen können Sie hier in der Pressemitteilung lesen.


Die Flut geht, der Abfall bleibt

Landbell unterstützt Forschungsarbeiten zu Hochwasserabfall nach der Flut in Rheinland-Pfalz

Wir alle erinnern uns noch an die schrecklichen Bilder der Flutkatastrophe in Deutschland vom letzten Jahr. Die Wassermassen haben ganze Ortschaften verwüstet und viel Zerstörung und damit auch Müllberge zurückgelassen. Vor allem im rheinland-pfälzischen Landkreis Ahrweiler haben die Fluten große Schäden verursacht. Aber was bleibt, wenn das Wasser weg ist?

Am 15. März 2022 wurde ein Bericht von Thinking Circular® veröffentlicht (Consultancy der früheren RP Wirtschaftsministerin Eveline Lemke) mit dem Titel „Schlussfolgerungen Hochwasserabfall Ahrtal Flut 2021“. Auf 100 Seiten fassen die Autoren des Berichts zusammen, wie die Manager*innen der Abfallwirtschaft nach der Flut im Juli 2021 im Landkreis Ahrweiler den riesigen Mengen an Hochwasserabfällen Herr werden konnten. Dabei bildet der Bericht nicht nur die Stoffströme ab und zeigt, wo welche Mengen in welcher Qualität angefallen sind. Er zeigt auch Lösungsansätze auf, wie das Abfallmanagement bei der Vorsorge vor Krisen und in das Katastrophenmanagement eingebunden werden sollte, auch um die Auswirkungen von Katastrophen auf Klima-Kipp-Effekte zu begrenzen.

„Die Abfallwirtschaft muss dringend neben den Rettungsdiensten in die Krisenstrukturen mitgedacht und eingebaut werden. Hier besteht Regelungsbedarf. Konzepte zur Zwischenlagerung können bereits in der Schublade liegen, ebenso wie Handbücher für Krisenmanager, in denen die Regeln für gute Abfallbewirtschaftung zu finden sind. Abfall spielte beim Retten eine untergeordnete Rolle. Das muss sich ändern, denn das Management der Abfälle ist teuer und kann nur optimiert werden, wenn die Planung dazu bereits beim obersten Krisenmanagement mitgedacht wird.“

Als Umwelt- und Entsorgungsspezialist mit Hauptsitz in Mainz hat die Landbell Group den Forschungsbericht gesponsert. Den ganzen Bericht können Sie hier lesen.


Garten: Pflanztöpfe & Co. richtig entsorgen

Im Garten und auf dem Balkon tut sich was. Das ist der Frühling! Jetzt nichts wie raus: Altes entsorgen und Neues pflanzen. Und wohin mit welken Pflanzen, gebrauchten Düngerverpackungen oder leeren Pflanztöpfen?

Pflanzen ins Beet, Töpfe zum Recycling

Endlich Frühling: In Ihrem Garten sind blühende Sträucher und Stauden gepflanzt. Auf dem Balkon sonnen sich bunte Frühlingsblumen und duftende Küchenkräuter. Doch wohin jetzt mit den vielen leeren Pflanztöpfen?

Sie kommen in die Gelbe Tonne oder in den Gelben Sack. Das gilt auch für Kunststoffpaletten, die den Pflanztöpfen beim Transport Halt geben. Verkaufsverpackungen aus dem Blumenladen oder Gartencenter wie diese enthalten wertvolle Rohstoffe. Sie können recycelt und zu neuen Produkten verarbeitet werden – zum Beispiel zu neuen Pflanztöpfen.

Auch für Verpackungsabfälle im Garten gilt grundsätzlich: In die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack gehören ausschließlich gebrauchte und restentleerte Verpackungen, die nicht aus Papier, Pappe, Karton oder Glas sind.

Ausrangierte Blumenkübel richtig entsorgen

Sie wollen eine Pflanze umtopfen oder einen Baum pflanzen und den leeren Pflanzenkübel entsorgen? Nicht mehr gebrauchte, große Pflanzgefäße, zum Beispiel aus Metall oder Kunststoff, können Sie in den Sperrmüll geben. Besser noch ist es, sie zu einem nahegelegenen Wertstoffhof zu bringen. Das gilt auch für sperrige, ausrangierte Gartengeräte wie kaputte Kinderschaufeln, verbogene Rechen oder Schubkarren mit Löchern. Sie enthalten wichtige Rohstoffe, die recycelt werden können.

