Mülltrennung für Haustiere

Sind auch Sie letztes Jahr auf Hund, Katze oder Hamster gekommen? Mit Ihrem neuen Familienmitglied fallen auch neue Abfälle an. Wie Sie die richtig entsorgen, das erfahren Sie hier.

Wenn bei Ihnen im letzten Jahr ein neues Haustier eingezogen ist, dann geht es Ihnen wie vielen Menschen: Seit Beginn der Corona-Pandemie im März 2020 ist laut Angaben von Fachverbänden die Anzahl tierischer Mitbewohner in deutschen Haushalten um eine Million auf knapp 35 Millionen angestiegen.

Mülltrennung: Neue Mitbewohner, neue Abfälle

Mit Ihrem neuen Haustier ziehen auch Produkte für seine Ernährung, Pflege und Unterhaltung bei Ihnen ein. Und es gibt neuartige Abfälle: Wohin kommen leere Verpackungen von Futter und Pflege? Was tun mit zerbissenen Spielbällen und gebrauchtem Katzenstreu? Diese Abfälle müssen richtig getrennt und entsorgt werden.

Futter und Pflege: Leere Verpackungen richtig trennen

Ihr neues Familienmitglied mit Samtpfoten bekommt Futter aus Alu-Schalen? Ihr frisch eingezogener „Best Buddy“ mit dem treuen Blick liebt Dosenfutter? Auch bei der Entsorgung der Verpackungen von Tierfutter, Pflegeprodukten und sonstigem Haustierzubehör gilt die Regel: Restentleerte Verpackungen, die nicht aus Papier, Pappe, Karton oder Glas sind, gehören in die Gelbe Tonne oder in den Gelben Sack.

Das sind zum Beispiel:

  • Verpackungen aus Kunststoff, Aluminium oder Weißblech wie Standbodenbeutel, Aluminiumschalen oder Konservendosen für Tierfutter;
  • Kunststoffverpackungen von Kauknochen oder Belohnungsleckereien;
  • Verbundverpackungen wie beschichtete Tüten von Katzen- oder Kleintierstreu;
  • Verpackungen von Fellpflegeprodukten, zum Beispiel Hunde- oder Katzenshampoo, oder leere Zahnpastatuben;
  • Putzmittelflaschen für die Reinigung von Käfigen und Katzentoilette sowie Hygienesprays.

Wichtig: Deckel oder Schraubverschlüsse sollten Sie getrennt von anderen Verpackungsbestandteilen in der Gelben Tonne oder den Gelben Sack entsorgen, Spraydosen müssen unbedingt völlig entleert sein.

Wer sich an diese Regeln hält, schont die Umwelt. Denn nur Verpackungen, die in der Gelbe Tonne oder den Gelben Sack entsorgt werden, können recycelt werden.

Noch mehr Recycling: Glas und Papier entsorgen

Leere Glasverpackungen, zum Beispiel von Vitaminpräparaten oder Pflegeölen werden nach Farben sortiert in die passenden Glascontainer geworfen. Ins Altpapier, also in die blaue Tonne, kommen Umverpackungen oder Verpackungsbestandteile aus Papier und Karton.

Spielen: Wohin mit zerbissenen Bällen, alten Laufrädern & Co.?

Hund, Katze, Hamster oder Zwergkaninchen: Für eine artgerechte Tierhaltung brauchen Ihre neuen Mitbewohner nicht nur liebevolle Pflege, Futter und Schlaf. Sie müssen auch gut unterhalten werden. Zerbissene Bälle und kleineres ausgemustertes Spielzeug, zum Beispiel aus Kunststoff oder Holz, kommen in den Restmüll. Große Gegenstände wie ausgediente Kratzmöbel oder ein Katzenklo können Sie auf dem Sperrmüll entsorgen. Alte Käfige, Fressnäpfe oder Spielzeuge aus Metall können Sie bei Ihrem Wertstoffhof abgeben.

Hygiene: Haare, Federn, gebrauchtes Katzenstreu & Co. richtig entsorgen

Tragen Sie beim Reinigen von Käfig oder Katzenklo Einweghandschuhe, kommen diese danach in die Restmülltonne. Katzenkot können Sie in der Toilette entsorgen – aber immer ohne Katzenstreu! Und auch nur, wenn Sie im Katzenklo Naturstreu verwenden. Katzen- oder Kleintierstreu entsorgen Sie am sichersten im Restmüll. Die Ausnahme: Naturstreu aus biologisch abbaubarem Material. Das darf, je nach Regelung ihrer Kommune, auch in die Biotonne. Dorthin gehören auch Tierhaare und Federn.

Viele weitere Infos zum Thema Mülltrennung für Mensch und Tier finden Sie auf:

www.muelltrennung-wirkt.de


Novelle des VerpackG - was ändert sich bei nicht systembeteiligungspflichtigen Verpackungen?

Novelle des Verpackungsgesetzes -  was ändert sich bei nicht systembeteiligungspflichtigen Verpackungen?

Die ersten Änderungen der Novelle des Verpackungsgesetzes (VerpackG) sind bereits am 3. Juli 2021 in Kraft getreten, weitere Änderungen folgen im Laufe des Jahres 2022. Wir hatten Ihnen hier bereits eine Übersicht mit den wichtigsten Änderungen zusammengestellt.

Betroffen sind in der ersten Stufe vor allem auch die sogenannten nicht systembeteiligungspflichten Verpackungen. Diese sind nach §15 Abs. 1 VerpackG folgendermaßen definiert:

  • Transportverpackungen: Sie erleichtern die Handhabung und den Transport von Waren, indem sie die direkte Berührung der Ware und Transportschäden (im Handel) vermeiden. Sie sind typischerweise nicht zur Weitergabe an Endverbraucher bestimmt. Klassische Beispiele sind Paletten oder Großverpackungen.
  • Verkaufs- und Umverpackungen, die nach Gebrauch typischerweise nicht bei privaten Endverbrauchern als Abfall anfallen: Klassische Beispiele sind Verkaufs- oder Umverpackungen, die für Gewerbe- oder Industrieunternehmen bestimmt sind, wie großgewerbliche Verpackungen, Exportverpackungen etc.
  • Verkaufs- und Umverpackungen, für die wegen Schadstoff- und/oder Gesundheitsrisiken bei der Verwertung eine Systembeteiligung nicht möglich ist
  • Verkaufsverpackungen schadstoffhaltiger Füllgüter
  • Mehrwegverpackungen: Sie sind dazu konzipiert und bestimmt, nach dem Gebrauch mehrfach zum gleichen Zweck wiederverwendet zu werden und ihre tatsächliche Rückgabe und Wiederverwendung wird durch eine ausreichende Logistik ermöglicht sowie durch geeignete Anreizsysteme, in der Regel durch Pfand, gefördert.

Welche Änderungen sind bereits in Kraft getreten? Sind Sie betroffen? Wir haben Ihnen hier alle Änderungen zusammengestellt.

Wenn Sie Unterstützung benötigen, kontaktieren Sie uns gerne für ein unverbindliches Angebot.

 

 


Nun ist es offiziell: Sie können uns vertrauen!

Europas führende Vertrauensmarke verleiht Gütesiegel an EASy-Shop

Nach erfolgreicher Prüfung darf der EASy-Shop der Landbell Group das Gütesiegel mit Käuferschutz von Trusted Shops tragen.

Mit der Zertifizierung zeigt Landbell seinen Kunden, dass Qualitätskriterien wie der Schutz von Kundendaten, Transparenz und Verständlichkeit sowie Sicherheit bei der Bezahlung von einem unabhängigen Anbieter geprüft und garantiert werden. Der an das Gütesiegel angeschlossene Käuferschutz stellt eine zusätzliche Sicherheit für die Kunden dar.