Kleinere Übertöpfe aus Kunststoff gehören nicht die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack. Sie werden erst nach dem Kauf bepflanzt und zählen nicht als Verpackung. Wenn möglich, sollten sie in der Wertstofftonne entsorgt werden, denn so können sie recycelt werden. Wo keine Wertstofftonne vorhanden ist, kommen sie in den Restmüll. Auch kleinere Töpfe aus natürlichem Material, zum Beispiel aus Ton oder Holz, können Sie in geringen Mengen in der Restmülltonne entsorgen.

Wohin mit Verpackungen von Saaten, Erde oder Dünger?

Leere Pappkartons und Papiertütchen entsorgen Sie im Altpapier. Folienverpackungen, zum Beispiel von Blumenerde, gehören in die Gelbe Tonne oder in den Gelben Sack. Dorthinein kommen auch Kunststoffverpackungen von Dünge- oder Pflanzenschutzmittel. Doch Vorsicht: Die Verpackungen müssen vollständig entleert sein. Reste abgelaufener Dünge- oder Pflanzenschutzmittel dürfen auf keinen Fall im Garten oder im Abwasser entsorgt werden. Geben Sie die Restmengen, am besten in der Originalverpackung, bei Ihrer Sammelstelle für Sondermüll ab.

Alte Stauden, welke Blätter: Das kommt in die Biotonne

Baum-, Hecken- und Strauchschnitt oder Unkraut, Gras- und Rasenschnitt: Organische Gartenabfälle können Sie in der Biotonne entsorgen. Wussten Sie, dass auch Ihr Bioabfall weiterverwertet wird? Kompostierungsanlagen verarbeiten ihn zu Kompost, der zum Beispiel in der Landwirtschaft verwendet wird. Und Biogasanlagen erzeugen Energie aus organischen Abfällen. Wichtig ist: Leere Pflanztöpfe oder Kunststofffolien dürfen auf keinen Fall in die Biotonne geraten. Sie verursachen später beim Sortieren hohen technischen Aufwand. Im schlimmsten Fall gerät der Kunststoff mit dem Kompost in Ackerböden oder in Ihre neue Gartenerde aus dem Gartencenter.

Helfen Sie mit, die Umwelt zu schonen. Mehr Informationen, wie Sie Ihren Abfall richtig trennen und entsorgen, finden Sie auf www.mülltrennung-wirkt.de.


Neues Landbell Group Branding

Von heute an sehen Sie, dass wir das Logo von Landbell Deutschland, der LANDBELL GROUP und fünf unserer Unternehmen geändert haben:

Wir möchten damit noch deutlicher zeigen, dass wir alle zu einer Unternehmensgruppe gehören – einer Gruppe, an die Sie sich wenden können, wenn es um die Einhaltung von Umwelt- und Chemikalienvorschriften in Ihrem Unternehmen geht.

Die Logos unserer Unternehmen sind nun durch ein gemeinsames Symbol verbunden, ein Quadrat mit Pfeilen. Dies steht für das Prinzip der Kreislaufwirtschaft und unsere weltweite Plattform für EPR.

Die verschiedenen Farben zeigen dabei das gesamte Spektrum unseres Angebotes. Die umfassenden Kernkompetenzen der LANDBELL GROUP – Compliance, Beratung und Software – unterstützen Unternehmen bei der Erfüllung ihrer EPR-Verpflichtungen auf der ganzen Welt:

  • Rot steht für unsere Unternehmen, die Compliance-Systeme betreiben, wie ERP international und Landbell Deutschland in Deutschland
  • Dunkelblau steht für unsere Unternehmen, die Beratungsdienstleistungen anbieten, wie Landbell H2 Compliance
  • Hellblau steht für unser IT-Unternehmen Landbell Software (ehemals Prodigentia)
  • Grün steht für unsere Unternehmen, die einen Mix aus komplementären Dienstleistungen (Compliance und Beratung) anbieten, wie z.B. Landbell DS Entsorgung

Sie werden keine Änderungen im Kontakt mit Ihren Ansprechpartnern bei der LANDBELL GROUP feststellen, die Sie bereits kennen und denen Sie vertrauen. Wenn Sie jedoch

  • Informationen über unsere Rücknahmesysteme benötigen
  • mit einem unserer Berater über das Management von EPR und Rücknahme auf globaler Ebene sprechen oder
  • eine Softwarelösung einführen möchten, um Komplexität und Kosten zu reduzieren,

dann hilft Ihnen einer unserer 400 Mitarbeiter aus unserer Unternehmensgruppe. Bitte nehmen Sie hier Kontakt mit uns auf.

 


Tipps: Wohin mit altem Putzzeug?