Der EASy-Shop bietet Verkäufern und Online-Händlern günstige Pauschallösungen zur Lizenzierung von kleinen und mittleren Verpackungsmengen für Deutschland und Österreich – und das schnell und unkompliziert über easyshop.landbell.de. Gleichzeitig findet man einen ausführlichen Info-Bereich mit allen Fragen rund ums Verpackungsgesetz.

Zudem sammelt Landbell über das Trusted Shops-Bewertungssystem Bewertungen und zeigt sich so noch transparenter gegenüber Kunden und Besuchern der Webseite. Neben dem deutschen wurde auch der österreichische Shop mit dem Trusted Shops-Gütesiegel ausgezeichnet.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite von Trusted Shops.


Neue EPR-Anforderungen für Online-Marktplätze

Der Online-Handel erfreut sich immer größerer Beliebtheit – nicht nur wegen der höheren Bequemlichkeit für die Verbraucher, sondern auch wegen der vielen Ladenschließungen auf Grund der Corona-Pandemie.

Gleichzeitig sehen die Europäische Kommission und viele Mitgliedstaaten im Online-Handel einen Tummelplatz für Trittbrettfahrer, die sich ihrer EU-weiten erweiterten Herstellerverantwortung (EPR) für Elektroaltgeräte, Batterien und Verpackungen entziehen.

Besonders gravierend tritt dieses Problem bei Online-Marktplätzen auf. Die Gründe dafür sind vielfältig: So sind sich viele Händler ihrer EPR-Verpflichtungen überhaupt nicht bewusst. Hinzu kommt, dass Online-Marktplätze aktuell noch nicht verpflichtet sind, die Compliance ihrer Verkäufer sicherzustellen.

Zuletzt hatten die europäischen Institutionen mit Verweis auf Artikel 8a der Abfallrahmenrichtlinie nochmals betont, dass Akteure im Online-Handel grundsätzlich ähnliche Pflichten haben wie alle anderen Hersteller oder Einzelhändler. Die Europäische Kommission arbeitet derzeit an einem Leitfaden, um die Mitgliedstaaten bei der Ausformulierung dieser Pflichten zu unterstützen.

Ein erster Entwurf dieses Leitfadens aus dem September 2020 sieht vor, dass Mitgliedsstaaten Maßnahmen zur Verhinderung illegaler Online-Verkäufe in Erwägung ziehen sollen. Dabei wird ausdrücklich die Notwendigkeit betont, Online-Marktplätzen bestimmte Pflichten aufzuerlegen, um das Trittbrettfahrer-Problem zu lösen. So könnten Online-Marktplätze dazu verpflichtet werden, die Einhaltung bestimmter EPR-Anforderungen (z.B. Registrierung und Berichterstattung) von ihren Verkäufern dokumentieren zu lassen und zu überprüfen.

Obwohl der Leitfaden noch nicht offiziell veröffentlicht ist, haben Deutschland, Frankreich, Belgien und Portugal bereits Gesetze zur Umsetzung der neuen Anforderungen an Online-Marktplätze veröffentlicht oder auf den Weg gebracht, wenn auch mit jeweils unterschiedlichem Ansatz.

So sollen Marktplätze in Deutschland und Belgien verpflichtet werden, ihre Verkäufer über die EPR-Anforderungen zu informieren, nicht jedoch in Frankreich und Portugal. Ebenso sollen diese aktiv überprüfen, ob Verkäufer ihren Registrierungs- oder Meldepflichten nachkommen und bei einer Herstellerverantwortungsorganisation lizenziert sind. Auch das Führen eines internen Registers mit den EPR-Daten sämtlicher Verkäufer gehört zu den vorgesehenen Pflichten.

Für den Fall der Nichteinhaltung durch einen Verkäufer sehen die Mitgliedsstaaten verschiedene Maßnahmen für Online-Marktplätze vor, z.B. die Sperre der betroffenen Verkäufer oder die Übernahme der EPR-Verpflichtung des Verkäufers.

Es ist davon auszugehen, dass andere Länder dem Beispiel von Deutschland, Frankreich, Belgien und Portugal folgen werden. Schließlich haben alle EU-Mitgliedsstaaten mit den negativen Folgen der vielen Trittbrettfahrer zu kämpfen, wie der Unterfinanzierung der Abfallwirtschaft und der Ungerechtigkeit den vielen ehrlichen Herstellern gegenüber, die für die Ausfälle der Trittbrettfahrer aufkommen müssen.

Wie der aktuelle Stand der neuen Verpflichtungen für Online-Marktplätze in Deutschland ist, finden Sie unter www.verpackungesetz-info.de

 


Gesetzliche Neuregelung für eine privatwirtschaftliche und wettbewerbsneutrale Lösung für effektive Anreizsetzung nach §21 VerpackG

Die dualen Systeme sind nach §21 (1) des aktuellen VerpackG dazu verpflichtet, Herstellern Anreize für das Inverkehrbringen ökologisch vorteilhafter Verpackungen zu schaffen. Den Ergebnissen des UBA-Forschungsvorhabens zur Evaluation der Wirksamkeit von §21 (1) VerpackG zufolge existieren jedoch systemimmanente Probleme bei der Anreizsetzung. Vor diesem Hintergrund werden aktuell wettbewerbsneutrale Fondsmodellvarianten diskutiert und Marktakteure vom Umweltbundesamt zur Einreichung weiterer Alternativen aufgefordert. Im Sinne einer effektiven Umsetzung von §21 (1) VerpackG sprechen sich die dualen Systeme gemeinsam für eine gesetzliche Neuregelung eines privatwirtschaftlich organisierten und wettbewerbsneutralen Modells aus, das auf bereits etablierten Strukturen und Prozessen aufbaut.

Recyclingfähiges Verpackungsdesign und Rezyklateinsatz in Verpackungen sind wichtige Voraussetzungen, um die steigenden Recyclingquoten nach Verpackungsgesetz zu erreichen, noch mehr Ressourcen durch Verpackungsrecycling einzusparen und den Ausstoß klimaschädlicher CO2-Gase weiter zu reduzieren. Diese Zusammenhänge wurden im aktuellen Verpackungsgesetz bereits berücksichtigt und die dualen Systeme dazu verpflichtet, ökologische Kriterien der Verpackungs-gestaltung bei der Bemessung der Beteiligungsentgelte miteinzubeziehen. Nach über zwei Jahren Verpackungsgesetz überprüft das Umweltbundesamt im Rahmen eines Forschungsprojekts die bisherige Wirksamkeit und zukünftige Möglichkeiten zur Weiterentwicklung des §21 VerpackG. Im Ergebnis steht für die Systeme fest: Eine Neuregelung des §21 VerpackG für eine funktionierende privatwirtschaftliche und wettbewerbsneutrale Lösung ist unumgänglich.

Wettbewerbsneutrale Lösung der dualen Systeme
Als zentrale Marktakteure der Kreislaufwirtschaft in Deutschland sehen die dualen Systeme sich in der Verantwortung, gemeinsam eine Lösung voranzutreiben, die die größtmögliche ökologische Anreizwirkung erzielt und gleichzeitig die Interessen privatwirtschaftlicher Stakeholder berücksichtigt. Denn eine mögliche gesetzliche Neuregelung von §21 VerpackG hat unmittelbar Auswirkung auf die Kostenbelastung der Inverkehrbringer wie auch auf den Markt und den Wettbewerb der dualen Systeme.