Die Sonne strahlt durch geputzte Fenster und die Böden glänzen? Hurra! Der Frühjahrsputz ist geschafft. Jetzt sollten Sie nur noch gebrauchte Putzutensilien und Verpackungen umweltfreundlich entsorgen.

Der Frühling kommt und Ihre Wohnung ist blitzblank aufgeräumt? Vorbildlich! Wenn Sie jetzt noch die leeren Verpackungen Ihrer Reinigungsmittel und ausgediente Putzlappen, kaputte Eimer oder andere Hilfsmittel richtig entsorgen, dann helfen Sie zusätzlich, wichtige Ressourcen zu schonen. Denn in Ihren gebrauchten Putzutensilien stecken wertvolle Rohstoffe.

Putzmittelverpackungen umweltfreundlich entsorgen

Leere Kunststoffverpackungen von Reinigungsmitteln werden in der Gelben Tonne oder im Gelben Sack gesammelt. So können sie später recycelt werden. Das sind zum Beispiel Plastikflaschen und Nachfüllbeutel, aber auch Tuben, Tiegel, Dosen, Kanister und Pumpsprayflaschen – wenn sie aus Kunststoff oder Metall sind. Auch Spraydosen aus Aluminium gehören in die Gelbe Tonne oder in den Gelben Sack. Doch Vorsicht: Sie müssen komplett entleert sein.

Grundsätzlich gilt die Regel:

In die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack gehören alle gebrauchten und restentleerten Verpackungen, die nicht aus Papier, Pappe, Karton oder Glas sind. Bitte entsorgen Sie Verpackungsbestandteile wie Deckel oder Schraubverschlüsse getrennt von der Verpackung in der Gelben Tonne oder dem Gelben Sack. Sie werden oft aus unterschiedlichem Material hergestellt und können besser recycelt werden, wenn die Sortieranlage sie getrennt erfassen kann.

Leere Glasflaschen sollten Sie, nach Farben sortiert, in die passenden Glascontainer werfen. Verpackungen aus Papier, Pappe oder Karton gehören ins Altpapier.

Wohin mit Resten von Putzmitteln?

Bevor Verpackungen entsorgt werden, müssen sie komplett entleert sein. Das Gute ist: Putzmittel halten sehr lange. Am besten brauchen Sie also einfach alles komplett auf. Falls dennoch Reste in der Verpackung sind: Bei Reinigungsmitteln gilt besondere Vorsicht:  Einige von ihnen können gefährliche Chemikalien enthalten. Sie müssen dann, idealerweise in ihrer Originalverpackung, als Sondermüll bei einer Schadstoffsammelstelle abgegeben werden. Ob Ihr Putzmittel in den Sondermüll gehört, erkennen Sie an den auf der Verpackung abgebildeten Gefahrensymbolen.

Weg mit alten Lappen, Schwämmen und Bürsten

Putzschwämme und Lappen, Reinigungsbürsten aller Art, Microfasertücher, Staublappen und auch Wischmopp-Reinigungsbezüge gehören, wenn sie nicht mehr zu gebrauchen sind, in den Restmüll. Das gilt auch für Einwegputz- oder -Hygienetücher. Sie dürfen auch nicht in der Toilette hinuntergespült werden, denn sie verknoten sich im Abwassersystem und verstopfen Pumpen und Rohre. Und ganz zum Schluss, falls nicht mehr brauchbar, kommen auch Ihre Putzhandschuhe in die graue Restmülltonne.

Was tun mit alten Besen, Eimern & Co.?

Der kaputte Stiel vom Wischmopp, der Putzeimer, der Besen oder die Kehrschaufel gehören nicht in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack – auch nicht, wenn sie aus Kunststoff sind! Denn sie sind keine Verpackungen und daher ein Fall für den Restmüll. Wo vorhanden, können Sie alte Putzgeräte aus Kunststoff oder Metall, zum Beispiel die Kehrschaufel aus Plastik oder den Metalleimer, in der Wertstofftonne entsorgen. So können enthaltene Wertstoffe recycelt werden.

Sind die Gegenstände groß und sperrig oder es fehlt der Platz dafür in Ihrer Restmüll- oder Wertstofftonne, können Sie sie bei einem nahegelegenen Wertstoffhof abgeben oder über den Sperrmüll entsorgen.

Mehr Tipps, wie Sie Ihren Abfall richtig trennen und damit die Umwelt schützen, finden Sie hier: www.mülltrennung-wirkt.de

 


Sie benötigen Unterstützung bei der Erstellung und Abgabe Ihrer Vollständigkeitserklärung (VE)?