Das in den Gesetzgebungsprozess einzubringende Anreizmodell der dualen Systeme bezieht alle Materialfraktionen gleichermaßen ein - lediglich Verpackungen, die hochgradig recyclingfähig sind, werden von der Zahlung fester (für alle Systeme identischer) Zuschläge je Fraktion ausgenommen. Für eine effiziente und einfache Abwicklung wird auf etablierte Melde- und Abrechnungsprozesse zurückgegriffen, die bereits zwischen Verpflichteten und dualen Systemen existieren. So können redundante Kosten vermieden werden, die der eigentlichen Anreizwirkung letztlich entgegenstehen. Die Ansiedlung des Anreizmodells in der Verantwortlichkeit der dualen Systeme ist auch dahingehend schlüssig, dass diese für die Erfüllung der Recyclingquoten ein großes Interesse haben, dass Anreize nach §21 VerpackG ihre maximale Wirkung entfalten. Mit diesem Modell würde die im Gesetz verankerte funktionale Teilung operativer Umsetzungs- (Hersteller und duale Systeme) und Kontrollpflichten (Zentrale Stelle) fortgesetzt.

Transparente, zweckgebundene Förderung von Maßnahmen im Sinne des §21 VerpackG
Die Förderung der bereits im aktuellen VerpackG und dessen Gesetzesbegründung formulierten Ziele zum Schließen der Materialkreisläufe wird mit dem möglichen neuen, gesetzlich zu verankernden Modell der dualen Systeme verfolgt. Die vereinnahmten Mittel würden hierbei insbesondere für Maßnahmen und Initiativen ausgeschüttet werden, die das recyclingfähige Verpackungsdesign, den Rezyklateinsatz in Verpackungen und die Verbraucherinformation zum Ziel haben. Zudem sollen Innovations- und Investitionsanreize in die Kreislaufwirtschaft geschaffen werden. Zur Sicherstellung der Wettbewerbsneutralität sieht das skizzierte künftige Modell die Akkreditierung und Kontrolle förderungswürdiger Projekte durch eine wettbewerbsneutrale Stelle oder Gremium (z.B. BMU, UBA oder ZSVR) vor. Die Mittel werden insolvenzsicher verwaltet und verpflichtend über einen definierten Zeitraum ausgekehrt.


Ansprechpartner

BellandVision GmbH: Diana Uschkoreit, Tel.: +49 (0)9241 4832225, presse@bellandvision.de, www.bellandvision.de

Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland GmbH: Norbert Völl, Tel.: +49 (0)2203 937507, norbert.voell@gruener-punkt.de, www.gruener-punkt.de

EKO-PUNKT GmbH & Co. KG: Anna Ephan, Tel.: +49 (0)2306 106871, presse@remondis.de,
www.eko-punkt.de

INTERSEROH Dienstleistungs GmbH: Dr. Jan Hendrik Kempkes, +49 (0)2203 91471300, jan.hendrik.kempkes@interseroh.com, www.interseroh.de

Landbell AG für Rückhol-Systeme: Dr. Raffaela David, Tel.: +49 (0)6131 235652424, r.david@landbellgroup.com, www.landbell.de

NOVENTIZ Dual GmbH: Dirk Boxhammer, Tel.: +49 (0)221 80015870, presse@noventiz.de, www.noventiz.de

PreZero Dual GmbH: +49 (0)7132 30773255, presse@int.prezero.com, www.prezero.com/dual

Reclay Systems GmbH: Jens Nießmann, Tel.: +49 (0)221 58009850; niessmann@reclay-group.de, www.reclay-group.com

Recycling Dual GmbH: Sarah Wickerath-Teufel, Tel: +49 (0)2161 9462703, sarah.wickerath-teufel@recycling-dual.de, www. recycling-dual.de

Veolia Umweltservice Dual GmbH: Andreas Jensvold, Tel.: +49 (0)40 78101824, de.ukom.entsorgung@veolia.com, www.veolia.de/dual

ZENTEK GmbH & Co. KG: Irene Wohlmannstetter, Tel.: +49 (0)2203 8987145, presse@zentek.de, www.dualessystemzentek.de


Landbell führt kostenloses PACK2RECYCLE Online-Tool für Kunden ein

Landbell führt kostenloses PACK2RECYCLE Online-Tool für Kunden ein

Recyclingfähige Verpackungen sind die Voraussetzung für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft. Die Idee dahinter: wichtige Rohstoffe der Kreislaufwirtschaft zurückzuführen und damit aktiv zum Klimaschutz und zur Ressourcenschonung beizutragen. Aber wie können Sie Ihre Verpackungen recyclingfähiger machen?

Als Umwelt- und Entsorgungsspezialist bietet Landbell seinen Kunden bereits seit 2020 mit PACK2RECYCLE professionelle Unterstützung bei der Prüfung und Optimierung der Recyclingfähigkeit von Verpackungen an. Seit dem 1. Juni 2021 können sich Landbell-Kunden kostenfrei beim PACK2RECYCLE Online-Tool registrieren, um einen ersten Eindruck über die Recyclingfähigkeit ihrer Verpackungen zu erhalten.

Das eigens entwickelte Online-Tool bietet Landbell-Kunden die Möglichkeit, ihre Verpackungen über eine einfache Abfragemaske selbst einzugeben. Nach der Abfrage von notwendigen Angaben wie beispielsweise Materialart, Farbe und Größe wird ein Bericht erstellt, der die Recyclingfreundlichkeit der Verpackung aufzeigt. Auf einer Übersichtsseite kann jederzeit auf alle eingegebenen Verpackungen inkl. des Ergebnisses der Recyclingfreundlichkeit zugegriffen werden. Diese Einstufung ist allerdings nur als Richtwert zu verstehen und ersetzt keine individuelle Bewertung durch einen Sachverständigen auf Basis des Mindeststandards der Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR).

Für eine weitergehende Bewertung nach Mindeststandard oder eine Zertifizierung mit dem PACK2RECYCLE-Siegel kontaktieren Sie uns bitte unter pack2recycle@landbell.de


Fünf Vorurteile über Mülltrennung – was stimmt wirklich?

Fünf Vorurteile über Mülltrennung – was stimmt wirklich?

Den Müll richtig zu trennen hilft, wertvolle Ressourcen zu schonen und die Umwelt zu schützen. Doch immer noch kursieren Vorurteile über Mülltrennung, die viele Menschen verunsichern. Erfahren Sie jetzt, was wirklich stimmt!

1. Warum Müll trennen? Das wird doch sowieso alles verbrannt
Stimmt nicht! Verbrannt wird nur der Inhalt Ihrer grauen Restmülltonne – geraten hier Verpackungen hinein, gehen Wertstoffe für immer verloren. Verpackungen, die in der Gelben Tonne oder dem Gelben Sack entsorgt werden, können dagegen recycelt werden. Das gilt auch für Glasverpackungen aus den Altglas-Containern und Altpapier aus der Papiertonne. Aus den gesammelten Verpackungen entstehen so neue Kunststoff-, Glas- oder Papierprodukte – das spart Ressourcen und schont das Klima. Deshalb: Leere Leichtverpackungen aus Kunststoff, Aluminium, Weißblech und Verbundmaterialien gehören in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack. Leere Glasflaschen entsorgen Sie, nach Farben sortiert, in die passenden Glascontainer. Verpackungen aus Papier, Pappe oder Karton kommen ins Altpapier.

2. Warum soll ich den Müll trennen? Das macht doch die Sortieranlage
Falsch! Richtig ist: In Sortieranlagen für Leichtverpackungen werden die in der Gelben Tonne oder dem Gelben Sack gesammelten Verpackungen in die verschiedenen Materialarten, wie Aluminium, Weißblech oder auch unterschiedliche Kunststoffarten, getrennt. Aus diesen Stoffen stellen Verwerter neue Produkte her. Gerät Restmüll wie ein alter Putzlappen oder Lebensmittelreste zwischen die Verpackungen, können diese im Sortierprozess nicht eindeutig erkannt werden – das erschwert oder verhindert sogar das Recycling. Wenn Sie also zuhause Ihren Abfall richtig trennen, helfen Sie, Rohstoffe
effizient zu recyceln.