Sie haben gerade eine Aufforderung der Zentralen Stelle zur Abgabe einer Vollständigkeitserklärung erhalten und benötigen zuverlässige und schnelle Unterstützung?

Ihr Unternehmen ist zur Abgabe einer Vollständigkeitserklärung verpflichtet, wenn Ihre im Jahr 2021 auf dem deutschen Markt in Verkehr gebrachten Verpackungsmengen die folgenden Mengenschwellen erreichen:

• mehr als 80.000 kg Glas, und/oder
• mehr als 50.000 kg Papier, Pappe, Karton und/oder
• mehr als 30.000 kg Leichtverpackunen (Eisenmetalle, Aluminium, Kunststoff, Getränkekartonverpackungen, sonstige Verbundverpackungen)

Die Vollständigkeitserklärung muss von einem registrierten Sachverständigen, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater oder vereidigten Buchprüfer geprüft und bestätigt werden.

Wir empfehlen Ihnen, schnell zu handeln, da die Behörden bei Nichtvorlage der Vollständigkeitserklärung ein Bußgeld von bis zu 100.000 € verhängen können.

Frist für die Einreichung in LUCID: spätestens am 15. Mai 2022

Unsere Dienstleistungen umfassen:

  • Prüfung durch einen Partner-Wirtschaftsprüfer zu einem Vorzugspreis
  • Unterstützung bei der Datenaufbereitung
  • Unterstützung bei der Eingabe aller erforderlichen Daten in das LUCID-Portal
  • Unterstützung bei der Kommunikation mit dem Auditor

Gerne beraten und unterstützen wir Sie bei der Abgabe Ihrer Vollständigkeitserklärung.
Wenn Sie noch Fragen haben oder eine Lösung benötigen, kontaktieren Sie uns unter vertriebausland@landbell.de. Wir sind für Sie da!


Recycling: Neues Leben für alte Verpackungen

Wie entstehen neue Produkte aus gebrauchten Kunststoff-, Papier- und Glasverpackungen? Mit Ihrer Hilfe: Denn Verpackungen müssen schon zuhause richtig getrennt werden. Das schont Ressourcen und Klima.

Wie aus gebrauchten Verpackungen neue Produkte entstehen

Der erste Schritt: Zuhause den Müll richtig trennen. Leichtverpackungen, also gebrauchte Verpackungen aus Kunststoff, Metall oder Verbundstoff gehören in die Gelbe Tonne oder in den Gelben Sack. Verpackungen aus Papier, Pappe und Karton kommen in die Papiersammlung. Verpackungen aus Glas wie Einwegflaschen oder Glasbehälter werden nach Farben sortiert in Glascontainer eingeworfen. Wer das alles richtig macht, hilft, wichtige Rohstoffe zu recyceln und so Ressourcen zu schonen.

Was passiert mit den gesammelten Kunststoffverpackungen?

Sie entsorgen gebrauchte Kunststoffverpackungen in der Gelben Tonne oder dem Gelben Sack? Dann leisten Sie einen großen Beitrag zu Ressourcen- und Klimaschutz. In der Sortieranlage werden die Leichtverpackungen aus der Gelben Tonne oder dem Gelben Sack weiter nach Materialarten getrennt und zu Wertstoffballen gepresst. Danach geht es zu speziellen Verwertern. Dort werden die Kunststoffverpackungen von Fremdstoffen befreit und industriell gereinigt. Auf diese Weise entstehen sortenreine Kunststoffflakes für die Weiterverarbeitung. Nach dem Trocknen werden die Flakes eingeschmolzen und zu Granulat verarbeitet. Das Granulat dient als Rohstoff für die Herstellung neuer Produkte. Das können beispielsweise Abflussrohre, Pflanztöpfe oder Verpackungen wie Farbeimer oder Reinigungsmittelflaschen sein.

Recycling „Spitzenreiter“: Aluminium und Weißblech

Metalle wie Aluminium und Weißblech sind wertvolle Rohstoffe. Und sie können nahezu beliebig oft recycelt werden. Auch Verpackungen aus Metall, zum Beispiel Dosen oder Senftuben, müssen also unbedingt in der Gelben Tonne, dem Gelben Sack oder, wo vorhanden, in der Wertstofftonne entsorgt werden, damit sie als Rohstoff nicht verloren gehen.