3. In die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack kommt nur Plastikmüll
Das stimmt nicht. Ja, in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack kommen leere Verpackungen aus Kunststoff. Aber das ist längst nicht alles! Auch Verpackungen aus Weißblech, Aluminium und Verbundmaterialien – wie Getränkekartons – gehören dort hinein. Doch Vorsicht: Gegenstände aus Plastik, Metall oder Verbundstoff, die keine Verpackung sind, dürfen in der Regel nicht in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack. Dazu zählen zum Beispiel kaputtes Kinderspielzeug, alte Eimer oder Zahnbürsten. Einzige Ausnahme: In manchen Regionen gibt es Wertstofftonnen, in denen leere Verpackungen gemeinsam mit Gegenständen aus Plastik oder Metall gesammelt werden.

4. Glas nach Farben sortieren? Das wird doch alles wieder zusammengekippt
Ein Mythos! Fakt ist: Sammelfahrzeuge, die Glascontainer leeren, haben für den Transport von Grün-, Braun- und Weißglas jeweils unterschiedliche Kammern. Und auch in den Aufbereitungsanlagen bleiben die Farben strikt getrennt. Das Zusammenkippen getrennter Glasscherben würde zu erheblichen Verunreinigungen führen, die ein sortenreines Recycling erschweren. Geraten zum Beispiel braune Glasscherben zwischen die weißen, verfärbt sich beim Einschmelzen das gesamte Weißglas. Übrigens: Glasverpackungen lassen sich beliebig oft einschmelzen und recyceln. Jede Glasflasche besteht heute zu 60 Prozent aus "Alt"-Scherben, bei grünen Glasflaschen sind es sogar bis zu 90 Prozent. Der Einsatz von Recyclingglas spart jede Menge Energie und schont das Klima.

5. Mülltrennung hilft der Umwelt nicht
Ein Irrtum! Bewiesen ist: Wer Verpackungen und Restmüll trennt, leistet einen wirkungsvollen Beitrag zum Umweltschutz. Denn nur richtig entsorgte Verpackungen können recycelt werden. Dadurch bleiben wertvolle Rohstoffe erhalten, das schont Ressourcen und Klima. Das Öko-Institut in Freiburg hat zum Beispiel berechnet, dass durch das Recycling von Verpackungen aus der Gelben Tonne und dem Gelben Sack sowie von Glas, Papier, Pappe und Karton aus den entsprechenden Sammelbehältern im Jahr rund 3,1 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente in Deutschland eingespart werden. Das entspricht den Emissionen einer Stadt in der Größe von Bonn im gleichen Zeitraum.

Noch mehr Infos und Fakten zum Thema Mülltrennung erfahren Sie auf der Website „Mülltrennung wirkt“:

www.muelltrennung-wirkt.de


…dass die Medaillen für die Olympischen Sommerspiele in Tokio aus recycelten Elektroaltgeräten hergestellt wurden?

…dass die Medaillen für die Olympischen Sommerspiele in Tokio aus recycelten Elektroaltgeräten hergestellt wurden?

Normalerweise stehen die Olympischen Spiele nicht gerade für Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Im Juli 2021 sollen jetzt aber in Tokio die grünsten und emissionsärmsten Olympischen Spiele aller Zeiten stattfinden.

In den 5.000 Gold-, Silber- und Bronzemedaillen stecken über 80.000 Tonnen Metall aus kleinen Haushaltsgeräten wie z. B. Smartphones. Auch die Podeste für die Siegerehrungen wurden nachhaltig hergestellt: Sie bestehen aus Plastikabfällen wie beispielsweise Shampoo-Flaschen, die im ganzen Land gesammelt und aus dem Meer zurückgeholt wurden.

So sollen außerdem 99% der für die Spiele beschafften Gegenstände sowie 65% der während des Betriebs anfallenden Abfälle wiederverwendet, getrennt gesammelt und recycelt werden. Auch die aus Pappe bestehenden Betten sowie die Matratzen für die Athleten sollen nach den Spielen vollständig recycelt werden.

Voraussetzung für ein funktionierendes Recycling ist aber immer die richtige Mülltrennung. Nur so können neue Produkte ohne den Einsatz neuer Ressourcen entstehen. Mehr Infos zur richtigen Mülltrennung finden Sie hier.


Unsere Antworten auf die globale Expansion von EPR

Landbell Group veröffentlicht ihren Geschäftsbericht für 2020

„Die Welt, in der wir und unsere Kunden arbeiten, ist auch im vergangenen Jahr nicht stehen geblieben. Immer mehr Länder vertrauen auf das Instrument der erweiterten Herstellerverantwortung (EPR), um ihre Abfall- und Ressourcenprobleme in den Griff zu bekommen. Und immer mehr Unternehmen müssen die entsprechenden Gesetze und Verordnungen umsetzen.“

So lauten die einleitenden Worte von Jan Patrick Schulz, CEO der Landbell Group, im jährlichen Geschäftsbericht des Unternehmens, der Ende Mai veröffentlicht wurde. Schwerpunkt des Berichts, der die Aktivitäten der Landbell Group im vergangenen Jahr beschreibt, ist die weltweite Verbreitung von EPR.

Der Bericht zeigt auf, wie die Landbell Group Hersteller dabei unterstützt, diese zunehmend internationale und komplexe Herausforderung zu meistern.

In Europa und im Nahen Osten haben die zur Landbell Group gehörenden Herstellerverantwortungsorganisationen im vergangenen Jahr über 760.000 Tonnen Altbatterien, Elektroaltgeräte und Verpackungsabfälle behandelt. Zudem konnten sie ihren Kundenstamm auf mehr als 32.000 Unternehmen in 55 Ländern vergrößern.

Die Umwelt- und Chemikalienberatung der Landbell Group deckt nun weitere Länder ab und auch das globale Rücknahmeteam ist weiter gewachsen.

Und auch online hat sich einiges getan: So wurden unter anderem der EASy-Shop für Verpackungen grundlegend überarbeitet, der Regulatory Tracking Service auf über 130 Länder ausgeweitet und die digitale Plattform One2One eingeführt, mit der Online-Händler ihrer Rücknahmeverpflichtung von Elektroaltgeräten nachkommen können.

Das sind nur einige der vielen Maßnahmen, mit denen die Landbell Group ihre Kunden unterstützt. Weitere Informationen können Sie dem vollständigen Geschäftsbericht entnehmen.


DS Entsorgung erreicht in 2020 erstmalig eine Batterie-Sammelquote von 70%

Seit dem 18. September 2020 betreibt die DS Entsorgungs- und Dienstleistungs- GmbH (Landbell Group) ein genehmigtes herstellereigenes Batterierücknahmesystem für Gerätebatterien im Rahmen des §7 des Batteriegesetzes und darf genehmigt durch die oberste Landesbehörde in Rheinland-Pfalz im Auftrag von Batterieherstellern bundesweit Gerätealtbatterien sammeln und recyceln.

2020 hat das Rückholsystem für Geräte-Altbatterien eine erstmalige Sammelquote von 70 Prozent erreicht. Dies ist von einem externen Sachverständigen bestätigt worden.

Seit 2016 bis einschließlich für das Berichtsjahr 2020 galt gemäß dem bis Ende Dezember gültigen Batteriegesetz für die herstellereigenen Rücknahmesysteme mindestens 45 Prozent der in Verkehr gebrachten Gerätebatterien zurücknehmen.

Das am 01.01.2021 in Kraft getretene novellierte Batteriegesetz sieht ab dem Berichtsjahr 2021 eine Sammelquote von mindestens 50% vor. Es soll gewährleistet werden, dass möglichst viele Altbatterien zurückgenommen und verwertet werden, um die darin enthaltenen Materialien in die Kreislaufwirtschaft einzubringen.

Den Erfolgsbericht 2020 über die Rücknahme von Geräte-Altbatterien finden Sie hier.