Wertvolles Altpapier: Papierfasern haben viele Leben

Papierfasern können zehn bis 25-mal recycelt werden. Der Großteil der deutschen Papier-, Karton- und Pappprodukte wie Briefumschläge, Transportkartons oder Hygienepapier wird aus Altpapier hergestellt. Der Recyclingprozess beginnt mit dem Sortieren nach Papier- und Pappe-Qualitäten. Anschließend wird das Altpapier zu einem Faser-Wassergemisch verarbeitet. Gut zu wissen: Störstoffe wie Fenster von Nudelverpackungen oder Klebestreifen von Versandkartons werden hier entfernt. Sie müssen sie zuhause nicht getrennt entsorgen. Über ein Sieb fließt das Wasser ab, die Fasern verbinden sich, Papierbahnen entstehen. Sie werden entwässert und geglättet bis schließlich neues Papier für die Verarbeitung zur Verfügung steht. So werden zum Beispiel aus gebrauchten Papierverpackungen von Tiefkühlprodukten neue Papierprodukte.

Aus Altglas entstehen neue Flaschen und Gläser

Das Recycling von Glasverpackungen ist eine Erfolgsgeschichte. Glasflaschen und -behälter lassen sich beliebig oft zu neuen Glasbehältern einschmelzen, ohne an Qualität einzubüßen. Wichtig ist ein sorgfältiges Vorsortieren nach Farben. In der Aufbereitungsanlage werden Fremdstoffe wie Metalldeckel aussortiert. Das Glas wird zerkleinert und Fehlfarben entfernt. In der Glashütte werden die sortierten Scherben zusammen mit neuen Rohstoffen eingeschmolzen und in Formen gegossen. Das Ergebnis sind neue Flaschen und Gläser.

Sie wollen genauer wissen, wie aus gebrauchten Verpackungen neue Produkte entstehen? Unter www.360grad-tour.muelltrennung-wirkt.de können Sie ganz einfach virtuell in eine moderne Sortieranlage hineinschauen.

Weitere Infos finden Sie auf der Website der Initiative „Mülltrennung wirkt“.

 


Es stehen große Änderungen bevor für Online-Marktplätze in Deutschland

Behalten Sie die neuen Verpflichtungen für Verpackungen und Elektrogeräte im Blick

Auf in Deutschland tätige Online-Marktplätze und Fulfilment-Dienstleister kommen demnächst neue Pflichten im Bereich der erweiterten Herstellerverantwortung zu. Diese gelten für das Inverkehrbringen von Verpackungen und Elektrogeräten.

Für Verpackungen beruhen die neuen Pflichten auf dem im vergangenen Jahr novellierten Verpackungsgesetz. Dieses sieht vor, dass Betreiber elektronischer Marktplätze das Anbieten von verpackten Produkten unterbinden müssen, wenn die Verkäufer dieser Produkte ihren gesetzlichen Verpflichtungen nicht gesetzeskonform nachkommen.

Anbieter von Produkten auf den Marktplätzen müssen daher als Hersteller/ Inverkehrbringer von Verpackungen bei der Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister registriert sein und die Verpackungen bei einem dualen System lizenzieren.

Zudem dürfen Fulfilment-Dienstleister für Hersteller ohne korrekte Registrierung bei der zuständigen Behörde und/ oder ohne entsprechende Beteiligung der Verpackungen von Produkten keine Tätigkeiten wie z.B. das Lagern, Verpacken oder Versenden von Ware, erbringen.

Verstöße gegen diese Vorgaben können mit einer Geldstrafe von bis zu 200.000 Euro geahndet werden. Die Regelungen treten ab dem 1. Juli 2022 in Kraft und gelten sowohl für Produkt- als auch für Versandverpackungen.  Mit diesen Regelungen wird jeder einzelne Marktplatzteilnehmer/ Nutzer von Fulfilment Dienstleistungen in die Verpflichtung genommen. Der  Marktplatz-Betreiber/ Fulfilment-Dienstleister selbst hat darüber hinaus nachweisbar zu dokumentieren, dass die gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden.

Ähnliche Vorschriften treten am 1. Januar 2023 für das Inverkehrbringen von Elektrogeräten in Kraft. Betreiber elektronischer Marktplätze dürfen das Anbieten oder Bereitstellen von Elektrogeräten nicht ermöglichen und Fulfilment-Dienstleister die Lagerhaltung, Verpackung, Adressierung oder den Versand in Bezug auf Elektrogeräte nicht vornehmen, wenn der Hersteller dieser Geräte nicht oder nicht ordnungsgemäß registriert ist. Auch hier drohen bei Nichteinhaltung Bußgelder von bis zu 100.000 Euro.

Als Betreiber von Herstellerverantwortungssystemen für beide Abfallströme bietet Landbell Group Betreibern von Marktplätzen eine einfache und maßgeschneiderte Lösung zur Einhaltung der oben genannten Vorschriften. Kontaktieren Sie uns gerne für weitere Informationen.